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Wissenschaft
Das Ende der Vorlesungszeit des Sommersemesters an der Universität Bonn ist überschattet vom plötzlichen Tod ihres designierten Rektors Professor Dr. Meinhard Heinze. In die Trauer mischte sich vielfach Ratlosigkeit über die Zukunft und die Frage, wer die Universität anstelle des beliebten Rechtswissen-schaftlers in den nächsten Jahren führen wird. Das Rektorat hat nun einen Terminplan für die nächsten Monate bekanntgegeben. Die Neuwahl eines Nachfolgers für den verstorbenen Rector designatus kann wohl nicht früher als Anfang 2004 stattfinden.
Die Wissenschaftsministerin von Nordrhein-Westfalen, Hannelore Kraft, hatte nach dem Tod Professor Heinzes die Amtszeit des amtierenden Rektors, Professor Dr. Klaus Borchard, zunächst um ein Jahr verlängert. Das hat Professor Borchard dem Senat der Universität auf dessen letzter Sitzung in Sommersemester mitgeteilt und gleichzeitig den "Fahrplan" für die erneute Rektorwahl vorgestellt, wobei er die Hoffnung ausdrückte, den Amtswechsel schon mit Beginn des Sommersemesters 2004 vollziehen zu können.
Den Vorschriften der Universitätsverfassung folgend, hat Professor Borchard die Fakultäten der Bonner Universität aufgefordert, Nominierungen für die Rektorwahl abzugeben. Dazu haben die sieben Fakultäten bis zum Herbst Zeit. In der ersten Senatssitzung des Wintersemesters am 30. Oktober sollen dann die Namen der Kandidaten bekanntgegeben werden. In der Novembersitzung werden sich die Bewerber den Senatoren in einer öffentlichen Sitzung vorstellen. Die Uni-Verfassung sieht danach eine "Karenzzeit" von mindestens drei Wochen bis zur eigentlichen Wahl vor. Diese könnte in der darauffolgenden Senatssitzung am 8. Januar erfolgen.
Einen Monat nach der Rektorwahl wird der Senat dann auf Vorschlag des neuen Rektors die drei Prorektoren wählen. Sie bilden zusammen mit Rektor und Kanzler das neue Rektorat, das bei problemlosem Ablauf des gesamten Verfahrens zum Sommersemester 2004 seine Arbeit aufnehmen könnte.
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