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Wissenschaft
"Demografische Forschung Aus Erster Hand" ist der Titel eines neuen Informationsblattes, das das Max-Planck-Institut für demografische Forschung, Rostock, und das Institut für Demographie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien, in Kooperation herausgeben. Es wird zum ersten Mal im April 2004 erscheinen.
Mit dem neuen Infoblatt wollen die Herausgeber - Prof. James Vaupel und Prof. Jan Hoem (beide Rostock) sowie Dr. Wolfgang Lutz (Wien) - den Dialog zwischen Forschung und Öffentlichkeit intensivieren. Forschende sollten nicht nur füreinander schreiben, sondern ihre Ergebnisse auch einem breiteren Publikum zugänglich machen, zeigen sich die drei Herausgeber einig. Dies ist besonders wichtig bei einem Thema, das gegenwärtig überall in Europa diskutiert wird: der demografischen Entwicklung. Die Geburtenraten sind sehr niedrig; die Gesellschaft ist im Begriff mehr und mehr zu altern. Binnenwanderung und internationale Migration verändern die Struktur der Bevölkerung. Diese Entwicklungen haben enorme soziale, wirtschaftliche und politische Folgen. Um diese abschätzen und mit ihnen umgehen zu können, ist ein Verständnis der Zusammenhänge unerlässlich. Die wissenschaftliche Erforschung des demografischen Wandels trägt dazu wesentlich bei: Sie beschreibt die Struktur der Veränderungen und ihre Komponenten, analysiert deren Ursachen und prognostiziert, welche Konsequenzen sich daraus für die Gesellschaft ergeben. Schließlich bietet sie eine Grundlage, um alternative Politikvorschläge auf ihre mögliche Wirksamkeit hin zu untersuchen.
"Demografische Forschung Aus Erster Hand" wendet sich vor allem an Journalisten, Politiker und Interessierte aus benachbarten Arbeitsgebieten. Jede der Ausgaben wird drei bis fünf Artikel in deutscher Sprache enthalten, die auf für Deutschland oder Österreich relevante Forschung Bezug nehmen. In erster Linie werden dabei Studien, die an einem der beiden beteiligten Institute erarbeitet wurden, vorgestellt.
Themen der ersten Ausgabe sind:
- Ostdeutsche Mütter sind seltener verheiratet und jünger. Familienbildung in Deutschland behält Differenzen bei.
- Können Einwanderer Bevölkerungsalterung aufhalten? Langfristige Wirkungen alternativer Geburten- und Migrationstrends für Österreich und die EU geschätzt.
- Immer mehr Menschen können 105. Geburtstag feiern. Studie zur Langlebigkeit der ältesten Deutschen: Anzahl der Höchstaltrigen nimmt rapide zu.
"Demografische Forschung Aus Erster Hand" erscheint viermal jährlich und ist sowohl als elektronische wie auch als Druckversion erhältlich. Der Bezug ist kostenlos. Eine Bestellung ist möglich unter: www.demografische-forschung.org.
Pressekontakt:
Nadja Milewski
Max-Planck-Institut für demografische Forschung
Konrad-Zuse-Str.1
18057 Rostock, Deutschland
Telefon: +49(381)2081-132
Telefax: +49(381)2081-432
E-Mail: presse@demogr.mpg.de
Criteria of this press release:
Biology, Economics / business administration, Information technology, Social studies
transregional, national
Organisational matters, Scientific Publications
German

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