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Wissenschaft
Industrieunternehmen im Rheinischen Revier auf dem Weg zur Klimaneutralität gezielt unterstützen – das ist das Ziel des Projekts IN4climate.RR. Das im Jahr 2022 gestartete gemeinsame Projekt der Landesgesellschaft NRW.Energy4Climate und des Wuppertal Instituts hat nun bis Ende 2029 eine verlängerte Förderzusage von Bund und Land erhalten. Mit dem Start der zweiten Förderphase liegt der Schwerpunkt auf konkreten Hilfen für Unternehmen zur Umsetzung von Transformationsprojekten.
Produzierenden Unternehmen im Rheinischen Revier bietet IN4climate.RR eine konkrete Anlaufstelle für die Umstellung ihrer Energieversorgung, Prozesse und Rohstoffquellen. Das Projekt unterstützt mit eigenem Know-how, vernetzt Akteure, um neue Wertschöpfungspotenziale und Geschäftsmodelle zu erschließen, und gibt Impulse in Richtung Landespolitik. Neben Wasserstoff, Kohlenstoff und Circular Economy bezieht sich die Unterstützung ab sofort auch auf klimaneutrale Prozesswärme, die aufgrund des hohen Energiebedarfs ein zentraler Hebel für die Transformation der Industrie im Rheinischen Revier ist. Hier ist es für Unternehmen entscheidend, die passendsten Technologieoptionen von Elektrifizierung bis Wasserstoff für ihre spezifischen Bedürfnisse zu identifizieren und dann einzusetzen. Vertiefende Forschungsarbeiten, unter anderem zur Resilienz industrieller Wertschöpfungsketten und Weiterentwicklung politischer Rahmenbedingungen, unterstützen die praxisbezogene Arbeit.
Dr. Katharina Schubert, Geschäftsführerin NRW.Energy4Climate: „Die Fortsetzung von IN4climate.RR ist ein starkes Signal für die Industrie im Rheinischen Revier. Mit der zweiten Förderphase bauen wir unsere bewährte Unterstützung fachlich aus und setzen gezielt Schwerpunkte in der Begleitung der Umsetzung unternehmerischer Transformationsvorhaben. Wir wollen Hemmnisse abbauen und die Unternehmen im Revier dabei unterstützen, sich zukunftssicher und langfristig wettbewerbsfähig aufzustellen.“
Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick, Präsident und wissenschaftlicher Geschäftsführer des Wuppertal Instituts: „Die sehr erfolgreiche Arbeit im Projekt IN4climate.RR macht deutlich, dass wissenschaftsbasierte Ansätze Transformationsprozesse gezielt voranbringen können, Unternehmen und für die Umsetzung relevante Institutionen unmittelbar erreichen und konkrete Wirkung entfalten. Wir freuen uns, die Arbeit fortsetzen zu können, denn insbesondere im Rheinischen Revier, wo mehrere Strukturwandel-Herausforderungen zusammenkommen, ist die Bündelung der Kräfte von Wissenschaft und Wirtschaft von hoher Bedeutung.“
Angebote für interessierte Unternehmen
Das Team mit Sitz am Standort Grevenbroich arbeitet eng mit der ebenfalls unter dem Dach von NRW.Energy4Climate arbeitenden Landesinitiative IN4climate.NRW zusammen. Produzierende Unternehmen im Rheinischen Revier können von der kostenfreien Unterstützung profitieren: Ob Fachfragen, Vernetzung, Projektinitiierung oder Einbringen eigener Expertisen und Impulse – das Team steht Unternehmen für alle Anliegen rund um die klimaneutrale Transformation in der Region zur Verfügung und erarbeitet gemeinsam mit ihnen Lösungsansätze.
Flankiert wird die Unterstützung im Rheinischen Revier durch den 2022 von der Landesregierung mit Gemeinden, Kommunen und Unternehmen geschlossenen Gigawattpakt. Mittlerweile mehr als 60 Mitglieder in der Region setzen sich dabei für den Ausbau Erneuerbarer Energien ein. Mit Erfolg: Mehr als 4,4 Gigawatt installierte Leistung sind bereits heute in Betrieb. Das Ziel des Gigawattpakts sind insgesamt fünf Gigawatt Erzeugungskapazität aus Erneuerbaren Energien bis zum Jahr 2028. Bei der Umsetzung unterstützt die ebenfalls bei NRW.Energy4Climate angedockte Kommunale Kompetenz- und Beratungsstelle vor allem Städte und Gemeinden der Region, während sich IN4climate.RR an produzierende Unternehmen richtet.
Der Kontakt zum Team von IN4climate.RR ist per E-Mail via rheinisches-revier@energy4climate.nrw möglich.
Gefördert wird IN4climate.RR als Zukunftsprojekt des Strukturwandels im Rheinischen Revier vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages sowie aus Mitteln des Ministeriums für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen.
Pressekontakt:
Birthe Dobertin, Teamleiterin Kommunikation, NRW.Energy4Climate
E-Mail: birthe.dobertin@energy4climate.nrw
Tel.: 0209 408599-29, mobil: +49 159 0416 8846
Christin Hasken, Leiterin Kommunikation und Pressesprecherin, Wuppertal Institut
E-Mail: pr@wupperinst.org
Tel.: 0202 2492-187
Über die Kooperationspartner
Nordrhein-Westfalen will die erste klimaneutrale Industrieregion Europas werden. Auf diesem Weg unterstützt die Landesgesellschaft für Energie und Klimaschutz NRW.Energy4Climate Unternehmen und Kommunen in Nordrhein-Westfalen dabei, Klimaschutzmaßnahmen effizient umzusetzen und davon zu profitieren. Ziel ist es, die Transformation in den vier relevanten Sektoren Energiewirtschaft, Industrie, Wärme & Gebäude und Mobilität, die gemeinsam für mehr als 90 Prozent der Treibhausgasemissionen in NRW verantwortlich sind, sektorenübergreifend zu beschleunigen, damit Nordrhein-Westfalen so schnell wie möglich klimaneutral und dabei als Industrie- und Dienstleistungsstandort für die Zukunft gestärkt wird.
www.energy4climate.nrw
Das Wuppertal Institut ist ein umsetzungsorientiertes Forschungsinstitut mit Wurzeln in Nordrhein-Westfalen und globalem Horizont. Gemeinsam mit seinen Stakeholdern gestalten die Forschenden Transformationsprozesse mit der Vision, eine nachhaltige Welt für alle zu schaffen. Dazu entwickeln sie wissenschaftsbasierte Lösungen für ökologische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Herausforderungen: von konkreten Maßnahmen für Städte und Unternehmen, Land, Bund und EU bis zu Impulsen für internationale Klimaverhandlungen. Dabei haben die Mitarbeitenden immer das große Ganze im Blick und verknüpfen Zukunftswissen aus verschiedenen Forschungsfeldern und Themengebieten.
www.wupperinst.org
https://www.energy4climate.nrw/in4climaterr Projektinfos NRW.Energy4Climate
https://wupperinst.org/p/wi/p/s/pd/1962/ Projektbeschreibung Wuppertal Institut
Criteria of this press release:
Business and commerce, Journalists, Teachers and pupils
Chemistry, Economics / business administration, Energy, Environment / ecology, Mechanical engineering
regional
Cooperation agreements, Research projects
German

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