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Wissenschaft
Materialforschung mit Wasser ebnet Weg für Innovationen: Der Exzellenzcluster „BlueMat – Water-Driven Materials“ an der TU Hamburg hat offiziell seine Arbeit begonnen. Das Ziel: nachhaltige, wasserbasierte Materialien zu erforschen, die neue Funktionen wie beispielsweise verbesserte Dämmung und Energiespeicherung bieten. BlueMat ist der erste Exzellenzcluster der TUHH und bündelt die Expertise mehrerer Partnerinstitutionen. Die Forschungsergebnisse von BlueMat sollen weitreichende Anwendungsperspektiven für die Industrie eröffnen. Für den Exzellenzcluster wurden insgesamt rund 60 Millionen Euro bewilligt.
Der Exzellenzcluster „BlueMat – Water-Driven Materials“ nimmt offiziell seine Arbeit auf. Der erste Exzellenzcluster in der Geschichte der Technischen Universität Hamburg (TUHH) hat das ambitionierte Forschungsziel, nachhaltige umweltfreundliche Materialien zu entwickeln. Dabei dient Wasser als Schlüssel, um neue Eigenschaften oder Funktionen wie beispielsweise verbesserte Dämmeigenschaften oder effiziente Energiespeicherung zu ermöglichen. Die Forschungsergebnisse von BlueMat sollen weitreichende Anwendungsperspektiven für die Industrie eröffnen.
Leuchtturmprojekt für Wissenschaftsstandort Hamburg
Zur feierlichen Inauguration im Audimax empfängt die TU Hamburg hochrangige Gäste aus Politik, Wissenschaft und dem internationalen Umfeld. Wissenschaftssenatorin Maryam Blumenthal: „Als eine der kleinsten Universitäten im Exzellenzrennen hat die TU Hamburg etwas ganz Großes geschafft: Sie ist mit dem Exzellenzcluster BlueMat zu einem führenden Zentrum der materialwissenschaftlichen Spitzenforschung in Deutschland geworden. Ob grüne Technologien, Klimaschutz oder neue Wege der Energieversorgung – hier wird nun exzellente Forschung zu den drängendsten Zukunftsfragen betrieben. Der Start des Exzellenzclusters ist ein Riesengewinn für unsere Stadt und ich freue mich auf die kommenden Jahre und vor allem die Lösungen, die wir durch innovative Forschung finden werden. Allen Beteiligten gratuliere ich sehr herzlich zu diesem Erfolg!“
TUHH bestens aufgestellt für Spitzenforschung
Erstmals in ihrer Geschichte erhält die TUHH ein Exzellenzcluster. Für die siebenjährige Förderung der Materialwissenschaften sieht sich die TUHH durch die Zusammenarbeit mit starken Partnern bestens gerüstet:
Universität Hamburg
Deutsches Elektronen-Synchrotron (DESY)
Helmholtz-Zentrum Hereon
Hochschule für bildende Künste Hamburg
Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung
Max-Planck-Institut für Struktur und Dynamik der Materie
European XFEL GmbH
Helmut-Schmidt-Universität Hamburg
Darüber hinaus beteiligt sind:
Fraunhofer IAPT Einrichtung für Additive Produktionstechnologien
Hamburg Media School
Center for Molecular Water Science CMWS
UN University
Joachim Herz Stiftung
Prof. Andreas Timm-Giel, Präsident der Technischen Universität Hamburg: „BlueMat ist ein echter Meilenstein für die TUHH und unseren Weg zur Spitzenforschung. Der Exzellenzcluster zeigt, wie wir Wissenschaft mit gesellschaftlicher Verantwortung verbinden – und Innovationen entwickeln, die echten Mehrwert für Menschen und Umwelt schaffen.“
Prof. Patrick Huber, Sprecher BlueMat Cluster of Excellence: „Schon in der ersten industriellen Revolution im 18. Jahrhundert spielte Wasser eine bedeutende Rolle, zum Beispiel in Maschinen wie Dampflokomotiven. Bei BlueMat arbeiten wir jetzt an der nächsten industriellen Revolution, bei der wir Wasser in Materialien nutzen.“
Prof. Irina Smirnova, Vizepräsidentin Forschung der TUHH und Mitglied des BlueMat-Sprecherteams: „Mit BlueMat betreten wir mutig Neuland, denn wir verfolgen einen einzigartigen Forschungsansatz, der das Fokusthema der TUHH ‚Engineering to face Climate Change‘ exzellent unterstützt. Wir sind stolz, uns aber auch der Verantwortung bewusst, denn in diesem Projekt liegt die Chance, eine neue Generation von Materialien für die Zukunft zu gestalten. BlueMat wird auch die Forschung der TUHH wesentlich prägen.“
Wasser – ein globales Thema
Prof. Kaveh Madani, Direktor des UNU Institute for Water, Environment and Health (UNU-INWEH): „Das Zeitalter der globalen Wasserknappheit erfordert neuartige und unkonventionelle Ansätze in der wasserbezogenen Forschung und Politik. Ohne die Entwicklung von Methoden, die die kritische Lage der Gegenwart erkennen, wird die Menschheit weiter in unumkehrbare Zustände verstrickt, die eine erhebliche Bedrohung für die menschliche Sicherheit, Ökosysteme und die öffentliche Gesundheit darstellen.“
Mehr als Forschung: Interdisziplinärer Dialog und Science Slam
Der Cluster lebt Interdisziplinarität: Bei der Auftaktveranstaltung treffen Natur- und Ingenieurwissenschaften auf Kunst und kulturellen Austausch. In seinem Beitrag betont Prof. Martin Köttering, Präsident der Hochschule für bildende Künste Hamburg, den Dialog zwischen Kunst und Wissenschaft und präsentiert ein Video mit dem Künstler Julian Charrière.
Neben Fachvorträgen sorgt ein Science-Slam für Unterhaltung und bietet Einblicke in die Arbeit des Clusters. Der herausragendste Beitrag wird mit der Übernahme der Reisekosten zu einer Konferenz ausgezeichnet. Für eine besondere Atmosphäre sorgt die musikalische Performance "Summer 2021" des Ligeti Zentrums, einem interdisziplinären Zentrum, an dem die TU beteiligt ist. Es arbeitet an der Schnittstelle von Wissenschaft, Kunst, Gesundheit und Technologie.
Für den Exzellenzcluster wurden insgesamt rund 60 Millionen Euro bewilligt.
Die feierliche BlueMat-Eröffung steht kurz bevor: Clustersprechende Prof. Christian Cyron, Prof. Iri ...
Source: Isadora Tast
Copyright: TU Hamburg/Isadora Tast
Hauptsprecher des Clusters, Prof. Patrick Huber, bringt dem Auditorium die Forschungsmöglichkeiten n ...
Source: Isadora Tast
Copyright: TU Hamburg/Isadora Tast
Criteria of this press release:
Business and commerce, Journalists, Scientists and scholars, Students
Energy, Environment / ecology, Materials sciences
transregional, national
Cooperation agreements, Research projects
German

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