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02/19/2026 15:51

GERDEA-Abschlusskonferenz: Geschlecht als Bühne gesellschaftlicher Kämpfe

Silke Schmidt-Thrö Kommunikation
Frankfurt University of Applied Sciences

    Forschungsverbund lädt in Kooperation mit der Schader-Stiftung am 19. / 20. März 2026 Menschen aus verschiedenen Praxisfeldern und Wissenschaften zur Konferenz nach Darmstadt ein / Interessierte Medienvertreter*innen haben die Möglichkeit, am Eröffnungsvortrag sowie an einem Pressegespräch vorab teilzunehmen. Bei dieser Gelegenheit können Fragen zur Thematik an Forschende des GERDEA-Verbunds gestellt werden. Das Gespräch startet um 12:00 Uhr. Anmeldungen werden vorab per E-Mail an spieker@schader-stiftung.de erbeten.

    Der Forschungsverbund „Wechselwirkungen zwischen gesellschaftlichen Geschlechterverhältnissen und der zeitgenössischen extremen Rechten. Dynamiken – Effekte – Ambivalenzen (GERDEA)“ untersucht den Zusammenhang zwischen (extrem) rechten Zugriffen auf Geschlecht und den gesellschaftlichen Geschlechterverhältnissen. Im Projekt arbeiten Forschende der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS), der Justus-Liebig-Universität Gießen, der Philipps-Universität Marburg und dem Berliner „Dissens – Institut für Bildung und Forschung e.V.“ zusammen. Der Verbund lädt am 19. und 20. März 2026 nun gemeinsam mit der Schader-Stiftung zur Abschlusskonferenz nach Darmstadt ein.

    Die Konferenz richtet sich an Menschen aus verschiedenen Praxisfeldern und Wissenschaften. Der Austausch zwischen Praxis und Gesellschaftswissenschaft bildet den thematischen Kern der Arbeit der Schader-Stiftung. Bei der Veranstaltung auf dem Schader-Campus können die Teilnehmenden in unterschiedlichen Diskussionspanels Antworten auf die aktuellen geschlechterpolitischen Herausforderungen entwickeln und Ergebnisse des Forschungsverbunds weiterdenken.

    In vier Teilprojekten adressieren die GERDEA-Forschenden seit 2023 Fragen wie: Worauf baut die (extreme) Rechte auf, an was knüpft sie an? Wie spiegeln sich ihre Einflussnahmen in Diskursen, in Jugendkulturen, in Social-Media-Aktivitäten und bis in Gerichtssäle wider? Wie werden diese (extrem) rechten Aktivitäten jenseits ihrer eigenen Milieus wirksam und aufgegriffen? Der Verbund wird im Rahmen der Förderlinie "Aktuelle und historische Dynamiken von Rechtsextremismus und Rassismus" vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gefördert.

    „Für die Schader-Stiftung ist es ein zentrales Anliegen, gesellschaftswissenschaftliche Forschung mit den Erfahrungen und Handlungsperspektiven aus der Praxis in einen produktiven Dialog zu bringen. Gerade an den Schnittstellen von Wissenschaft und Praxis entstehen entscheidende Impulse für Analyse, Einordnung und Handeln zum Schutz und zur Stärkung demokratischer Prinzipien“, so Luise Spieker, Wissenschaftliche Referentin der Schader-Stiftung. Die Konferenz schaffe Raum für eine reflektierte Auseinandersetzung mit den Projektergebnissen und entwickle Perspektiven für Forschung und Praxis, die Demokratie aktiv zu schützen und weiterzuentwickeln.

    „Die Entstehungsbedingungen von rechten und extrem rechten Handlungs- und Deutungsmustern sind untrennbar mit gesellschaftlichen Zusammenhängen verbunden. Um also rechte und autoritäre Zugriffe auf Geschlecht zu verstehen und dagegen intervenieren zu können, braucht es ein Verständnis davon, wie diese mit gesellschaftlichen Geschlechterverhältnissen verschränkt sind. An dieser Schnittstelle forschen wir im GERDEA-Verbund. Mit der Tagung wollen wir den Dialog eröffnen, um Netzwerke zu bilden und um extrem rechten Entwicklungen entgegen treten zu können“, so Prof. Dr. Michaela Köttig, Sprecherin des Kompetenzzentrums Soziale Interventionsforschung (KomSI) und Koordinatorin des GERDEA-Verbunds.

    Fachkräfte und Forschende können sich bis zum 8. März 2026 unter http://www.schader-stiftung.de/gerdea anmelden. Das Programm wird laufend aktualisiert und ist ebenfalls unter dem Link abrufbar. Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenlos, die Plätze sind aber begrenzt. Bei erfolgreicher Anmeldung wird eine Bestätigungs-E-Mail verschickt.

    Interessierte Medienvertreter*innen haben die Möglichkeit, am Eröffnungsvortrag sowie an einem Pressegespräch vorab teilzunehmen. Bei dieser Gelegenheit können Fragen zur Thematik an Forschende des GERDEA-Verbunds gestellt werden. Das Gespräch startet um 12:00 Uhr. Anmeldungen werden vorab per E-Mail an spieker@schader-stiftung.de erbeten.

    Termin „Geschlecht als Bühne gesellschaftlicher Kämpfe“
    19. März 2026, 13:00 Uhr, bis 20. März 2026, 13:00 Uhr
    Ort: Schader-Stiftung, Schader-Campus, Goethestr. 1-2, 64285 Darmstadt

    Vorläufiges Programm

    Donnerstag, 19. März 2026
    12:00 bis 12:45 Uhr
    Pressegespräch für angemeldete Medienvertreter*innen

    13:00 bis 14:00 Uhr (Teilnahme von Medienvertreter*innen möglich)
    Begrüßung und gemeinsames Eintauchen: Ergebnisse und Fragen aus der GERDEA-Forschung

    14:00 bis 15:15 Uhr
    Tiefen ausloten: Fishbowl-Diskussion: Die GERDEA-Ergebnisse aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten

    15:15 bis 15:45 Uhr
    Pause

    15:45 bis 17:45 Uhr
    Diving Deep 1: Inhaltliche Vertiefung, Diskussion und Weiterentwicklung in Dialogforen

    18:00 bis 19:00 Uhr
    Get Together: Slam-Poetry mit Fee Brembeck zum Ausklang des Tages

    Ab 19:30 Uhr
    In ruhigen Gewässern: Gemeinsames Abendessen und Austausch

    Freitag, 20. März 2026
    09:00 bis 09:30 Uhr
    Neue Wellen schlagen: Begegnungen, Austausch und Anknüpfen an den Vortag

    09:30 bis11:30 Uhr
    Diving Deep 2: Inhaltliche Vertiefung, Diskussion und Weiterentwicklung in Dialogforen.

    11:30 bis11:45 Uhr
    Pause

    11:45 bis13:00 Uhr
    Auftauchen: Miteinander verbinden – Dialogstränge verbinden und Next steps benennen

    Kontakt Konferenz: Schader-Stiftung, Luise Spieker, spieker@schader-stiftung.de

    Kontakt GERDEA-Verbund:
    Frankfurt University of Applied Sciences
    Fachbereich 4: Soziale Arbeit und Gesundheit
    Prof. Dr. Michaela Köttig
    Telefon: +49 69 1533-2647
    E-Mail: koettig@fra-uas.de

    Steckbrief GERDEA:
    Laufzeit: Januar 2023 bis Juni 2026
    Partner*innen: Institut für Politikwissenschaft, Justus-Liebig-Universität Gießen, KomSI der Frankfurt UAS, Dissens – Institut für Bildung und Forschung e.V., Institut für Politikwissenschaft und Philipps-Universität Marburg sowie Praxispartner*innen
    Förderung durch: Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) in der Förderlinie "Aktuelle und historische Dynamiken von Rechtsextremismus und Rassismus"
    Aktuelles unter: https://www.projekt-gerdea.de/blog.

    Mehr zur Schader-Stiftung: http://www.schader-stiftung.de


    More information:

    https://www.schader-stiftung.de mehr zur Schader-Stiftung
    https://www.projekt-gerdea.de zur Seite des Forschungsverbunds


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    Criteria of this press release:
    Journalists, Scientists and scholars
    Politics, Social studies, Teaching / education
    regional
    Press events, Scientific conferences
    German


     

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