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Wissenschaft
Die digitale Transformation stellt Hochschulen vor große Herausforderungen: Neue Softwarelösungen und digitale Anwendungen bieten Chancen, aber ihre Auswahl und Einführung sind oft komplex. Fehlende Erfahrungswerte, Unsicherheiten im Umgang sowie begrenzte Ressourcen erschweren die Entscheidungsfindung. Häufig fehlen zudem transparente Prozesse, wie digitale Tools auf ihre Praxistauglichkeit geprüft und nachhaltig eingeführt werden können.
Um diesen Anforderungen gezielt zu begegnen, hat die Hochschule Biberach (HBC) die „Digital Minds Academy“ zur digitalen Kompetenzentwicklung aller Hochschulangehörigen ins Leben gerufen. Zur Academy gehört dabei auch ein Experimentierraum, der eine schnelle, nutzerzentrierte Erprobung digitaler und KI-basierter Anwendungen ermöglichen soll. Studierende, Lehrende und Mitarbeitende erhalten hier die Möglichkeit, innovative digitale Anwendungen gemeinsam zu testen, zu bewerten und weiterzuentwickeln. Ziel ist es, praxisnahe Nutzererfahrungen zu sammeln und auf deren Basis fundiert zu entscheiden, welche Softwarelösungen in den Regelbetrieb der HBC übernommen oder verworfen werden.
Für diese Idee ist die HBC im bundesweiten Wettbewerb „Futureversities – Skalieren, verankern, Zukunft gestalten“ als eine von fünf Hochschulen vom Stifterverband und der Heinz Nixdorf Stiftung ausgezeichnet worden. Mit dem Fördergeld von jeweils 100 000 € sollen die Hochschulen bereits erfolgreiche Ansätze zur zukunftsfesten Hochschulentwicklung gezielt weiter ausgebaut und strategisch verankert werden. In dieser Woche lud der Stifterverband alle geförderten Hochschulen zu einer Kickoff-Veranstaltung nach Berlin ein, bei der sich die Beteiligten vernetzen und austauschen konnten.“
„Wir sind stolz darauf, Teil der Futureversities zu sein“, sagte Prof. Dr.-Ing. Matthias Bahr. „Die Auszeichnung zeigt, dass die HBC mit ihren Transformationsansätzen überzeugen kann“. Dabei gehe es nicht nur um die eigne Entwicklung, sondern auch um den Transfer auf das gesamte Hochschulsystem, so Bahr.
Auch Renate Stratmann, Projektleiterin im Institut für Bildungstransfer (IBiT), unterstreicht die Bedeutung des Angebots: „Uns ist es wichtig niedrigschwellige Angebote zu schaffen und gleichzeitig die Erfahrungen mit neuen digitalen Anwendungen aus der Hochschule sammeln zu teilen.“ So wird das Team, das sich aus Mitgliedern des IBiT sowie der Personalabteilung zusammensetzt, zum Beispiel aktuelle Entwicklungen beobachten, geeignete Tools für Testphasen auswählen und Anfragen aus allen Hochschulbereichen bündeln. Während der Erprobung begleitet das Team die Teilnehmenden fachlich, berät sie und sammelt systematisch Rückmeldungen. „Dadurch entsteht ein strukturierter Wissenstransfer und es wird Transparenz über die tatsächlichen Bedarfe und Herausforderungen im Digitalisierungsprozess geschaffen“, so Stratmann
Renate Stratmann, Institut für Bildungstransfer
stratmann@hochschule-bc.de
https://www.hochschule-biberach.de
Jan Hereth, Dominic Ellek und Renate Stratmann (ganz links und 2. v. re) von der HBC sowie Marte Syb ...
Source: Foto: J. Merkel/Stifterverband
Criteria of this press release:
Journalists
interdisciplinary
transregional, national
Studies and teaching
German

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