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Wissenschaft
Berlin, 24.02.2026. Anita Schmidt von der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) ist mit dem Deutschen Gefahrgut-Preis 2026 ausgezeichnet worden. Die Jury würdigte insbesondere ihr „andauerndes Engagement bei der Fortentwicklung der Gefahrgutvorschriften für Verpackungen und der Sicherheit von Lithium-Batterien“. Die Ehrung fand gestern im Rahmen der 40. Internationalen Gefahrgut-Tage in Hamburg statt.
Der Deutsche Gefahrgut-Preis wird seit 1991 von der Redaktion der Fachzeitschrift gefährliche ladung vergeben und gilt als wichtigste Auszeichnung im Bereich der Gefahrgutsicherheit. Er würdigt herausragende individuelle Leistungen, die maßgeblich zur Verbesserung der Sicherheit beim Umgang, Transport und der Regulierung gefährlicher Güter beitragen.
Anita Schmidt erhielt den Preis aus den Händen von Staatssekretärin Dr. Claudia Elif Stutz aus dem Bundesministerium für Verkehr überreicht, die in ihrer Laudatio hervorhob, Schmidts gesamte wissenschaftliche Vita sei von „Neugier, Exzellenz und Beharrlichkeit“ geprägt. Ihre Expertise, die sie in die Fortentwicklung globaler Regelwerke einbringe, genieße „weltweite Anerkennung“.
An der BAM leitet Anita Schmidt den Fachbereich Sicherheit von Gefahrgutverpackungen und Batterien, bei dem u.a. die angewandte Forschung rund um innovative Batteriematerialien und von Second-Life-Anwendungen im Fokus stehen.
Auf der Ebene der Vereinten Nationen vertritt Anita Schmidt für das Bundesverkehrsministerium Deutschland im UN-Expertenunterausschuss für die Beförderung gefährlicher Güter. Dort hat sie entscheidend z. B. zur Weiterentwicklung eines neuen Klassifizierungssystems für Lithium-Batterien beigetragen, das künftig in die UN-Modellvorschriften übernommen wird.
Darüber hinaus ist Anita Schmidt Expertin für die sicherheitstechnische Bewertung und Zulassung von Gefahrgutverpackungen jeglicher Art, etwa für die Beförderung chemischer Stoffe und anderer risikorelevanter Produkte.
„Wichtige Güter zu transportieren“, so erklärte Anita Schmidt in ihrer Dankesrede, „bedeutet oftmals auch, gefährliche Güter zu transportieren. Wir können diese Stoffe nicht ‚ungefährlich‘ machen, aber wir können sie sicher nutzbar machen, indem wir sicher mit ihnen umgehen und sie sicher transportieren.“
https://e-magazin.bam.de/de/profiles/242af182a9e5/editions/df87c56b668ff5002433/...
https://www.bam.de/Navigation/DE/Ueber-die-BAM/Organisation/Praesident/Abteilung...
https://www.bam.de/Navigation/DE/Themen/Energie/Elektrische-Energiespeicher/sich...
V.l.n.r.: Dr. Claudia Elif Stutz, Staatssekretärin im Bundesverkehrsministerium, Preisträgerin Dr. A ...
Source: Hermann Jansen
Copyright: ecomed-Storck/
Criteria of this press release:
Journalists, Scientists and scholars
Chemistry, Energy, Traffic / transport
transregional, national
Contests / awards
German

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