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Wissenschaft
Die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt hat die Akkreditierung durch die Association to Advance Collegiate Schools of Business (AACSB) erhalten. Sie gilt weltweit als Gütesiegel für Exzellenz in Lehre, Forschung und Praxisorientierung. In Bayern gehören neben der WFI nur drei weitere Business Schools und Wirtschaftsfakultäten zum Kreis der AACSB-akkreditierten Einrichtungen.
Dekan Prof. Dr. Thomas Mählmann spricht von einem Meilenstein für die WFI: „Die Verleihung des Siegels ist der Lohn für die harte Arbeit unseres gesamten Teams, stellt unseren Anspruch an eine zukunftsorientierte Ausbildung unter Beweis und spiegelt unser starkes Engagement für Exzellenz in der globalen Wirtschaftsausbildung wider.“
AACSB ist eine der ältesten und renommiertesten Akkreditierungsorganisationen für Business Schools weltweit. 1916 wurde die Association to Advance Collegiate Schools of Business in St. Louis in den USA gegründet – mit dem Ziel, Exzellenz und kontinuierliche Verbesserung in Managementausbildung, Forschung und institutioneller Führung sicherzustellen. Nur rund sechs Prozent der Business Schools weltweit erfüllen die Anforderungen, dennoch umfasst das Netzwerk, dem sich die WFI nun anschließen darf, inzwischen rund 1000 akkreditierte Hochschulen in mehr als 100 Ländern.
Die Akkreditierung habe insbesondere eine wichtige Bedeutung für die weitere Internationalisierung der Fakultät, die über Double-Degree-Studiengänge, Austauschprogramme, Partnerhochschulen und Forschungskooperationen heute schon weltweit vernetzt ist. „Die Akkreditierung verspricht Türen zu öffnen für neue Forschungs- und Lehrkooperationen und gilt vielfach als Grundvoraussetzung für hochkarätige Partnerschaften“, erklärt Dekan Mählmann. „Das AACSB-Siegel kann man dabei als eine Art Eintrittskarte in ein exklusives Netzwerk betrachten.“
Auch Studierende und Alumni profitierten von der Akkreditierung, ergänzt Studiendekan Prof. Dr. Reinald Koch. Das AACSB-Siegel sei anerkannt als Bestätigung einer arbeitsmarktorientierten, kontinuierlich weiterentwickelten Lehre. „Das ist für unsere Absolventinnen und Absolventen ein echter Wettbewerbsvorteil beim Start in den Beruf“, so Koch. Arbeitgeber – international wie regional – würden die Akkreditierung als Qualitätssiegel anerkennen. Um die Vernetzung mit der Unternehmens- und Berufswelt zu stärken, soll ein neu eingerichtetes Advisory Board mit Unternehmensvertreterinnen, -vertretern und Alumni die Weiterentwicklung der Fakultät künftig begleiten.
Die Akkreditierung nahm neben dem Forschungs- und Lehrprofil, dem Qualitätsmanagement und der internationalen Vernetzung auch die Philosophie der Fakultät in den Blick, weshalb die WFI zur Vorbereitung auch ihr Leitbild schärfte. „Wir sind auf eine Mission ausgerichtet: Wirtschaft und Ökonomie, die sich am Menschen orientieren“, betont Dekan Thomas Mählmann. Ziel der WFI sei es, verantwortungsbewusste Persönlichkeiten mit globaler Perspektive aus und weiterzubilden. „Dabei übersetzen wir exzellente Forschung und Lehre in nachhaltiges, ethisch verantwortungsvolles Handeln in Unternehmen, Wirtschaft und Gesellschaft.“
Für die Präsidentin der KU, Prof. Dr. Gabriele Gien, die der WFI zur erfolgreichen Akkreditierung gratuliert, fügt sich dieser Leitgedanke ein in das Profil der gesamten Universität, die das Ziel verfolgt, als „engagierte Universität“ einen Dienst am Gemeinwohl zu leisten, indem sie die Herausforderungen von Politik, Wirtschaft, Kultur, Religion und Umwelt ergründet und darauf reagiert. „Unser Anspruch ist es, dass die KU Brücken baut zwischen der Wissenschaft und der Gesellschaft, dass sie Impulse von außen aufgreift und in Forschung und Lehre aufnimmt.“ Die Orientierung am Wohle der Menschen und der Menschheit sei dabei der Kompass, etwa auch wenn es um Fragen von Digitalisierung und dem Einsatz künstlicher Intelligenz gehe.
Der nun erfolgten Akkreditierung ging ein mehrjähriges, anspruchsvolles Verfahren voraus. Dieses umfasste auch die Begleitung durch einen AACSB-Mentor, Peer-Review durch internationale Dekaninnen und Dekane sowie einen dreitägigen Vor-Ort-Besuch in Eichstätt und Ingolstadt. „Als Projektleiter für die AACSB-Akkreditierung und in meiner Funktion als Vizedekan für Internationalisierung an der WFI bin ich glücklich und stolz, dass wir diesen Meilenstein geschafft haben“, sagt Prof. Dr. Shashi Matta. „Alle – die Hochschulleitung, meine Kolleginnen und Kollegen im Dekanat, unsere Fakultätsmitglieder, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, unsere großartigen Studenten und Alumni – haben unsere Bemühungen um die internationale Akkreditierung sehr unterstützt“, ergänzt Matta. Mit der AACSB-Akkreditierung erhalte die WFI eine Qualitätsbescheinigung auf international höchstem Niveau. Doch damit seien die Anstrengungen nicht beendet. Die erfolgreiche Profilierung der Fakultät werde weiter vorangetrieben. Einrichtungen mit dem AACSB-Siegel werden alle sechs Jahre reakkreditiert und müssen dabei kontinuierliche Verbesserung nachweisen.
Die Fakultätsleitung und die Hochschulleitung freuen sich über die erfolgreiche Akkreditierung. In d ...
Source: Lisa Langner
Copyright: upd/Lisa Langner
Criteria of this press release:
Business and commerce, Journalists, Teachers and pupils
Economics / business administration
transregional, national
Contests / awards, Studies and teaching
German

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