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Wissenschaft
In einem neuen Kompetenzzentrum werden Wissenschaft und Versorgungspraxis eng miteinander verzahnt.
Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) und die AOK Niedersachsen werden künftig ihre Zusammenarbeit in der Forschung intensivieren. Ziel der Kooperation ist es, die Gesundheit der Bevölkerung in ganz Niedersachsen zu fördern und die Versorgung wissenschaftlich fundiert zu sichern und weiterzuentwickeln. Dazu wird die AOK Kooperationspartnerin im neu zu gründenden „Kompetenzzentrum Public Health, Primary Health Care und Versorgungsforschung“ der MHH.
„Durch die enge Verbindung von universitärer Forschung, Lehre und einer großen gesetzlichen Krankenkasse können wir systematisch wissenschaftliche Erkenntnisse in die Versorgungspraxis übertragen“, so MHH-Präsidentin Prof. Dr. Denise Hilfiker-Kleiner. „Die MHH kommt mit dem neuen Kompetenzzentrum der Empfehlung des Wissenschaftsrats nach, dass die Universitätsmedizin künftig eine noch stärkere Rolle in der regionalen und überregionalen Gestaltung der Gesundheitsversorgung einnimmt. Ich freue mich sehr, dass nach dem Öffentlichen Gesundheitsdienst der Region Hannover nun auch die AOK Niedersachsen die Absichtserklärung zur Vernetzung in unserem Kompetenzzentrum unterzeichnet hat.“
Gesundheit der Menschen nachhaltig verbessern
Dr. Jürgen Peter, Vorstandsvorsitzender der AOK Niedersachsen: „MHH und AOK verfolgen das gemeinsame Ziel, die Gesundheit der Menschen in Niedersachsen durch innovative Versorgungsansätze nachhaltig zu verbessern. Durch die Zusammenarbeit zweier zentraler Akteure im Gesundheitswesen können Forschung, Lehre und Versorgung systematisch miteinander verzahnt werden. Ein besonderer Schwerpunkt der Zusammenarbeit liegt auf den Bereichen Public Health, Prävention, Primary Health Care und Versorgungsforschung.“
Versorgungsforschung und Prävention im Fokus
Die AOK Niedersachsen bringt ihre Expertise in der Analyse von Versorgungsdaten, in der Entwicklung innovativer Versorgungskonzepte sowie in der Präventionsarbeit ein. Die MHH ergänzt dies durch ihre wissenschaftliche Kompetenz und ihre Rolle in der Ausbildung zukünftiger Ärztinnen und Ärzte sowie Gesundheitswissenschaftlerinnen und Gesundheitswissenschaftler. Gemeinsam sollen neue Konzepte zur Verbesserung der Versorgungsqualität, zur Stärkung der sektorenübergreifenden Zusammenarbeit sowie zur Förderung gesundheitlicher Chancengleichheit entwickelt und erprobt werden.
Im Mittelpunkt steht die systematische Übertragung wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Versorgungspraxis. Gleichzeitig sollen praxisnahe Fragestellungen aus dem Versorgungsalltag frühzeitig in Forschungs- und Lehrkonzepte der MHH integriert werden. Auf diese Weise entsteht ein bidirektionaler Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Krankenversicherung. Mit der unterzeichneten Absichtserklärung schaffen beide Institutionen die Grundlage für eine langfristige strategische Partnerschaft, aus der konkrete Projekte und innovative Versorgungsansätze hervorgehen sollen.
Auf gute Partnerschaft: Niedersachsens AOK-Chef Dr. Jürgen Peter und MHH-Präsidentin Prof. Dr. Denis ...
Copyright: Karin Kaiser/MHH.
Criteria of this press release:
Journalists
Medicine
transregional, national
Cooperation agreements
German

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