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Herzmedizin auf höchstem Niveau: Bergmannsheil erhält TAVI Zertifizierung
Das Herzzentrum am BG Universitätsklinikum Bergmannsheil hat die Zertifizierung als sogenanntes TAVI Zentrum durch die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie erfolgreich abgeschlossen. Damit wird bestätigt, dass Patientinnen und Patienten mit einer Erkrankung der Aortenklappe (eine der vier Herzklappen) im Bergmannsheil nach hohen Qualitätsstandards versorgt werden. Die Auszeichnung würdigt insbesondere die fachliche Kompetenz der Mitarbeitenden, die moderne Ausstattung sowie das sehr gute Zusammenspiel der Fachbereiche Kardiologie, Herzchirurgie und Anästhesie.
Seit jeher verfügt das Herzzentrum am Bergmannsheil über große Expertise in der Behandlung von Herzklappenerkrankungen. Einen Schwerpunkt bildet seit vielen Jahren auch die minimal-invasive und kathetergestützte Behandlung von Erkrankungen der sogenannten Aortenklappe: Mit präzisen und schonenden Verfahren können erfahrene Expertinnen und Experten erkrankte Klappen reparieren oder sie sogar vollständig ersetzen.
Ein besonders etabliertes Verfahren ist die sogenannte kathetergestützte Aortenklappenimplantation (TAVI): Dabei wird die neue Herzklappe mit einem dünnen Katheter über die Leistengefäße eingeführt, bis zum Herzen vorgeschoben und dort unter Röntgenkontrolle in die erkrankte Aortenklappe eingesetzt. Dieser Eingriff erfolgt üblicherweise in lokaler Betäubung, ist besonders schonend und erlaubt eine schnelle Erholung.
Schonende Eingriffe nach geprüften Kriterien durchführen
Zertifizierte TAVI-Zentren belegen, dass sie solche schonenden Eingriffe nach streng geprüften Qualitäts-, Sicherheits- und Strukturvorgaben durchführen. Dazu gehört ein erfahrenes interdisziplinäres Team aus Kardiologie, Herzchirurgie und Anästhesie, eine moderne technische Ausstattung und klar strukturierte Abläufe für Diagnostik, Therapieentscheidungen und Nachsorge.
„Die enge Zusammenarbeit aller beteiligter Disziplinen ist ein zentraler Faktor für eine erfolgreiche Behandlung: Im Herzzentrum Bergmannsheil verbinden wir die nötige kardiologische und herzchirurgische Expertise unter einem Dach“, erklärt Prof. Dr. Moritz Seiffert, Chefarzt der Klinik für Kardiologie und Angiologie. „Dank dieser Struktur können wir unseren Patientinnen und Patienten das gesamte Behandlungsspektrum anbieten – und die jeweils am besten geeignete Therapie für jeden Betroffenen finden“, ergänzt Prof. Dr. Justus Strauch, Direktor der Klinik für Herz- und Thoraxchirurgie.
Über das Bergmannsheil
Das BG Universitätsklinikum Bergmannsheil zählt zu den größten Akutkliniken der Maximalversorgung im Ruhrgebiet. 1890 als erste Unfallklinik der Welt zur Versorgung verunglückter Bergleute gegründet, vereint das Bergmannsheil heute 23 Kliniken und Fachabteilungen unter einem Dach und ist Teil des Universitätsklinikums der Ruhr-Universität Bochum. Über 2.000 Beschäftigte stellen die Versorgung von rund 80.000 Patientinnen und Patienten pro Jahr sicher. Weitere Informationen: www.bergmannsheil.de
Über die BG Kliniken
Das BG Universitätsklinikum Bergmannsheil gehört zur Unternehmensgruppe der BG Kliniken. Die BG Kliniken sind spezialisiert auf die Akutversorgung und Rehabilitation schwerverletzter und berufserkrankter Menschen. An 13 Standorten versorgen über 18.000 Beschäftigte mehr als 550.000 Fälle pro Jahr. Damit sind die BG Kliniken der größte öffentlich-rechtliche Krankenhauskonzern in Deutschland. Träger der BG Kliniken sind die gewerblichen Berufsgenossenschaften und Unfallkassen. Weitere Informationen: www.bg-kliniken.de
Medienkontakt:
Robin Jopp
Stabsstelle Unternehmenskommunikation und Marketing
Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil gGmbH
Bürkle de la Camp-Platz 1
44789 Bochum
Tel.: +49 (0)234 302-6125
E-Mail: robin.jopp@bergmannsheil.de
https://www.bergmannsheil.de - Website des BG Universitätsklinikums Bergmannsheil
Prof. Dr. Moritz Seiffert (Kardiologie, links) und Prof. Dr. Justus Strauch (Herz- und Thoraxchirurg ...
Copyright: D. Pfennigwerth / Bergmannsheil
Criteria of this press release:
Journalists
Medicine
transregional, national
Organisational matters
German

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