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03/24/2026 16:17

Förderung des Leibniz-Instituts für Resilienzforschung soll fort-geführt werden

Noreia Becker Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Leibniz-Institut für Resilienzforschung gGmbH

    Das Leibniz-Institut für Resilienzforschung (LIR) ist seit 2020 Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Im Jahr 2025 erfolgte die erste Regelevaluierung des LIR durch in-ternationale Expertinnen und Experten. Diese würdigten die wissenschaftliche Ar-beit des LIR mit sehr guten bis exzellenten Prädikaten, so dass der Senat der Leib-niz-Gemeinschaft am 24.03.2026 Bund und Ländern empfohlen hat, die gemein-same Förderung des LIR fortzusetzen.

    (Mainz, 24.03.2026) Das Leibniz-Institut für Resilienzforschung (LIR) erforscht die Mechanismen, die Resilienz zugrunde liegen, mit dem Ziel, wirksame Präventionsansätze für stressassoziierte psychische Erkrankungen zu entwickeln. Im Sommer 2025 erfolgte nun sieben Jahre nach der Aufnahmeevaluierung die erste Regelevaluierung der Arbeit durch internationale Expertinnen und Experten. Der Senat der Leibniz-Gemeinschaft würdigte die wissenschaftliche Arbeit des In-stituts und empfiehlt Bund und Ländern, die gemeinsame Förderung fortzusetzen. Die Gutachte-rinnen und Gutachter heben hervor, dass das Institut in den vergangenen Jahren ein eigenständi-ges und international sichtbares Forschungsprofil aufgebaut hat. Besonders positiv bewertet werden der Beitrag zur internationalen Etablierung des Resilienzkonzepts, der Ausbau bioinfor-matischer Methoden sowie die Stärkung des Forschungsbereichs Neurostimulation.

    Clemens Hoch, Minister für Wissenschaft und Gesundheit in Rheinland-Pfalz, gratuliert zur posi-tiven Bewertung des LIR: „Die sehr gute Evaluierung des LIR zeigt eindrucksvoll, welche wissen-schaftliche Strahlkraft und gesellschaftliche Relevanz das Institut entwickelt hat. Forschung zur psychischen Gesundheit ist eine zentrale Zukunftsaufgabe. Besonders wichtig ist dabei die Resili-enzforschung: Wer versteht, wie Menschen mit Belastungen umgehen und welche Faktoren ihre Widerstandskraft stärken, kann wirksame Präventionsstrategien entwickeln. Für Rheinland-Pfalz ist das LIR ein wichtiger Baustein, um wissenschaftliche Erkenntnisse mit gesundheitspolitischen Strategien in der Prävention eng miteinander zu verbinden."

    Die Geschäftsführung des LIR begrüßt die Ergebnisse der Evaluierung ausdrücklich und dankt der Bewertungsgruppe für ihre Arbeit sowie für die Empfehlungen zur Weiterentwicklung des Insti-tuts. „Die sehr positive Bewertung bestätigt die hohe wissenschaftliche Qualität und gesellschaft-liche Relevanz unserer Arbeit. Gerade im Bereich der psychischen Gesundheit wird deutlich, dass nachhaltige Verbesserungen nicht allein durch Behandlung von Erkrankungen, sondern vor allem durch wirksame Prävention erreicht werden können. Die Resilienzforschung liefert hierfür eine zentrale wissenschaftliche Grundlage.“, sagt Prof. Dr. Klaus Lieb, wissenschaftlicher Geschäfts-führer des LIR. Die Institutsleitung freut sich zudem über die Empfehlung, zur weiteren Stärkung von Synergien, die Forschung zukünftig in einem gemeinsamen Gebäude zusammenzuführen. Dr. Thorsten Mundi, kaufmännischer Geschäftsführer des LIR, sagt: „Die sehr gute Evaluierung be-stätigt die strategische Entwicklung des LIR in den vergangenen Jahren. Sie zeigt, dass wir mit unserer Ausrichtung auf exzellente Forschung, nachhaltige Strukturen und starke Kooperationen auf dem richtigen Weg sind. Gerade im Bereich der psychischen Gesundheit braucht es langfris-tig angelegte Forschung und einen engen Austausch zwischen Wissenschaft, Praxis und Politik. Die Resilienzforschung des LIR leistet hierzu einen wichtigen Beitrag.“

    In den kommenden Jahren wird das LIR die Empfehlungen der Bewertungsgruppe aufgreifen und insbesondere die translationale Forschung weiter stärken – also den Transfer von grundlagenwis-senschaftlichen Fragestellungen hin zu präventiven Anwendungen. Zudem soll die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses weiter ausgebaut werden. Ziel ist es, die internationale Sicht-barkeit der Resilienzforschung weiter zu erhöhen und wissenschaftliche Erkenntnisse noch stär-ker in konkrete Präventionsstrategien für die Gesellschaft zu überführen.

    Die Evaluierungen der Leibniz-Institute der Leibniz-Gemeinschaft durch unabhängige Expertinnen und Experten finden regelmäßig alle sieben Jahre statt. Auf der Grundlage ihrer Bewertung ver-abschiedet der Senat der Leibniz-Gemeinschaft eine wissenschaftspolitische Stellungnahme. Die Stellungnahme zum LIR finden Sie hier.


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