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Wissenschaft
Geneviève Rolland, die Generaldelegierte der kanadischen Provinz Québec, war heute gemeinsam mit der Ministerpräsidentin des Saarlandes, Anke Rehlinger, zu Gast auf dem Campus der Universität des Saarlandes. Universitätspräsident Ludger Santen und der Vizepräsident für Internationalisierung und Europa, Dominik Brodowski, empfingen die Gäste auf dem Saarbrücker Campus zu einem moderierten Austausch, an dem auch Studierende mit Verbindungen nach Kanada teilgenommen haben.
Anlass des Besuchs der Generaldelegierten der kanadischen Provinz Québec im Saarland war der Tag der Frankophonie, der vor Kurzem international begangen wurde. Im Rahmen des Besuchs gab es einen moderierten Austausch mit verschiedenen Akteurinnen und Akteuren der saarländischen Landesuniversität mit Verbindungen nach Québec. Der Fokus des Gesprächs lag auf der Frankophonie und den bestehenden Kooperationen zwischen der Universität des Saarlandes und der Provinz Québec; ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Austausch über Potenziale, die ohnehin schon sehr guten Beziehungen weiter auszubauen.
„Die Universität des Saarlandes hat als französisch gegründete Universität naturgemäß vielfältige Verbindungslinien in die frankophone Welt, sei es in Studium, in der Lehre, in der Forschung oder auch im Campusleben. Daher freut es mich besonders, dass die Generaldelegierte Geneviève Rolland gemeinsam mit Ministerpräsidentin Anke Rehlinger uns heute die Ehre ihres Besuchs erwiesen hat, so dass wir ihr aus erster Hand zeigen konnten, dass Frankophonie an unserer Universität gelebter Alltag ist. Ich freue mich darauf, die Verbindungen nach Kanada und insbesondere in die Provinz Québec in den kommenden Jahren weiter zu vertiefen“, hob Universitätspräsident Ludger Santen hervor.
So weist die Universität als „Dreisprachiger Campus“ bereits Französisch als Profilsprache aus. Die Arbeitsstelle für die wissenschaftliche Frankophonie in Deutschland (Cellule Francophone), die nationale Repräsentation der Agence Universitaire de la Francophonie (AUF), ist seit 2025 in Saarbrücken an der UdS ansässig. Mit dem Frankreichzentrum, dem Centre d‘Études Canadiennes et Québecoises sowie zahlreichen Partneruniversitäten in Québec, unter anderem der Université de Montréal sowie der Université Laval, pflegt die Universität des Saarlandes bereits heute ein reges Netzwerk in der frankophonen Welt, das in Zukunft noch erweitert werden soll.
„Gerade im Saarland ist Französisch weit mehr als nur die Sprache unserer Nachbarn – es ist Teil der saarländischen Identität und prägt unseren Alltag. Mit der ‚Frankreichstrategie+‘ weiten wir diesen Blick ganz bewusst auf die gesamte Frankophonie. Umso wichtiger ist es, dass die Universität des Saarlandes mit der Cellule francophone ein Ort ist, an dem wir unseren Beobachterstatus in der internationalen Frankophonie durch konkrete wissenschaftliche Kooperationen mit Leben füllen. Der Besuch der Generaldelegierten von Québec ist dafür ein kraftvolles Zeichen. Er zeigt: Mit Québec und Kanada haben wir starke Partner an unserer Seite“, betonte Ministerpräsidentin Rehlinger.
Geneviève Rolland (mehr über ihre Person auf dieser Webseite: https://www.quebec.ca/de/gouvernement/ministeres-organismes/relations-internatio...) erhielt während ihres Besuchs Einblicke in die wissenschaftliche Leistungsfähigkeit der Universität, etwa aus den Bereichen Quanteninformation, der pharmazeutischen Forschung sowie den Rechtswissenschaften. An dem Treffen nahmen überdies Studierende teil, einerseits Studierende aus Kanada, die an der UdS eingeschrieben sind, andererseits Studierende, die im Rahmen eines Auslandssemesters in Québec waren.
„Québec spielt in Kanada eine zentrale Rolle, was Forschung und Innovation angeht. Drei der sieben forschungsintensivsten kanadischen Universitäten sind dort ansässig, etwa ein Drittel der Arbeitsplätze auf diesen Gebieten sind in Québec angesiedelt. Das macht die Provinz zu einem idealen Partner für europäische Universitäten, insbesondere für die Universität des Saarlandes – insbesondere auch deshalb, da die Québecer Universitäten ebenso wie die Universität des Saarlandes Zugang zu den Programmen der Agence Universitaire de la Francophonie (AUF) haben. Wir teilen die Überzeugung, dass wissenschaftliche und akademische Zusammenarbeit zu den wirksamsten Instrumenten zählen, um den Herausforderungen unserer Zeit zu begegnen“, erklärte Geneviève Rolland.
Von links: Vizepräsident Dominik Brodowski, Geneviève Rolland, Ministerpräsidentin Anke Rehlinger, P ...
Source: Jörg Pütz
Copyright: Universität des Saarlandes
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