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Wissenschaft
Prof. Dr. Anke Schu ist ab 01.04.2026 neue Antisemitismusbeauftragte an der Hochschule Darmstadt (h_da). Im Team der Antidiskriminierungsstelle der h_da folgt sie in dieser Funktion auf Prof. Dr. Beate Galm und wird die dort seit Jahren erfolgreich etablierte Arbeit fortsetzen und erweitern: Ansprechperson sein für Hochschulmitglieder, Aufklärungsarbeit leisten und das Netzwerk der Hochschule zum Thema weiter ausbauen.
„Wichtig ist mir, vertraulicher Ort für alle Angehörigen der Hochschule zu sein“, sagt Prof. Dr. Anke Schu, die sich als Professorin am Fachbereich Soziale Arbeit der h_da auch wissenschaftlich mit dem Thema Antisemitismus beschäftigt. In ihrer neuen Rolle möchte sie zudem die generelle Aufklärungsarbeit zu antisemitischen Strukturen in Alltag und Gesellschaft intensivieren und dazu einladen und befähigen, antisemitismuskritisch zu denken und zu arbeiten. „Auch das interne wie externe Netzwerk der h_da werden wir im Team der Antidiskriminierungsstelle weiter ausbauen und damit in Hochschule und Stadtgesellschaft hineinwirken.“
Regelmäßig sensibilisiert die Hochschule ihre Mitglieder zum Thema Antisemitismus im Rahmen von Tagungen, Workshops und auch in der Lehre. Im zurückliegenden Wintersemester 2025/26 veranstaltete die Antidiskriminierungsstelle unter anderem die hochkarätig besetzte Tagung „Antisemitismus, Rassismus, Autoritarismus begegnen“ https://impact.h-da.de/konferenz-antisemitismus sowie einen internen Workshop in Kooperation mit dem hessischen Landesverfassungsschutz. Weitere Veranstaltungen werden in diesem Jahr folgen, unter anderem eine Ausstellung am Campus ab Ende Mai zusammen mit RIAS Hessen (Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Hessen).
„Unsere Hochschule ist kein Ort für Antisemitismus, Rassismus und jede Form gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit“, sagt h_da-Präsident Prof. Dr. Arnd Steinmetz. „Dazu haben wir uns zusammen mit dem Land Hessen und den übrigen hessischen Hochschulen in einer gemeinsame Resolution bekannt und dazu leistet unter anderem unsere Antidiskriminierungsstelle einen wichtigen Beitrag. Ich danke Professorin Beate Galm und dem Team der Antidiskriminierungsstelle ausdrücklich für ihre wertvolle, hoch sensible und präventive Arbeit in den vergangenen Jahren und bedanke mich bei Professorin Anke Schu für ihre Bereitschaft, sich zu engagieren. Unser gemeinsames Ziel ist eine respektvolle, dialogorientierte und diskriminierungsfreie Hochschulkultur.“
Hochschule Darmstadt (h_da)
Die Hochschule Darmstadt (h_da) ist eine der größten deutschen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAWs). Sie bietet ihren aktuell 14.000 Studierenden ein praxisnahes und anwendungsorientiertes Studium in den Bereichen MINT, Wirtschaft und Gesellschaft sowie Architektur, Medien und Design. Viele Projekte und Inhalte in Studium, Forschung und gesellschaftlichem Transfer beschäftigen sich mit den Zukunftsthemen Nachhaltige Entwicklung, Mobilität und Digitalisierung. Die h_da betreibt ein eigenes Promotionszentrum Nachhaltigkeitswissenschaften und vergibt als erste und einzige deutsche Hochschule den akademischen Grad eines Doktors der Nachhaltigkeitswissenschaften. Visionär ist die europäische Hochschulallianz „European University of Technology (EUT+)“, der die h_da angehört: Gemeinsam mit acht weiteren Hochschulpartnern und gefördert von der EU-Kommission möchte die h_da zu einem neuen Hochschultyp zusammenwachsen – zur „Europäischen Universität“.
Website h_da: https://h-da.de
Website EUT+: https://www.univ-tech.eu
Criteria of this press release:
Business and commerce, Journalists, Scientists and scholars, Students, Teachers and pupils, all interested persons
Social studies
transregional, national
Personnel announcements
German

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