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04/15/2026 10:15

Mehr als 170 Forschende aus 40 Ländern bei Netzwerktagung in Tübingen

Kristina Güroff Pressereferat
Alexander von Humboldt-Stiftung

    Stipendiat*innentreffen der Alexander von Humboldt-Stiftung vom 22. bis 24. April an der Universität Tübingen

    Anlässlich der Netzwerktagung der Alexander von Humboldt-Stiftung sind 173 junge Forschende aus 40 Ländern vom 22. bis 24. April 2026 zu Gast an der Eberhard Karls Universität Tübingen. Die Wissenschaftler*innen werden derzeit von der Humboldt-Stiftung gefördert und arbeiten mit Kolleg*innen an Forschungseinrichtungen in ganz Deutschland zusammen. Ziel der Veranstaltung ist es, die neuen Humboldtianer*innen untereinander und mit Tübingen – exemplarisch für den Forschungsstandort Deutschland – vertraut zu machen. Zudem erhalten sie im Gespräch mit Mitarbeitenden der Stiftung Tipps für das Forschen und Leben in Deutschland.

    Eröffnung: Mittwoch, 22. April 2026, 15:00 Uhr
    Ort: Uni Tübingen, Hörsaalzentrum, Auf der Morgenstelle 16, 72076 Tübingen

    Journalist*innen sind herzlich willkommen! Gerne vermitteln wir Ihnen Gespräche.

    Am Mittwoch, 22. April, eröffnen um 15:00 Uhr Karla Pollmann, Rektorin der Uni Tübingen, und Katrin Amian, Stellvertretende Generalsekretärin der Alexander von Humboldt-Stiftung, die Tagung. Im Anschluss hält die Neurowissenschaftlerin Anna Levina (Martius) den Eröffnungsvortrag mit dem Titel "The many clocks of the mind: intrinsic timescales in the brain and AI". An der Schnittstelle zwischen Mathematik, Physik und Neurowissenschaften gilt ihr Interesse der Selbstorganisation und Optimalität in neuronalen Netzwerken. Ihre Forschung konzentriert sich besonders darauf, wie komplexe Systeme – beispielsweise das Gehirn – Informationen verarbeiten. 2017 wurde Anna Levina (Martius) mit dem Sofja Kovalevskaja-Preis der Humboldt-Stiftung ausgezeichnet. Seit 2018 ist sie Professorin für Computational Neuroscience an der Universität Tübingen.

    Am Donnerstag, 23. April, besuchen die Humboldtianer*innen Forschungsinstitute der Uni Tübingen. Dort präsentieren Wissenschaftler*innen die Arbeit der Institute, werden Kurzvorträge in Fachgruppen gehalten und können die internationalen Teilnehmenden Kontakte untereinander sowie zu ihren deutschen Kolleg*innen knüpfen.
    Während einer Poster Session ab 15:00 Uhr stellen Geförderte ihre Forschungsschwerpunkte vor (Universität Tübingen, Auf der Morgenstelle 16, 72076 Tübingen). Parallel präsentiert die Humboldt-Stiftung ab 15:00 Uhr allen Interessierten ihr Profil und ihre Programme in einem Informationsvortrag (Uni Tübingen, Hörsaalzentrum, Raum N8, Auf der Morgenstelle 16, 72076 Tübingen).

    Am Freitag, 24. April, gibt es ein spezielles Programm für Feodor-Lynen-Forschungsstipendiat*innen aus Deutschland: Ab 9:00 Uhr berichten Alumni von ihren Erfahrungen im Ausland, außerdem werden Chancen und Strategien der Rückkehr nach Deutschland diskutiert.

    Die Mehrheit der Teilnehmenden kommt aus den Natur- und Lebenswissenschaften (68%), gefolgt von Wissenschaftler*innen aus den Geistes- und Sozialwissenschaften (20%) sowie aus den Ingenieurwissenschaften (12%). Die meisten Gäste aus dem Ausland stellen China (24), Indien (16) und Italien (13), gefolgt von den USA (9).

    *****
    Jährlich ermöglicht die Alexander von Humboldt-Stiftung über 2.000 Forscher*innen aus aller Welt einen wissenschaftlichen Aufenthalt in Deutschland. In weltweit über 140 Ländern pflegt die Stiftung ein fächerübergreifendes Netzwerk von mehr als 30.000 Humboldtianer*innen – unter ihnen 63 mit Nobelpreis.

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    Pressekontakt
    Tel: +49 228 833-144; Fax: -441
    E-Mail: presse@avh.de


    More information:

    https://www.humboldt-foundation.de/entdecken/newsroom/pressemitteilungen/netzwer... Original PM
    https://www.humboldt-foundation.de/entdecken/newsroom/dossier-sofja-kovalevskaja... Sofja Kovalevskaja-Preisträgerin Anna Levina (Martius)


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    Criteria of this press release:
    Journalists
    interdisciplinary
    regional
    Press events, Scientific conferences
    German


     

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