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Wissenschaft
Vor sechzig Jahren brachte ELIZA Computer zum Sprechen – und Menschen zum Nachdenken. Zehn Jahre später stellte Joseph Weizenbaum in Computer Power and Human Reason die Frage, die bis heute nichts an Brisanz verloren hat: In welchem Ausmaß sollten wir Maschinen Entscheidungen überlassen?
Diese beiden Meilensteine der KI-Geschichte sind 2026 so aktuell wie wegweisend. Das Weizenbaum-Institut nimmt das Doppeljubiläum zum Anlass, mit einem vielseitigen Jahresprogramm den gesellschaftlichen Dialog über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft Künstlicher Intelligenz zu vertiefen.
„Weizenbaums Analysen sind keine historischen Relikte, sondern dringliche Denkanstöße für die Gegenwart“, betont Christoph Neuberger, wissenschaftlicher Geschäftsführer und Direktor des Weizenbaum-Instituts. „Sie helfen uns, die Gestaltung digitaler Technologien mit gesellschaftlicher Verantwortung zu verbinden.“
Im Rahmen des Jubiläumsprogramms greift das Institut Fragen auf, die heute die öffentliche Debatte über generative KI bestimmen: In welchen Bereichen dürfen Algorithmen Entscheidungen treffen – und wie verändern sich Arbeit, politische Kommunikation und Nachhaltigkeit unter dem Einfluss digitaler Automatisierung?
Über das Jahr verteilt präsentiert das Weizenbaum-Institut Lesungen, öffentliche Diskussionen mit internationalen Gastwissenschaftler:innen, Ausstellungen sowie Fachbeiträge. Begleitende Artikel, Interviews und Veranstaltungshinweise erscheinen fortlaufend auf der Jubiläumsseite.
Das Weizenbaum-Institut erforscht die Auswirkungen der fortschreitenden Digitalisierung auf unsere Gesellschaft und trägt mit seiner interdisziplinären Wissenschaft dazu bei, Orientierungswissen für öffentliche Debatten zu schaffen.
Mehr Informationen unter: https://www.weizenbaum-institut.de/60-jahre-eliza/
Criteria of this press release:
Journalists
Social studies
transregional, national
Transfer of Science or Research
German

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