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- Gemeinsame Pressemitteilung von DAAD und DSS -
Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) und die Dieter Schwarz Stiftung (DSS) starten ein Pilotprogramm zur Gewinnung internationaler KI-Talente für den Wissenschaftsstandort Deutschland. Mit dem Programm sollen exzellente internationale Postdoktorandinnen und Postdoktoranden sowie Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler für die Wissenschafts- und Forschungsinstitutionen am Bildungscampus in Heilbronn gewonnen werden.
„Der internationale Wettbewerb um KI-Talente hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verschärft. Um mit der rasanten Entwicklung Schritt zu halten, müssen wir möglichst viele junge KI-Talente frühzeitig für den Wissenschaftsstandort Deutschland gewinnen und ihnen langfristige Perspektiven bieten. Das gemeinsame Pilotprogramm mit der Dieter Schwarz Stiftung ist daher der richtige Schritt, um sowohl den Ausbau der internationalen KI-Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands wie auch der KI-Kompetenz vor Ort zu stärken“, sagte DAAD-Präsident Prof. Dr. Joybrato Mukherjee.
„In einer Welt, die sich durch Künstliche Intelligenz rasant verändert, ist Mut zur internationalen Zusammenarbeit der Schlüssel zum Erfolg. Unser gemeinsames Pilotprojekt mit dem DAAD schlägt die Brücke zwischen internationaler Exzellenz und unserem einzigartigen Ökosystem vor Ort. Indem wir Nachwuchswissenschaftler frühzeitig in unsere Forschungslandschaft integrieren, legen wir den Grundstein für Innovationen, die weit über die Region hinaus Wirkung entfalten“, ergänzte Prof. Dr. Gunther Friedl, Geschäftsführer der Dieter Schwarz Stiftung.
Internationale Talente gezielt an den Standort heranführen
Mit dem neuen Programm „Internationale KI-Talente für Heilbronn gewinnen“ werden Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus aller Welt mit virtuellen Netzwerkformaten, Forschungsaufenthalten und kurzen Research-Touren an den KI-Standort Heilbronn herangeführt. Das Pilotprojekt läuft zunächst drei Jahre und soll in unterschiedlichen Förderformaten jährlich bis zu 70 internationale Talente fördern. Die entsprechende Vereinbarung wurde heute in Heilbronn unterzeichnet.
Mehrstufiges Förderangebot mit Perspektive
Das Förderangebot des Programms umfasst drei aufeinander aufbauende Elemente: virtuelle Informations- und Netzwerkformate, Kurzaufenthalte im Rahmen einer einwöchigen Forschungsreise zur Anbahnung von Kooperationen sowie Forschungsaufenthalte von bis zu zwölf Monaten. Ab 2029 sollen auf dieser Basis langfristig internationale Forschungsgruppen am Standort etabliert werden.
Breites Partnernetzwerk mit KI-Schwerpunkt
Das Programm stärkt die anwendungsorientierte KI-Forschung am Wissenschaftsstandort Heilbronn. Zu den beteiligten Partnern zählen die am Bildungscampus ansässigen Institutionen der anwendungsbezogenen KI-Forschung, darunter die Technische Universität München (TUM Campus Heilbronn), die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) zusammen mit dem Center for Advanced Studies (CAS), die Hochschule Heilbronn, das Ferdinand-Steinbeis-Institut, Standort Heilbronn, sowie die Fraunhofer Heilbronn Forschungs- und Innovationszentren (HNFIZ).
Bildungscampus in Heilbronn als Innovationsökosystem
Der Bildungscampus in Heilbronn vereint eine bundesweit einzigartige Dichte an Hochschul- und Forschungseinrichtungen mit derzeit mehr als 8.000 Studierenden. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf praxisnaher KI-Forschung entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von der Qualifizierung von Fachkräften über Forschung bis hin zu Transfer und Anwendung.
Die Ausschreibung für das Programm startet am 1. Mai und wird zeitnah in der Stipendiendatenbank des DAAD veröffentlicht.
Dr. Claudia Nospickel
Referatsleitung – Forschung und Studien
DAAD – Deutscher Akademischer Austauschdienst
+49 228 882-339
nospickel@daad.de
https://www2.daad.de/deutschland/stipendium/datenbank/de/21148-stipendiendatenba... Link Stipendiendatenbank
DAAD-Generalsekretär Dr. Kai Sicks und Prof. Dr. Gunther Friedl, Geschäftsführer der Dieter Schwarz ...
Source: Eric Aldea
Copyright: Dieter Schwarz Stiftung / Eric Aldea
Criteria of this press release:
Journalists, all interested persons
interdisciplinary
transregional, national
Miscellaneous scientific news/publications
German

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