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Wissenschaft
Prof. Dr. Walter Rosenthal bleibt Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK).
Die HRK-Mitgliederversammlung wählte ihn heute in Weimar mit überwältigender Mehrheit für weitere drei Jahre ins Amt. Rosenthal war von der Findungskommission als alleiniger Kandidat vorgeschlagen worden. Der Mediziner und ehemalige Präsident der Friedrich-Schiller-Universität Jena ist seit 2023 HRK-Präsident. Zuvor gehörte er dem HRK-Präsidium seit Dezember 2021 als Vizepräsident für Forschung, wissenschaftliche Karrierewege und Transfer an.
Nach seiner Wahl dankte Walter Rosenthal der Mitgliederversammlung für das große Vertrauen. Er freue sich darauf, die erfolgreiche Arbeit der HRK als „Stimme der Hochschulen“ engagiert fortzuführen. Gemeinsam mit den Mitgliedern, dem Präsidium und der HRK-Geschäftsstelle werde er weiter nachdrücklich für die Interessen der deutschen Hochschulen werben und streiten.
„Mit 2,9 Millionen Studierenden, 790.000 Beschäftigten in Wissenschaft, Technik und Verwaltung sowie jährlich mehr als 500.000 Absolvent:innen leisten die Hochschulen einen wesentlichen Beitrag zur Innovationskraft Deutschlands. In Studium und Lehre, Forschung, Entwicklung und Transfer entstehen Wissen, Kompetenzen und innovative Lösungen für zentrale Zukunftsfelder. Dafür braucht es verlässliche Rahmenbedingungen, insbesondere in der Finanzierung und in der Absicherung der institutionellen Autonomie“, erläutert Rosenthal anlässlich seiner Wiederwahl.
Als besondere Schwerpunkte seiner zweiten Amtszeit als HRK-Präsident sieht Rosenthal die Resilienz des Hochschulsystems, die Weiterentwicklung von Hochschulstrukturen und -profilen in Zeiten des Sparens und die weitere Ausgestaltung attraktiver Karrierewege in der Wissenschaft. Darüber hinaus werde sich die HRK beharrlich für wissenschaftsfreundliche Regelungen einsetzen, beispielsweise im aktuell auf Bundesebene verhandelten Innovationsfreiheitsgesetz, in der EU-Gesetzgebung
zum Europäischen Forschungsraum, in der Forschungssicherheit oder der Sicherheitsforschung.
Mit Blick auf die HRK betont Rosenthal die Diskussionskultur und Konsensfähigkeit der Mitgliederorganisation. Die Vielfalt der Hochschulen sei Herausforderung und große Stärke zugleich. „Als Präsident werde ich mich weiter dafür einsetzen, dass wir in der HRK alle Themen diskutieren und uns dabei auch strittigen Fragen offen stellen“, so Rosenthal. Entscheidend sei, am Ende zu gemeinsamen Positionen zu finden und für den gemeinsamen Erfolg geschlossen aufzutreten.
https://www.hrk.de
https://www.hrk.de/presse/pressekit/hrk-fotos/ Portraitfoto von Prof. Dr. Walter Rosenthal zum Download
Criteria of this press release:
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transregional, national
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