idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Grafik: idw-Logo

idw - Informationsdienst
Wissenschaft

Science Video Project
idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Instance:
Share on: 
05/26/1998 00:00

Forschung gegen schädlichen Belag

Dr. Elisabeth Hoffmann Presse und Kommunikation
Technische Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig

    Jeder kennt das Problem, zumindest aus der Werbung: Haushaltsgeräte können im Laufe der Zeit verkalken oder von anderen Belägen verunreinigt werden. Löst ein von Rückständen angegriffener Brennstab in der Waschmaschine schon im eigenen Haushalt eine mittlere Krise aus, so bewirkt dasselbe Phänomen in der Industrie Probleme in viel größeren Dimensionen. "Fouling" nennt man die Belagbildung durch Kristallisation und Sedimentation auf wärmeübertragenden Flächen (Wärmetauschern). Neuere Untersuchungen schätzen die durch Fouling verursachten jährlichen Kosten alleine in der Bundesrepublik Deutschland auf 8,5 Milliarden Mark.

    Jeder kennt das Problem, zumindest aus der Werbung: Haushaltsgeräte können im Laufe der Zeit verkalken oder von anderen Belägen verunreinigt werden. Löst ein von Rückständen angegriffener Brennstab in der Waschmaschine schon im eigenen Haushalt eine mittlere Krise aus, so bewirkt dasselbe Phänomen in der Industrie Probleme in viel größeren Dimensionen. "Fouling" nennt man die Belagbildung durch Kristallisation und Sedimentation auf wärmeübertragenden Flächen (Wärmetauschern), wie sie zum Beispiel in Pasteurisieranlagen für Milch, bei der Kaffeeröstung und in der Chemischen Industrie vorkommt.

    Fouling verursacht nicht nur große technische Probleme (verschlechterter Wärmedurchgang, höherer Druckverlust), sondern führt auch zu höheren Kosten aufgrund von Störungen und Reinigungsstandzeiten. Neuere Untersuchungen schätzen die durch Fouling verursachten jährlichen Kosten alleine in der Bundesrepublik Deutschland auf 8,5 Milliarden Mark. Um das Fouling verringern bzw. vorausberechnen zu können, müssen die physikalischen Vorgänge des Prozesses bekannt sein.

    Am 4. und 5. Juni 1998 treffen sich in Braunschweig die Partner des Forschungsprojekts "Entwicklung von Methoden zur Verringerung der Belagbildung an wärmeübertragenden Flächen". Ziel des Forschungsprojekts ist die Entwicklung neuer konstruktiver Ansätze zur Verringerung bzw. Verhinderung der Belagbildung. Elf Forschungseinrichtungen und Industrieunternehmen aus fünf Ländern der Europäischen Union arbeiten daran mit, darunter das Institut für Verfahrens- und Kerntechnik der Technischen Universität Braunschweig. Die Industriepartner kommen aus Deutschland, Frankreich und Schweden: anwendende Unternehmen der Chemischen und der Lebensmittelindustrie sowie Hersteller von Wärmetauschern. Das Forschungsvorhaben wird seit Dezember 1997 (über einen Zeitraum von drei Jahren) von der Europäischen Union mit mehr als 1,3 Millionen ECU (ca. 2,5 Millionen Mark) gefördert. Hierzu wurde am Institut für Verfahrens- und Kerntechnik der TU Braunschweig, das seit mehr als 15 Jahren auf diesem Gebiet forscht, eine neue Versuchsanlage aufgebaut, mit der sowohl das Kristallisations- als auch das Sedimentationsfouling untersucht werden kann.

    Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen, an der

    Besichtigung des Instituts für Verfahrens- und Kerntechnik,
    Langer Kamp 7, am Freitag, 5. Juni um 10.00 Uhr,

    teilzunehmen und in Wort und Bild darüber zu berichten.

    Auskünfte erteilt Dr. Wolfgang Augustin, Tel.: (0531) 391-2789.
    Um telefonische Voranmeldung unter dieser Nummer wird gebeten.


    Images

    Criteria of this press release:
    Biology, Chemistry, Economics / business administration, Information technology, Mechanical engineering
    transregional, national
    Miscellaneous scientific news/publications, Research projects, Scientific conferences
    German


     

    Help

    Search / advanced search of the idw archives
    Combination of search terms

    You can combine search terms with and, or and/or not, e.g. Philo not logy.

    Brackets

    You can use brackets to separate combinations from each other, e.g. (Philo not logy) or (Psycho and logy).

    Phrases

    Coherent groups of words will be located as complete phrases if you put them into quotation marks, e.g. “Federal Republic of Germany”.

    Selection criteria

    You can also use the advanced search without entering search terms. It will then follow the criteria you have selected (e.g. country or subject area).

    If you have not selected any criteria in a given category, the entire category will be searched (e.g. all subject areas or all countries).