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10/21/2019 - 10/21/2019 | München

Plastische Chirurgie: Neue Behandlungsmöglichkeiten dank erstem 3D-Ganzkörperscanner in Deutschland

Er sieht aus wie ein Körperscanner an Flughäfen, seine 92 HD-Kameras erfassen in Bruchteilen von Sekunden das Körpervolumen von Patienten: Seit September 2019 ist der neue 3D-Ganzkörperscanner in der Abteilung für Hand-, Plastische und Ästhetische Chirurgie am LMU Klinikum München im Einsatz, unter anderem bei Brustrekonstruktionen nach Brustkrebs sowie zur Kartographierung von Hauttumoren. Anlässlich der Inbetriebnahme laden wir Sie herzlich zu einer Pressevorstellung des 3D-Gerätes ein.

„Für uns in der Plastischen Chirurgie ist dieses Gerät ein Meilenstein. Damit ermöglichen sich neue Wege in der Patientenbehandlung“, sagt Prof. Dr. Riccardo Giunta, Direktor der Abteilung für Plastische Chirurgie. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat das Gerät für wissenschaftliche Untersuchungen gefördert. Es handelt sich um den ersten 3D-Scanner dieser Art in der Plastischen Chirurgie in Deutschland und einen von derzeit etwa zehn weltweit.

Anlässlich der Inbetriebnahme laden wir Sie herzlich zu einer Pressevorstellung und Demonstration des 3D-Gerätes mit einem Patientenmodel ein:

Programm:

Ab 17:00
Pressevorstellung und Demonstration 3D-Gerät mit Patientenmodel

18:00
Grußworte Prof. Dr. Karl-Walter Jauch, Ärztlicher Direktor des LMU Klinikums

18:05 bis 18:15
Prof. Riccardo Giunta: „Neue Möglichkeiten durch 3D-Ganzkörperscanner in der Plasti-schen Chirurgie: Planung von Operationen und Ganzkörperkarte von Hauttumoren“

18:15 bis 19:00
Diskussion mit Anwendern und Demonstration des Geräts. Auf Wunsch Erstellung einer eigenen Ganzkörper-Karte der eigenen Muttermale

18:15 bis 19:00
Stehempfang

Bitte melden Sie sich bis zum 21.10.2019 im Sekretariat (Tel. 089/4400-52697) an. Wir freuen uns auf Ihr Kommen und den Austausch mit Ihnen.

Hintergrundinformationen

Planung und Evaluation von körperformenden operativen Eingriffen

Einerseits erlaubt das Gerät mit einer einzigen Aufnahme von 92 HD-Kameras in Sekundenbruchteilen Daten für eine Ganzkörpervolumenmessung zu erheben. „Dadurch lässt sich exakt bestimmen, welches Volumen notwendig ist, um eine symmetrische Form bei einer Brustrekonstruktion (nach Brustkrebs) zu erreichen“, erklärt Giunta. Andererseits können auch Simulationen von komplexen Eingriffen der Plastischen Chirurgie wie beispielsweise Brustverkleinerungen oder Brustvergrößerungen oder im Gesichtsbereich beispielsweise für Nasenkorrekturen erstellt werden. Der 3D-Ganzkörperscanner ermöglicht erstmals in allen Körperregionen objektive Evaluationen von Form und Volumen und erhöht damit die Patientensicherheit in der Plastischen Chirurgie.

Ganzkörperkarte zur Kartographierung von Hauttumoren

„Die Technik ermöglicht erstmals auch eine komplette Darstellung und Kartographierung der Körperoberfläche von Hauttumoren mit einer einzigen Aufnahme“, so Giunta. Die entsprechende Software-Analyse zählt die Hautveränderungen, misst sie aus und bewertet sie in Bezug auf verdächtige Veränderungen wie Randunregelmäßigkeiten, Farbveränderungen und ähnlichem. Ein Dermatoskop ermöglicht die Vergrößerung und Dokumentation mit bis zu 200-facher Vergrößerung.

Veränderungen von Muttermalen lassen sich genau messen

Der Patient bekommt ähnlich wie bei einer MRT-Untersuchung eine USB-Karte mit Viewer Software, die es erlaubt, an jedem PC die Läsionen zu betrachten. Eine Verlaufsuntersuchung und der direkte Vergleich ermöglichen später Veränderungen wie Größenwachstum objektiv und vor allem eindeutig zuordenbar zu bewerten. „Die Patientensicherheit wird durch Vorsorge und frühzeitige Erkennung von Hautkrebs erheblich verbessert“, so Giunta.

Information on participating / attending:
Bitte melden Sie sich bis zum 21.10.2019 im Sekretariat (Tel. 089/4400-52697) an. Wir freuen uns auf Ihr Kommen und den Austausch mit Ihnen.

Date:

10/21/2019 17:00 - 10/21/2019 19:00

Registration deadline:

10/21/2019

Event venue:

Abteilung für Hand-, Plastische und Ästhetische Chirurgie
Klinikum der Universität München
Poliklinik, Hochparterre 1
Pettenkoferstraße 8a
80336 München
Bayern
Germany

Target group:

Journalists, Scientists and scholars

Relevance:

regional

Subject areas:

Medicine, Nutrition / healthcare / nursing

Types of events:

Press conferences, Seminar / workshop / discussion

Entry:

10/11/2019

Sender/author:

Philipp Kressirer

Department:

Kommunikation und Medien

Event is free:

no

Language of the text:

German

URL of this event: http://idw-online.de/en/event64892

Attachment
attachment icon Abbildung des 3D-Ganzkörperscanners

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