In ihrem Kopf herrscht Krieg: Viele ältere Deutsche leiden immer noch an psychischen Folgen des Zweiten Weltkriegs und zeigen eine posttraumatische Belastungsstörung. Das fanden jetzt Psychologen der Universitäten Leipzig und Zürich in einer Studie heraus. Erstmals wurde dafür die deutsche Bevölkerung über alle Altersgruppen hinweg auf posttraumatische Belastungsstörungen hin untersucht.
Einladung zur Pressekonferenz (s.u.)
Die Ergebnisse der Studie haben für die medizinische und psychotherapeutische Versorgung älterer Personen mit Depressionen, Schlaf- oder Angststörungen grosse Bedeutung. Denn die posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) Störung äußerst sich gerade auch in solchen Leiden. "Schlafprobleme, Alpträume und unmotiviertes Erschrecken würden dann nicht mehr fehl gedeutet und könnten effektiver behandelt werden", so Prof. Brähler, Leiter der Abteilung Medizinische Psychologie und Soziologie an der Universität Leipzig der die Studie durchführte, gemeinsam mit Prof. Andreas Maercker, Leiter der Abteilung Psychopathologie und Klinische Intervention an der Universität Zürich.
Über 2400 Personen haben die Wissenschaftler in Ihrer Studie untersucht. Wer genau von PTBS betroffen ist, wie häufig die Störung bei Älteren auftritt und was die neuen Erkenntnisse für die Gesundheitsversorgung von Älteren in Deutschland bedeuten, soll Thema der Pressekonferenz sein.
weitere Informationen:
Prof. Dr. Elmar Brähler
Telefon: 0341 97-18800
E-Mail: elmar.braehler@medizin.uni-leipzig.de
www.uni-leipzig.de/~medpsy
Prof. Dr. med. Dr. phil. A. Maercker
Telefon: ++41 (0)44 635 73 10
E-Mail: maercker@psychologie.unizh.ch
www.psychologie.unizh.ch/psypath
Einladung zur Pressekonferenz
Zu Details, Hintergründen und Folgen der Studienergebnisse laden wir zu einer Pressekonferenz herzlich ein.
Zeit: 19. Mai 2008, 11:00 Uhr
Ort: Universität Leipzig
Rektoratsgebäude
Raum 320 (3.Etage)
Ritterstr. 26
Criteria of this press release:
Medicine, Nutrition / healthcare / nursing, Psychology
transregional, national
Research results
German

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