idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Instance:
Share on: 
06/24/2008 13:26

Finanzminister Jens Bullerjahn an der Hochschule Harz in Halberstadt

Dipl.-Kfm. (FH) Andreas Schneider Pressestelle
Hochschule Harz, Hochschule für angewandte Wissenschaften (FH)

    Der Fachbereich Verwaltungswissenschaften der Hochschule Harz lädt in seiner Reihe "Halberstädter Workshop zur Verwaltungsmodernisierung" am Montag, den 30. Juni 2008, um 17 Uhr am Domplatz 16 im Hörsaal N113 zu einem Vortrag des Finanzministers von Sachsen-Anhalt, Jens Bullerjahn, zum Thema "Föderalismusreform II - Aus ostdeutscher Sicht: Wer soll das bezahlen?" ein.

    Am 23. Juni 2008 haben der SPD-Fraktionschef Peter Struck und der Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Günther Oettinger, die Eckpunkte der Föderalismusreform II für die weitere Beratung der Bund-Länder-Kommission in Berlin vorgestellt. Kernpunkt des Papiers ist eine Schuldenbremse. Noch offen ist allerdings, ob sich die CDU mit ihrem weitgehenden Neuverschuldungsverbot durchsetzt. Die SPD will eine Neuverschuldung bis zu einem ¾ Prozent des Bruttoinlandsproduktes zulassen. Bis zur Bundestagswahl im nächsten Jahr soll die Föderalismuskommission II nichts weniger als das bundesstaatliche Finanzsystem revolutionieren: Wer bekommt im föderalen Miteinander von Bund, Ländern und Kommunen welche Anteile des Steuerauf¬kommens, wie werden Mischfinanzierungen entflochten, wie kann man Altschulden tilgen und neue Kredite vermeiden und nicht zuletzt, wie werden Transferleistungen gerecht gestaltet?

    Finanzminister Bullerjahn wird erläutern, was diese Eckpunkte für Sachsen-Anhalt bedeuten. Für ihn sind gerade der Länderfinanzausgleich und der 2019 auslaufende Solidarpakt unverzichtbare Grundlagen für die Bemühungen des ostdeutschen Bundeslandes künftig auf eigenen Beinen zu stehen.

    Jens Bullerjahn, der auch Mitglied des Bundesrates und stellver¬tretendes Mitglied in der Föderalis¬muskommission II ist, genießt parteiüber¬greifend Respekt für seinen unermüdlichen Einsatz zur Durchsetzung eines, vor allem auch finanziell, tragfähigen Zukunftskonzeptes für Sachsen-Anhalt. Auf wesentlich weniger Gegenliebe, ebenso parteiübergreifend, stieß allerdings seine Idee für ein fusioniertes Bundesland "Mitteldeutschland". Auch diese Frage nach einer Verringerung der Zahl der Bundesländer, wie Fragen nach dem Schuldenabbau und andere Themen können mit Jens Bullerjahn im Anschluss an seinen Vortrag diskutiert werden, zu dem alle interessierten Bürgerinnen und Bürger des Harzkreises an den Fachbereich Verwaltungswissenschaften eingeladen sind.


    Images

    Jens Bullerjahn, Finanzminister des Landes Sachsen-Anhalt
    Jens Bullerjahn, Finanzminister des Landes Sachsen-Anhalt


    Criteria of this press release:
    interdisciplinary
    transregional, national
    Miscellaneous scientific news/publications, Organisational matters
    German


     

    Jens Bullerjahn, Finanzminister des Landes Sachsen-Anhalt


    For download

    x

    Help

    Search / advanced search of the idw archives
    Combination of search terms

    You can combine search terms with and, or and/or not, e.g. Philo not logy.

    Brackets

    You can use brackets to separate combinations from each other, e.g. (Philo not logy) or (Psycho and logy).

    Phrases

    Coherent groups of words will be located as complete phrases if you put them into quotation marks, e.g. “Federal Republic of Germany”.

    Selection criteria

    You can also use the advanced search without entering search terms. It will then follow the criteria you have selected (e.g. country or subject area).

    If you have not selected any criteria in a given category, the entire category will be searched (e.g. all subject areas or all countries).