Literaturwissenschaftlerin Prof. Dr. Andrea Bartl hält in Bamberg am 8. Juli ihre Antrittsvorlesung.
Gerade ist der "amphibische Schriftsteller" John von Düffel als Poetikprofessor in Bamberg zu Gast, in dessen Werk Wasser eine große Rolle spielt. Wasser bzw. das Fortbewegen in diesem ist auch Thema der Antrittsvorlesung "Vom Schwimmen in Seen und Flüssen" von Prof. Dr. Andrea Bartl, die die Professur für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Bamberg innehat. Die Vorlesung findet am Dienstag, 8. Juli, um 19.30 Uhr im Gebäude An der Universität 7 im Hörsaal 105 statt.
Im 20. Jahrhundert begeistern sich mehr und mehr Schriftsteller für den Sport - beispielsweise für die massenmedial aufbereiteten Sportspektakel Boxen, Sechstagerennen und Fußball. Aber auch das Schwimmen findet häufig Eingang in deutschsprachige Romane, was bislang kaum wissenschaftlich erschlossen wurde. Am Beispiel von Bertolt Brecht und Autoren der Gegenwartsliteratur wird der Faszination "Schwimmen" in Literatur und Bildender Kunst nachgegangen.
Prof. Dr. Andrea Bartl, Jahrgang 1968, studierte Germanistik, Amerikanistik und Geschichte und war langjährige Wissenschaftliche Assistentin an der Universität Augsburg, bevor sie 2007 die Professur für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg übernahm. Ihre Dissertation befasste sich mit der Exilliteratur 1933-45, ihre Habilitationsschrift hat den Titel "Sprachskepsis in der deutschen Literatur um 1800". Bartl veröffentlichte Schriften zu Haller, Schiller, Stifter, Brecht, Grass, Walser etc. mit literatur- und kulturgeschichtlicher sowie kulturtheoretischer Ausrichtung.
Zu der Vorlesung sind alle Interessierten herzlich eingeladen!
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German

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