idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Instanz:
Teilen: 
04.07.2008 09:49

Faszination Schwimmen in Literatur und Kunst

Dr. Martin Beyer Referat Kommunikation
Otto-Friedrich-Universität Bamberg

    Literaturwissenschaftlerin Prof. Dr. Andrea Bartl hält in Bamberg am 8. Juli ihre Antrittsvorlesung.

    Gerade ist der "amphibische Schriftsteller" John von Düffel als Poetikprofessor in Bamberg zu Gast, in dessen Werk Wasser eine große Rolle spielt. Wasser bzw. das Fortbewegen in diesem ist auch Thema der Antrittsvorlesung "Vom Schwimmen in Seen und Flüssen" von Prof. Dr. Andrea Bartl, die die Professur für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Bamberg innehat. Die Vorlesung findet am Dienstag, 8. Juli, um 19.30 Uhr im Gebäude An der Universität 7 im Hörsaal 105 statt.

    Im 20. Jahrhundert begeistern sich mehr und mehr Schriftsteller für den Sport - beispielsweise für die massenmedial aufbereiteten Sportspektakel Boxen, Sechstagerennen und Fußball. Aber auch das Schwimmen findet häufig Eingang in deutschsprachige Romane, was bislang kaum wissenschaftlich erschlossen wurde. Am Beispiel von Bertolt Brecht und Autoren der Gegenwartsliteratur wird der Faszination "Schwimmen" in Literatur und Bildender Kunst nachgegangen.
    Prof. Dr. Andrea Bartl, Jahrgang 1968, studierte Germanistik, Amerikanistik und Geschichte und war langjährige Wissenschaftliche Assistentin an der Universität Augsburg, bevor sie 2007 die Professur für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg übernahm. Ihre Dissertation befasste sich mit der Exilliteratur 1933-45, ihre Habilitationsschrift hat den Titel "Sprachskepsis in der deutschen Literatur um 1800". Bartl veröffentlichte Schriften zu Haller, Schiller, Stifter, Brecht, Grass, Walser etc. mit literatur- und kulturgeschichtlicher sowie kulturtheoretischer Ausrichtung.

    Zu der Vorlesung sind alle Interessierten herzlich eingeladen!


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Sprache / Literatur
    regional
    Buntes aus der Wissenschaft, Personalia
    Deutsch


     

    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).