idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Instance:
Share on: 
09/19/2008 09:51

Der Funktion von Nanosystemen auf der Spur

Thomas Götz Marketing
Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM

    Michael Moseler vom Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM in Freiburg wurde auf die Professur für Modellierung und Simulation funktionaler Nanosysteme an die Universität Freiburg berufen. Er wird sich mit Fragen beschäftigen wie "Was geschieht auf mikroskopischer oder atomarer Skala bei Reibungs- und Verschleißprozessen?" oder "Wie verändern Nanopartikel die Eigenschaften von Werkstoffen?"

    Weitere Schwerpunkte der Forschungstätigkeit werden Cluster, Nanokatalyse, Nanokomposite und organische Solarzellen sein. An der Universität plant er den Aufbau einer fünfköpfigen Arbeitsgruppe. Er wird die Stelle, die an der Fakultät für Mathematik und Physik angesiedelt ist, am 1. Oktober 2008 antreten.

    "Ich freue mich sehr darauf junge Menschen für eine lebendige theoretische Physik zu begeistern, die direkten Bezug zu den Problemen unserer Zeit hat", so Michael Moseler mit Blick auf die neue Aufgabe. Mit Modellierung und Simulation lerne man viel über die atomaren und subatomaren Vorgänge, die zum Beispiel bei der Reibung im Motor, der Nano-Verstärkung von Leichtbaumaterialien oder der Ladungsspeicherung in Superkondensatoren stattfinden. "Das Wissen darüber ist wichtig, um leichte und reibarme Fahrzeuge zu konzipieren, die Bremsenergie elektrisch zwischenspeichern können. Denn damit werden wir in Zukunft viel Kohlendioxid vermeiden", ist sich Michael Moseler sicher.

    Der promovierte Physiker studierte an der Universität Freiburg und leitet seit 2002 den Forschungsbereich "Physikalische Werkstoffmodellierung" am Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik in Freiburg, der mittlerweile 30 Köpfe umfasst. Auch im Auftrag vieler Industrieunternehmen arbeitet Moseler daran, Werkstoffe bis in den atomaren Bereich zu verstehen, um gezielt neue Materialien zu entwickeln oder deren Verhalten im Einsatz besser zu verstehen.


    Images

    Michael Moseler
    Michael Moseler


    Criteria of this press release:
    Materials sciences
    transregional, national
    Personnel announcements, Studies and teaching
    German


     

    Michael Moseler


    For download

    x

    Help

    Search / advanced search of the idw archives
    Combination of search terms

    You can combine search terms with and, or and/or not, e.g. Philo not logy.

    Brackets

    You can use brackets to separate combinations from each other, e.g. (Philo not logy) or (Psycho and logy).

    Phrases

    Coherent groups of words will be located as complete phrases if you put them into quotation marks, e.g. “Federal Republic of Germany”.

    Selection criteria

    You can also use the advanced search without entering search terms. It will then follow the criteria you have selected (e.g. country or subject area).

    If you have not selected any criteria in a given category, the entire category will be searched (e.g. all subject areas or all countries).