Michael Moseler vom Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM in Freiburg wurde auf die Professur für Modellierung und Simulation funktionaler Nanosysteme an die Universität Freiburg berufen. Er wird sich mit Fragen beschäftigen wie "Was geschieht auf mikroskopischer oder atomarer Skala bei Reibungs- und Verschleißprozessen?" oder "Wie verändern Nanopartikel die Eigenschaften von Werkstoffen?"
Weitere Schwerpunkte der Forschungstätigkeit werden Cluster, Nanokatalyse, Nanokomposite und organische Solarzellen sein. An der Universität plant er den Aufbau einer fünfköpfigen Arbeitsgruppe. Er wird die Stelle, die an der Fakultät für Mathematik und Physik angesiedelt ist, am 1. Oktober 2008 antreten.
"Ich freue mich sehr darauf junge Menschen für eine lebendige theoretische Physik zu begeistern, die direkten Bezug zu den Problemen unserer Zeit hat", so Michael Moseler mit Blick auf die neue Aufgabe. Mit Modellierung und Simulation lerne man viel über die atomaren und subatomaren Vorgänge, die zum Beispiel bei der Reibung im Motor, der Nano-Verstärkung von Leichtbaumaterialien oder der Ladungsspeicherung in Superkondensatoren stattfinden. "Das Wissen darüber ist wichtig, um leichte und reibarme Fahrzeuge zu konzipieren, die Bremsenergie elektrisch zwischenspeichern können. Denn damit werden wir in Zukunft viel Kohlendioxid vermeiden", ist sich Michael Moseler sicher.
Der promovierte Physiker studierte an der Universität Freiburg und leitet seit 2002 den Forschungsbereich "Physikalische Werkstoffmodellierung" am Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik in Freiburg, der mittlerweile 30 Köpfe umfasst. Auch im Auftrag vieler Industrieunternehmen arbeitet Moseler daran, Werkstoffe bis in den atomaren Bereich zu verstehen, um gezielt neue Materialien zu entwickeln oder deren Verhalten im Einsatz besser zu verstehen.
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Werkstoffwissenschaften
überregional
Personalia, Studium und Lehre
Deutsch

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