Die Kanadische Gesellschaft für chemische Verfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen würdigt mit einem Festsymposium die besonderen Verdienste des Leipziger Professors Jörg Kärger vom Institut für Experimentelle Physik der Universität Leipzig und seines Wissenschaftspartners Douglas M. Ruthven von den Universitäten Maine, USA, und New Brunswick, Kanada. Beide haben sich verdient gemacht um die Molekül- und Grenzflächenphysik und deren Anwendung in der chemischen Verfahrenstechnik. Das Festsymposium findet im Rahmen der 58. Hauptjahrestagung vom 19. bis 22. Oktober in Ottawa statt.
Die Auszeichnung wurde vergeben auch anlässlich des 65. Geburtstages von Professor Kärger am 3. Oktober. In diesem Zusammenhang wird Anfang nächsten Jahres an der Fakultät für Physik und Geowissenschaften der Universität Leipzig noch ein Festsymposium zu Ehren von Prof. Kärger geben. Damit will die Fakultät würdigen, dass Professor Kärger "über Jahrzehnte mit seiner Person das Leben an unserer Fakultät bereichert, es aktiv mitgestaltet und entscheidend geprägt hat", sagte der Dekan der Fakultät für Physik und Geowissenschaften, Professor Dr. Tilman Butz.
"Als besonders fruchtbringend stellte sich Ihre Kooperation mit Professor Douglas Ruthven heraus.", hob der Rektor der Universität Leipzig, Professor Dr. Franz Häuser, in seinem Glückwunschschreiben hervor. "Die von Ihnen 1992 veröffentlichte, vielbeachtete Monographie gilt noch heute als das Standardwerk für die Diffusion in mikroporösen Materialien." 1993 erhielten Kärger und Ruthven den Max-Planck-Forschungspreis für bahnbrechende Arbeiten zur Moleküldiffusion in nanoporösen Festkörpern.
Die neueste gemeinsame Edition zu "Leipzig, Einstein, Diffusion", die im Leipziger Universitätsverlag im Vorfeld des Universitätsjubiläums erschienen ist, fand dank einer originellen und allgemeinverständlichen Darstellung von Grundlagen und Applikation und deren Verknüpfung mit Leipziger Wurzeln auch im internationalen Rahmen besondere Aufmerksamkeit.
Professor Kärger wird zum Ende des Semesters mit einem weinenden und einem lachenden Auge in den Ruhestand gehen. Die Arbeit mit den Studenten wird er vermissen, "aber für die Forschung bleibt mir dann mehr Zeit", meint er. "Denn die Zusammenarbeit mit Professor Ruthven und anderen international renommierten Wissenschaftlern lässt noch viele gute Ergebnisse erwarten."
weitere Informationen:
Prof. Petrik Galvosas
Telefon: (0)341 9732549
E-Mail: galvosas@physik.uni-leipzig.de
diffusion.uni-leipzig.de/
Criteria of this press release:
Physics / astronomy
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German

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