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10/20/2008 09:14

4. Internationales Symposium Herzfrequenzvariabilität

Dipl.-Journ. Carsten Heckmann Pressestelle
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

    Am 1. November 2008 findet an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) das 4. Internationale Symposium zur Herzfrequenzvariabilität statt. Im Mittelpunkt des von Prof. Dr. Kuno Hottenrott vom Institut für Medien, Kommunikation und Sport veranstalteten Symposiums stehen dabei die Themenfelder Risikodiagnostik, Stressanalyse und Belastungssteuerung.

    Zeit:
    1. November 2008
    Ort:
    Auditorium Maximum
    Universitätsplatz 10
    06108 Halle

    Das breite Forschungsspektrum zur Herzfrequenzvariabilität (HRV) hat sich in den letzten Jahren im Wesentlichen auf drei Themenfelder konzentriert. Im klinischen Bereich ist nach wie vor die Risikostratifizierung und Gesundheitsprognose mit Parametern der Herzfrequenzvariabilität von entscheidender Bedeutung. Daneben gewinnen klassische und nichtlineare HRV-Methoden in der Rehabilitativen Medizin für die Prognose- und Leistungsobjektivierung zunehmend an Bedeutung. Auf wachsendes Interesse stößt das HRV-Biofeedback im Bereich von Stressmedizin und Psychophysiologie. Für die Sport- und Trainingswissenschaften wurden dabei neue Methoden zur Leistungsdiagnostik und Belastungssteuerung entwickelt und in der Praxis evaluiert.

    Ziele des Symposiums sind, den aktuellen Stand zu den drei Forschungsfeldern darzustellen und Schnittstellen zur praktischen Anwendung sowohl in der Inneren Medizin und der Rehabilitation als auch in der Sportmedizin und den Trainingswissenschaften aufzuzeigen.

    Durch die bewusste Integration sowohl der Grundlagenforschung als auch der praxisrelevanten Ergebnisse und methodischen Aspekte soll ein wichtiger Beitrag zur interdisziplinären Vernetzung in der HRV-Forschung geleistet werden.

    Hauptredner des Symposiums mit insgesamt 33 wissenschaftlichen Vorträgen sind Prof. Dr. Karl Werdan vom Universitätsklinikum der MLU, der über "HRV als Risikomarker für Herzkreislauferkrankungen, gesicherte und neue Erkenntnisse" referiert, PD Dr. Hans D. Esperer von der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, der über die Bedeutung der HRV bei alten und sehr alten Menschen spricht, Prof. Dr. Kuno Hottenrott, der neue Erkenntnisse zur Anwendung der HRV im Sport darstellt, sowie Prof. Dr. Dr. Michael Mück-Weymann (Uni Hall/Tirol), dessen Thema "HRV-Biofeedback - Links zwischen Leib und Seele" ist.

    Neben wissenschaftlichen Workshops, in denen eine praxisrelevante Einführung in die Technik der linearen und nichtlinearen HRV-Analyse erfolgt, wird bei diesem Symposium erstmals auch der Industrie die Möglichkeit gegeben, bewährte HRV-Systeme und Neuentwicklungen in expertenmoderierten Industrie-Workshops und einer begleitenden Industrieausstellung vorzustellen.

    Die bisherigen drei Internationalen Symposien zur Herzfrequenzvariabilität, die 2001 in Marburg sowie 2003 und 2005 in Halle stattgefunden haben, zählten jeweils zwischen 250 und 330 Teilnehmer. Darunter waren sowohl Sportwissenschaftler, Sportmediziner, Sporttherapeuten, Fitnesstrainer, Personaltrainier und Leistungssporttrainer als auch Ärzte und Psychologen.

    Anmeldungen sind noch unter http://www.hrv-sport.de möglich.

    Ansprechpartner:
    Prof. Dr. Kuno Hottenrott
    Institut für Medien, Kommunikation und Sport
    Telefon: 0345 55 24433
    E-Mail: kuno.hottenrott@sport.uni-halle.de
    Internet: http://www.kuno-hottenrott.de


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    Criteria of this press release:
    Medicine, Nutrition / healthcare / nursing, Sport science
    transregional, national
    Scientific conferences
    German


     

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