Fachhochschule Südwestfalen hat Weihnachts- und Christkindlmärkte im deutschsprachigen Raum unter die Lupe genommen
Bis die ersten Weihnachts- und Christkindlmärkte ihre Pforten öffnen, dauert es zwar noch ein bisschen, die Vorbereitungen der Veranstalter laufen aber schon auf Hochtouren.
Da kommt die Untersuchung unter der Leitung von Prof. Dr. Gunther Bamler von der Fachhochschule Südwestfalen in Hagen über die Attraktivität der Märkte im deutschsprachigen Raum sicherlich gerade richtig.
Prof. Bamler und seine Studierenden haben im Rahmen des Marktforschungs-praktikums an den beiden Adventswochenenden letzten Jahres Besucher von insgesamt 133 Weihnachtsmärkten in 117 deutschen Städten sowie in sechs ausländischen Städten nach ihrer Meinung befragt. Und zwar quer durch die Republik von Aurich bis zum Bodensee, von der Eifel bis zum Erzgebirge und darüber hinaus in Wien, Salzburg, Zürich, Basel, Strasbourg und Bozen.
Gefragt wurde unter anderem danach, ob der besuchte Weihnachtsmarkt als aufregend oder langweilig, gemütlich oder mehr hektisch, weihnachtlich oder eher kommerziell, preiswert oder teuer empfungen wurde. Die Hagener Wissenschaftler interessierte auch, wodurch die Besucher auf den Weihnachtsmarkt aufmerksam geworden waren, ob sie einen erneuten Besuch planten und welches Konsumverhalten vorherrschte. Auch die Budenbetreiber wurden bewertet in Hinblick auf ihre Angebote und Freundlichkeit. Dabei sollten, im Sinne der besseren Objektivität, die Befragten nie den Weihnachtsmarkt der eigenen Heimatstadt beurteilen, sondern nur Meinungen zu besuchten Märkten in anderen Städten äußern.
Insgesamt wurden mehr als 27.000 Meinungen ausgewertet. "Da auf jedem Fragebogen mehrere, den Befragten bekannte Märkte bewertet werden konnten, haben wir fast alle Weihnachtsmärkte im deutschsprachigen Raum erfasst", berichtet Prof. Bamler. Um die untersuchten Städte bei der Auswertung der Ergebnisse besser klassifizieren zu können, wurden diese in die Kategorien Metropole, Oberzentrum, Mittel- und Regionalzentren eingeteilt.
Hier die jeweils drei best- und schlechtplatziertesten Weihnachts- oder Christkindlmärkte im gesamten Befragungsgebiet:
Aufregendste Weihnachtsmärkte:
Metropolen: 1. Wien Rathausplatz, 2.Innsbruck, 3. Dresden Stallhof
Oberzentren: 1. Mulhouse, 2. Metz, 3. Colmar
Mittel- und Regionalzentren: 1. Esslingen, 2. Bad Wimpfen, 3. Goslar
Langweiligste Weihnachtsmärkte:
Metropolen:1. Magdeburg, 2. Berlin Schloss Charlottenburg, 3. Wien Schloss Schönbrunn
Oberzentren: 1. Mönchengladbach, 2. Offenbach, 3.Gelsenkirchen
Mittel- und Regionalzentren: 1. Solingen, 2. Witten, 3. Herne
Gemütlichste Weihnachtsmärkte:
Metropolen: 1. Salzburg Schloss Hellbrunn, 2. Dresden Stallhof, 3. Berlin Opernpalais
Oberzentren: 1. Memmingen, 2. Metz, 3. Friedrichshafen
Mittel- und Regionalzentren: 1. Goslar, 2. Esslingen, 3. Hattingen
Hektischste Weihnachtsmärkte:
Metropolen: 1. Berlin Potsdamer Platz, 2. Berlin Alexanderplatz, 3. Frankfurt am Main
Oberzentren: 1. Oberhausen, 2. Offenbach, 3. Wilhelmshaven
Mittel- und Regionalzentren: 1. Leverkusen, 2. Witten, 3. Gütersloh
Weihnachtlichste Weihnachtsmärkte:
Metropolen: 1. Dresden Stallhof, 2. Salzburg Schloss Hellbrunn, 3. Bozen
Oberzentren: 1. Hanau, 2. Landshut, 3. Lübeck
Mittel- und Regionalzentren: 1.Goslar, 2.Michelstadt, 3. Freiberg/Sachsen
Kommerziellste Weihnachtsmärkte:
Metropolen: 1. Berlin Potsdamer Platz, 2. Wien Schloss Schönbrunn, 3. Berlin Alexanderplatz
Oberzentren: 1. Gelsenkirchen, 2. Wilhelmshaven, 3. Offenbach
Mittel- und Regionalzentren: 1. Herne, 2. Solingen, 3. Leverkusen
Günstigste Weihnachtsmärkte:
Metropolen: 1. Dresden Stallhof, 2. Wien Mariahilf, 3. Dresden Prager Straße
Oberzentren: 1.Lörrach, 2. Bottrop, 3. Hanau
Mittel- und Regionalzentren: 1. Esslingen, 2. Michelstadt, 3. Monschau
Teuerste Weihnachtsmärkte:
Metropolen: 1. Straßburg, 2. Wien Schloss Schönbrunn, 3. Bern
Oberzentren: 1. Kaiserslautern, 2. Hildesheim, 3. Mulhouse
Mittel- und Regionalzentren: 1. Olpe, 2. Solingen, 3. Leverkusen
Weihnachtsmärkte mit zuvorkommenden Personal:
Metropolen: 1. Salzburg Schloss Hellbrunn, 2. Salzburg Domplatz, 3. Innsbruck
Oberzentren: 1. Mulhouse, 2. Metz, 3. Rosenheim
Mittel- und Regionalzentren: 1. Altötting, 2. Monschau, 3. Gotha
Weihnachtsmärkte mit unfreundlichem Personal:
Metropolen: 1. Wien Spittelberg, 2. Wien Schloss Schönbrunn, 3. Wien Mariahilf
Oberzentren: 1. Göttingen, 2. Gelsenkirchen, 3. Offenbach
Mittel - und Regionalzentren:1. Emden, 2. Aurich, 3. Leer
Weihnachtsmärkte mit einem altersgerechten Angebot:
Metropolen: 1. Innsbruck, 2. Köln Domplatte, 3. Wien Rathausplatz
Oberzentren: 1. Memmingen, 2. Mulhouse, 3. Münster
Mittel- und Regionalzentren: 1. Esslingen, 2. Altötting, 3. Hattingen
Weihnachtsmärkte mit wenig altersgerechtem Angebot:
Metropolen: 1. Berlin Spandau, 2. Wien Schloss Schönbrunn, 3. Berlin Schloss Charlottenburg
Oberzentren: 1. Offenbach, 2. Gelsenkirchen, 3. Kaiserslautern
Mittel- und Regionalzentren: 1. Witten, 2. Recklinghausen, 3. Solingen
Am zufriedensten waren die Besucher der Weihnachtsmärkte:
Metropolen: 1. Salzbrug Schloss Hellbrunn, 2. Innsbruck, 3. Salzburg Domplatz
Oberzentren: 1. Passau, 2. Rosenheim, 3. Landshut
Mittel- und Regionalzentren: 1. Esslingen, 2. Goslar, 3. Hattingen
Am wenigsten wiederkommen wollten die Besucher der Weihnachtsmärkte:
Metropolen: 1. Berlin Alexanderplatz, 2. Wien Spittelberg, 3. Wien Schloss Schönbrunn
Oberzentren: 1. Cottbus, 2. Gelsenkirchen, 3. Offenbach
Mittel- und Regionalzentren: 1. Wismar, 2. Solingen, 3. Witten
Weitere Informationen für die Presse erteilt:
Prof. Dr. Gunther Bamler, Tel: 02331/987-2128 oder 02331-55085
Prof. Bamler (links) plant mit seinen Studierenden den Einsatz der Interviewer
Criteria of this press release:
interdisciplinary
transregional, national
Research projects, Studies and teaching
German

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