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20.10.2008 10:42

Wer hat den attraktivsten Weihnachtsmarkt?

Dipl.-Soz.Wiss. Birgit Geile-Hänßel Presse- und Informationsstelle
Fachhochschule Südwestfalen

    Fachhochschule Südwestfalen hat Weihnachts- und Christkindlmärkte im deutschsprachigen Raum unter die Lupe genommen

    Bis die ersten Weihnachts- und Christkindlmärkte ihre Pforten öffnen, dauert es zwar noch ein bisschen, die Vorbereitungen der Veranstalter laufen aber schon auf Hochtouren.

    Da kommt die Untersuchung unter der Leitung von Prof. Dr. Gunther Bamler von der Fachhochschule Südwestfalen in Hagen über die Attraktivität der Märkte im deutschsprachigen Raum sicherlich gerade richtig.

    Prof. Bamler und seine Studierenden haben im Rahmen des Marktforschungs-praktikums an den beiden Adventswochenenden letzten Jahres Besucher von insgesamt 133 Weihnachtsmärkten in 117 deutschen Städten sowie in sechs ausländischen Städten nach ihrer Meinung befragt. Und zwar quer durch die Republik von Aurich bis zum Bodensee, von der Eifel bis zum Erzgebirge und darüber hinaus in Wien, Salzburg, Zürich, Basel, Strasbourg und Bozen.

    Gefragt wurde unter anderem danach, ob der besuchte Weihnachtsmarkt als aufregend oder langweilig, gemütlich oder mehr hektisch, weihnachtlich oder eher kommerziell, preiswert oder teuer empfungen wurde. Die Hagener Wissenschaftler interessierte auch, wodurch die Besucher auf den Weihnachtsmarkt aufmerksam geworden waren, ob sie einen erneuten Besuch planten und welches Konsumverhalten vorherrschte. Auch die Budenbetreiber wurden bewertet in Hinblick auf ihre Angebote und Freundlichkeit. Dabei sollten, im Sinne der besseren Objektivität, die Befragten nie den Weihnachtsmarkt der eigenen Heimatstadt beurteilen, sondern nur Meinungen zu besuchten Märkten in anderen Städten äußern.
    Insgesamt wurden mehr als 27.000 Meinungen ausgewertet. "Da auf jedem Fragebogen mehrere, den Befragten bekannte Märkte bewertet werden konnten, haben wir fast alle Weihnachtsmärkte im deutschsprachigen Raum erfasst", berichtet Prof. Bamler. Um die untersuchten Städte bei der Auswertung der Ergebnisse besser klassifizieren zu können, wurden diese in die Kategorien Metropole, Oberzentrum, Mittel- und Regionalzentren eingeteilt.
    Hier die jeweils drei best- und schlechtplatziertesten Weihnachts- oder Christkindlmärkte im gesamten Befragungsgebiet:

    Aufregendste Weihnachtsmärkte:
    Metropolen: 1. Wien Rathausplatz, 2.Innsbruck, 3. Dresden Stallhof
    Oberzentren: 1. Mulhouse, 2. Metz, 3. Colmar
    Mittel- und Regionalzentren: 1. Esslingen, 2. Bad Wimpfen, 3. Goslar

    Langweiligste Weihnachtsmärkte:
    Metropolen:1. Magdeburg, 2. Berlin Schloss Charlottenburg, 3. Wien Schloss Schönbrunn
    Oberzentren: 1. Mönchengladbach, 2. Offenbach, 3.Gelsenkirchen
    Mittel- und Regionalzentren: 1. Solingen, 2. Witten, 3. Herne

    Gemütlichste Weihnachtsmärkte:
    Metropolen: 1. Salzburg Schloss Hellbrunn, 2. Dresden Stallhof, 3. Berlin Opernpalais
    Oberzentren: 1. Memmingen, 2. Metz, 3. Friedrichshafen
    Mittel- und Regionalzentren: 1. Goslar, 2. Esslingen, 3. Hattingen

    Hektischste Weihnachtsmärkte:
    Metropolen: 1. Berlin Potsdamer Platz, 2. Berlin Alexanderplatz, 3. Frankfurt am Main
    Oberzentren: 1. Oberhausen, 2. Offenbach, 3. Wilhelmshaven
    Mittel- und Regionalzentren: 1. Leverkusen, 2. Witten, 3. Gütersloh

    Weihnachtlichste Weihnachtsmärkte:
    Metropolen: 1. Dresden Stallhof, 2. Salzburg Schloss Hellbrunn, 3. Bozen
    Oberzentren: 1. Hanau, 2. Landshut, 3. Lübeck
    Mittel- und Regionalzentren: 1.Goslar, 2.Michelstadt, 3. Freiberg/Sachsen

    Kommerziellste Weihnachtsmärkte:
    Metropolen: 1. Berlin Potsdamer Platz, 2. Wien Schloss Schönbrunn, 3. Berlin Alexanderplatz
    Oberzentren: 1. Gelsenkirchen, 2. Wilhelmshaven, 3. Offenbach
    Mittel- und Regionalzentren: 1. Herne, 2. Solingen, 3. Leverkusen

    Günstigste Weihnachtsmärkte:
    Metropolen: 1. Dresden Stallhof, 2. Wien Mariahilf, 3. Dresden Prager Straße
    Oberzentren: 1.Lörrach, 2. Bottrop, 3. Hanau
    Mittel- und Regionalzentren: 1. Esslingen, 2. Michelstadt, 3. Monschau

    Teuerste Weihnachtsmärkte:
    Metropolen: 1. Straßburg, 2. Wien Schloss Schönbrunn, 3. Bern
    Oberzentren: 1. Kaiserslautern, 2. Hildesheim, 3. Mulhouse
    Mittel- und Regionalzentren: 1. Olpe, 2. Solingen, 3. Leverkusen

    Weihnachtsmärkte mit zuvorkommenden Personal:
    Metropolen: 1. Salzburg Schloss Hellbrunn, 2. Salzburg Domplatz, 3. Innsbruck
    Oberzentren: 1. Mulhouse, 2. Metz, 3. Rosenheim
    Mittel- und Regionalzentren: 1. Altötting, 2. Monschau, 3. Gotha

    Weihnachtsmärkte mit unfreundlichem Personal:
    Metropolen: 1. Wien Spittelberg, 2. Wien Schloss Schönbrunn, 3. Wien Mariahilf
    Oberzentren: 1. Göttingen, 2. Gelsenkirchen, 3. Offenbach
    Mittel - und Regionalzentren:1. Emden, 2. Aurich, 3. Leer

    Weihnachtsmärkte mit einem altersgerechten Angebot:
    Metropolen: 1. Innsbruck, 2. Köln Domplatte, 3. Wien Rathausplatz
    Oberzentren: 1. Memmingen, 2. Mulhouse, 3. Münster
    Mittel- und Regionalzentren: 1. Esslingen, 2. Altötting, 3. Hattingen

    Weihnachtsmärkte mit wenig altersgerechtem Angebot:
    Metropolen: 1. Berlin Spandau, 2. Wien Schloss Schönbrunn, 3. Berlin Schloss Charlottenburg
    Oberzentren: 1. Offenbach, 2. Gelsenkirchen, 3. Kaiserslautern
    Mittel- und Regionalzentren: 1. Witten, 2. Recklinghausen, 3. Solingen

    Am zufriedensten waren die Besucher der Weihnachtsmärkte:
    Metropolen: 1. Salzbrug Schloss Hellbrunn, 2. Innsbruck, 3. Salzburg Domplatz
    Oberzentren: 1. Passau, 2. Rosenheim, 3. Landshut
    Mittel- und Regionalzentren: 1. Esslingen, 2. Goslar, 3. Hattingen

    Am wenigsten wiederkommen wollten die Besucher der Weihnachtsmärkte:
    Metropolen: 1. Berlin Alexanderplatz, 2. Wien Spittelberg, 3. Wien Schloss Schönbrunn
    Oberzentren: 1. Cottbus, 2. Gelsenkirchen, 3. Offenbach
    Mittel- und Regionalzentren: 1. Wismar, 2. Solingen, 3. Witten

    Weitere Informationen für die Presse erteilt:

    Prof. Dr. Gunther Bamler, Tel: 02331/987-2128 oder 02331-55085


    Bilder

    Prof. Bamler (links) plant mit seinen Studierenden den Einsatz der Interviewer
    Prof. Bamler (links) plant mit seinen Studierenden den Einsatz der Interviewer


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    fachunabhängig
    überregional
    Forschungsprojekte, Studium und Lehre
    Deutsch


     

    Prof. Bamler (links) plant mit seinen Studierenden den Einsatz der Interviewer


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