Am schon traditionellen wissenschaftlichen Tag der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik und Werkstoffkunde führen Studenten des 1. Fachsemesters der Zahnheilkunde Messungen der Zahnfarben durch. Die Leipziger werden aufgerufen dabei mitzumachen.
Zeit: 07. November 2008, 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Ort: Petersstraße
Zelt zwischen Hugendubel und Imbiss
"Dieser Tag steht unter dem Motto 'Wissenschaft von Anfang an' und gehört in der zahnmedizinischen Ausbildung schon zur Tradition. Wissenschaftliche Tage der zurückliegenden Jahre haben zu einer Reihe von internationalen wissenschaftlichen Vorträgen und Postern geführt. Aus einer Forschungsserie ging ein Patent hervor, das heute zur Fertigung eines zahnmedizinischen Hilfsteils, der sogenannten 'Leipziger Glabellastütze' geführt hat. Dieses Hilfsteil wird von über tausend Zahnärzten im deutschsprachigen Raum regelmäßig genutzt." sagt Professor Dr. Holger A. Jakstat, Leiter Vorklinische Propädeutik an der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik und Werkstoffkunde.
Teilnehmer gesucht
Durch den gegenwärtigen Forschungsaufenthalt von Dr. Helen Haddad, Ass. Prof. von der St. Josephs Universität in Beirut, Libanon, inspiriert, sollen Querschnittstudien die Zahnfarben der Bevölkerung im Großraum Leipzig untersuchen. Dazu werden mit vier Teams, die jeweils über ein spezielles Messgerät namens "Easyshade" der Firma Vita Zahnfabrik verfügen, die Zahnfarben von Freiwilligen gemessen. Bei dem Messgerät handelt es sich um ein hochmodernes Spektrometer, das es erlaubt, in wenigen Zehntel Sekunden die Zahnfarbe invasionsfrei zu messen. Mit dem gleichen Instrument hat Prof. Haddad eine Querschnittstudie im Libanon durchgeführt. Das dabei angewandte Messregime konnten wir weitgehend übernehmen.
Was hat der Passant, der freiwillig an den Messungen teilnimmt, davon? "Nun, er wird etwa 5 bis 10 Minuten Zeit mitbringen, dafür bekommt er am Ende des Messvorgangs eine Karte, die die individuellen Farben seiner Zähne enthält. Dieser Service ist kostenlos. Wenn dann eine Füllung zum Auswechseln ansteht oder neue Kronen gefertigt werden sollen, kann der Proband diese Karte seinem Zahnarzt vorlegen, der dann einen guten Startpunkt für seine weitere Individualisierung hat. Da die Messgeräte recht teuer sind, sind sie in vielen Zahnarztpraxen noch nicht vorhanden.", so Jakstat. "Von jedem Freiwilligen benötigen wir neben seinem Alter noch seinen Geburtsort, um eine lokale Zuordnung durchführen zu können. Außerdem müssen alle vorderen Zähne zwischen den Eckzähnen oben und unten noch vorhanden sein. Eine Altersbeschränkung gibt es nicht.
"Wir versprechen uns davon, hinterher wissenschaftlich untersuchen zu können, ob beide Messreihen vergleichbar und damit zusammen auswertbar sind. Während die Zahnmediziner schon recht genau wissen, dass die Helligkeit der Zähne im Alter etwas abnimmt, wissen wir weder genau, ob dies für Männer und Frauen gleichlaufend ist noch, ob eventuell der Unterton der Zähne sich ebenfalls ändert, zum Beispiel ins rötliche oder gelbliche."
weitere Informationen:
Prof. Dr. Holger Jakstat
Telefon: 0341 97-21304
E-Mail: jakh@medizin.uni-leipzig.de
www.uni-leipzig.de/prothetik
Es geht schnell und tut nicht weh - Das Messen der Zahnfarbe
Criteria of this press release:
Medicine, Nutrition / healthcare / nursing
regional
Miscellaneous scientific news/publications, Research projects
German

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