Die Informationsreise findet im Rahmen der Initiative "Werbung für den Innovations- und Forschungsstandort Deutschland" des Bundesforschungsministeriums statt.
Die Sprecherin der Graduiertenschule "Leipzig School of Natural Sciences - Building with Molecules and Nano-objects (BuildMoNa)" der Universität Leipzig, Frau Prof. Dr. Evamarie Hey-Hawkins, reist am Sonntag mit Kollegen anderer Universitäten in die USA, um dort gemeinsam für den Forschungsstandort Deutschland zu werben. Die neun Wissenschaftler von Universitäten, die im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder gefördert werden, besuchen bis zum 5. Dezember die wissenschaftlichen Zentren Washington, San Francisco und Los Angeles. Die Informationsreise findet im Rahmen der Initiative "Werbung für den Innovations- und Forschungsstandort Deutschland" des Bundesforschungsministeriums statt. Sie wurde gemeinsam von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) und der Alexander von Humboldt-Stiftung (AvH) organisiert. "Die Informationstour ist eine ausgezeichnete Gelegenheit, unsere Graduiertenschule BuildMoNa und unsere Forschungsaktivitäten in den USA noch bekannter zu machen. Wir haben uns sehr gefreut, dass unsere Graduiertenschule eine der drei Graduiertenschulen ist, die ausgewählt wurden, um an der Informationstour teilzunehmen", sagte die Sprecherin von BuildMoNa.
Ziel der sechstägigen Informationsreise ist es, in den USA die Exzellenzcluster, Graduiertenschulen und Zukunftskonzepte, die durch die Exzellenzinitiative gefördert werden, noch mehr zu popularisieren. Zudem können die Teilnehmer Kontakte zu amerikanischen Kollegen knüpfen und neue Kooperationsmöglichkeiten erschließen. Bei einer fächerübergreifenden Präsentation sollen die Gastgeber in den USA auf die neu entstehenden, attraktiven Forschungsmöglichkeiten in Deutschland aufmerksam gemacht und promovierte Wissenschaftler sowie Hochschullehrer für Professuren und Postdoc-Stellen in Deutschland gewonnen werden. "Viele exzellente Kolleginnen und Kollegen in den USA kooperieren bereits mit uns im Rahmen der Graduiertenschule, weitere sollen über das attraktive Gastdozentenprogramm, das die DFG, der DAAD und die AvH anbieten, informiert und zu einem Aufenthalt in Leipzig motiviert werden. Darüber hinaus ist die Informationsreise in die USA aber auch eine sehr gute Gelegenheit, den wissenschaftlichen Nachwuchs und etablierte Kolleginnen und Kollegen über die ausgezeichneten Forschungsmöglichkeiten, die die Graduiertenschule BuildMoNa an der Universität Leipzig bietet, zu informieren und so für anstehende Berufungen in Chemie und Physik eine hohe Zahl exzellenter potenzieller Bewerber anzusprechen", erklärte Prof. Hey-Hawkins.
Sowohl in Washington als auch in San Francisco und in Los Angeles stehen Informationsveranstaltungen für Nachwuchswissenschaftler, Workshops zur Anbahnung von transatlantischen Kooperationen sowie individuelle Gesprächstermine mit Delegationsmitgliedern auf dem Programm. Das Netzwerk German Academic International Network (GAIN) lädt auch deutsche Nachwuchsforscher, die in den USA leben, zu den Veranstaltungen ein.
Mit der Förderung der universitären Spitzenforschung im Rahmen der Exzellenzinitiative sollen nach Angaben des Bundesforschungsministeriums Leuchttürme der Wissenschaft in Deutschland entstehen, die auch international bedeutsam sind. Für die Hochschulen stehen bis zum Jahr 2011 insgesamt 1,9 Milliarden Euro zur Verfügung, die zu 75 Prozent vom Bund finanziert werden. Konkret geht es beim Wettbewerb Exzellenzinitiative um die Förderung von Graduiertenschulen für den wissenschaftlichen Nachwuchs, Exzellenzclustern zur Etablierung konkurrenzfähiger Forschungs- und Ausbildungseinrichtungen sowie Zukunftskonzepten zum Ausbau universitärer Spitzenforschung. Die Graduiertenschule "Leipzig School of Natural Sciences - Building with Molecules and Nano-objects" wurde im November 2007 etabliert. Wissenschaftliche Zielstellung, die durch viele forschungsorientierte Drittmittelprojekte und Exzellenznetze auf europäischer Ebene unterstützt wird, ist die Herstellung und Untersuchung neuartiger Formen von Materie, die den Bauprinzipien aktiver, lebender Materie folgt. "Wir nutzen Selbstorganisationsprozesse, um aus kleineren Bausteinen wie Molekülen, Gerüsten und Nanostrukturen diese komplexen Materialien herzustellen, welche vielfältige Anwendungen haben. Einige der Anwendungsfelder, die wir gemeinsam mit den industriellen Partnern, viele davon im mitteldeutschen Raum, bearbeiten, sind Biosensoren, Zellmanipulation, künstliche Gewebe, Nanophotonik und Photovoltaik", sagte Prof. Hey-Hawkins.
weitere Informationen:
Prof. Dr. Evamarie Hey-Hawkins
Telefon: 0341 97-36151
E-Mail: hey@uni-leipzig.de
www.buildmona.de
Criteria of this press release:
Chemistry
transregional, national
Organisational matters
German

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