idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Instance:
Share on: 
12/15/2008 14:58

Wirtschaftsweiser Rürup: Die Finanzkrise meistern - Wachstumskräfte stärken

Dipl.-Journalist Tobias D. Höhn Pressestelle
Universität Leipzig

    Finanzmarktkrise, Rettungsschirm, Konjunktureinbruch, Rezession - dies alles sind Schlagworte, die die aktuelle finanz- und wirtschaftspolitische Debatte prägen. Die Forderungen reichen von sofortigen Steuersenkungen über Steuerschecks bis hin zu einem umfangreichen Konjunkturprogramm. Prof. Dr. Bert Rürup, Vorsitzender der Wirtschaftsweisen, greift diese Fragestellungen in einer Gastvorlesung an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Leipzig auf. Die interessierte Öffentlichkeit ist zu dieser Veranstaltung herzlich eingeladen.

    Zeit: 18. Dezember 2008, 09:15 Uhr bis 10:45 Uhr
    Ort: Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät, Campus Jahnallee, Hörsaal Nord, Jahnallee 59

    Während sich die politischen Akteure mit Vorschlägen überbieten, bleiben systematische Betrachtungen und besonnene Analysen allzu oft auf der Strecke. In diesem Kontext hat der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, als wichtigstes Beratungsgremium der Bundesregierung in Fragen der Finanz- und Wirtschaftspolitik, am 12. November dieses Jahres sein jüngstes Jahresgutachten vorgestellt.

    Unter dem Titel "Die Finanzkrise meistern - Wachstumskräfte stärken" fordern die fünf Wirtschaftsweisen eine bedachten Finanzpolitik, die darauf ausgerichtet ist, der absehbaren realwirtschaftlichen Schwäche der deutschen Wirtschaft entgegenzutreten. In Abgrenzung - auch zur aktuellen Position der Bundesregierung - fordern die Sachverständigen dabei deutliche Initiativen zur kurzfristigen Stimulierung der Binnennachfrage und zur gleichzeitigen Erhöhung des mittelfristigen Produktionspotentials. Investitionen in Bildung und Infrastruktur dürften demnach nicht an falsch verstandener Zurückhaltung der Politik scheitern.

    Nur einen Monat nach der Veröffentlichung stellt der Vorsitzende des Sachverständigenrates, Prof. Dr. Bert Rürup das Jahresgutachten in Leipzig vor. Der Referent wird das Jahresgutachten im Rahmen des Leipziger Seminars für Ökonomie und Praxis vor Studenten vorstellen und mit diesen und weiteren Gästen auf die finanz- und wirtschaftspolitischen Implikationen und Herausforderungen der Finanzmarktkrise eingehen.

    Rürup (Jahrgang 1943) ist Professor für Volkswirtschaftslehre an der Technischen Universität Darmstadt. Da er von April 2009 an als Chef-Ökonom einer Finanzholding arbeiten will, wird er im Februar sein Amt als Wirtschaftsweiser niederlegen. Somit wird er letztmals in dieser Funktion an der Universität Leipzig als Gastredner zu hören sein.

    -----------------------------------
    Weitere Informationen

    Direktor des Instituts für Finanzen
    Prof. Dr. Thomas Lenk
    Telefon: 0341 97-33580
    E-Mail: iff_fiwi@wifa.uni-leipzig.de


    More information:

    http://www.uni-leipzig.de/~iffwww - Institut für Finanzen


    Images

    Criteria of this press release:
    Economics / business administration
    regional
    Miscellaneous scientific news/publications, Research results
    German


     

    Help

    Search / advanced search of the idw archives
    Combination of search terms

    You can combine search terms with and, or and/or not, e.g. Philo not logy.

    Brackets

    You can use brackets to separate combinations from each other, e.g. (Philo not logy) or (Psycho and logy).

    Phrases

    Coherent groups of words will be located as complete phrases if you put them into quotation marks, e.g. “Federal Republic of Germany”.

    Selection criteria

    You can also use the advanced search without entering search terms. It will then follow the criteria you have selected (e.g. country or subject area).

    If you have not selected any criteria in a given category, the entire category will be searched (e.g. all subject areas or all countries).