Weil ihr Studium nicht auf eine bestimmte Profession ausgerichtet ist, wie beispielsweise das Studium der Medizin, müssen sich Studierende der Geistes- und Kulturwissenschaften schon während des Studiums rechtzeitig beruflich orientieren. Messen, auf denen sie einen Einblick in mögliche Berufsfelder erhalten, gibt es indes kaum. Das soll sich für die Studierenden der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) ändern. Der Fachschaftsrat der Philosophischen Fakultät II und die Institutsgruppe des Studienganges IKEAS (Interkulturelle Europa- und Amerikastudien) der MLU veranstalten am 16. Januar 2009 die Kontaktmesse CultureConAction 2009.
Zeit: 16. Januar 2009, 10 bis 16 Uhr
Ort: Melanchthonianum, Universitätsplatz 9, 06099 Halle (Saale)
Im Mai 2008 haben sich zehn Studierende das erste Mal getroffen, um die Messe vorzubereiten. Nun können sie dem 16. Januar 2009 optimistisch entgegenblicken. Etwa 20 Unternehmen, Organisationen und Vereine werden über unterschiedliche Berufsperspektiven in ihrem Bereich informieren. BMW, DRK, GTZ (Deutsche Gesellschaft für technische Zusammenarbeit) und TK (Techniker Krankenkasse) sind vor Ort mit dabei, um mit den Studierenden über mögliche Einsatzfelder zu sprechen. Die Organisatoren möchten den Studierenden außerdem weiterführende Studiengänge, freiwilliges Engagement und Praktika im In- und Ausland aufzeigen und ihnen damit erste praktische Erfahrungen zugänglich machen. Es präsentieren sich Vereine und Organisationen, darunter auch der Postkult e. V., Aiesec und das Hochschulgründernetzwerk UNIVATIONS.
In ihrer Organisation wird CultureConAction anderen Job- und Karrieremessen ähnlich sein. Unternehmen, Vereine und Organisationen werden sich mit einem Messe-Stand präsentieren und informierende Vorträge halten. Zum Beispiel spricht Jörg Wiesner, Vorsitzender des X-Chances e. V. und Organisator des Pentathlon-Projektes, über "Berufsperspektiven und Karriereplanung für Geisteswissenschaftler". Das Leonardo-Büro Sachsen-Anhalt (ComEast) zeigt "Vermittlung und Förderung von EU-Praktika für Studierende und Absolventen" auf. Dr. Karamba Diaby, Leiter des Projektpools "Migration und Integration" der Jugendwerkstatt Frohe Zukunft e. V. und Vorsitzender des Ausländerbeirats der Stadt Halle, spricht zum Thema "Eine Welt der Zukunft". Es wird einen Informationsstand am Eingang des Melanchthonianums geben, an dem der Messe-Führer bereitliegt und Fragen zur Messe beantwortet werden.
Mit der Messe möchten die jungen Organisatoren auf die Vielfalt beruflicher Perspektiven reagieren. "Wir haben erkannt, dass es ein Bedürfnis gibt, sich zu informieren. Viele Studierende der Geistes- und Kulturwissenschaften wissen nicht, in welchen Feldern sie gebraucht werden", sagt Mit-Organisatorin und IKEAS-Studentin Friederike Hecker. In ihrem Bereich beispielsweise gäbe es zahlreiche Möglichkeiten des interkulturellen Arbeitens. Gerade deshalb seien sie so schwer zu überblicken. Einen Schwerpunkt setzt die Messe deswegen auch auf die Interkulturalität. In vielen Berufszweigen bestehe ein Bedarf an Kulturvermittlern. Sie werden in Unternehmen mit dem Ziel eingesetzt, eine erfolgreiche Kommunikation zwischen den Kulturen zu gewährleisten.
Die Kontaktmesse steht unter der Schirmherrschaft von Prof. Dr. Dorothee Röseberg vom Institut für Romanistik.
Text: Lisa Kühne
Criteria of this press release:
interdisciplinary
regional
Miscellaneous scientific news/publications, Studies and teaching
German

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