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06/25/2009 17:21

Vom Wert des Wassers

Miriam Riemann Presse- und Informationsstelle
Fachhochschule Osnabrück

    Das WABE-Zentrum der Fachhochschule Osnabrück feiert mit der Tagung "Wasser: Mittel zum Leben" sein fünfjähriges Bestehen.

    Wasser ist die Grundlage allen Lebens unserer Erde. Es ist nicht nur ein Grundnahrungsmittel, das unser Körper zur Steuerung aller lebenswichtigen Prozesse braucht, sondern auch für die Produktion von Lebensmitteln eine Grundvoraussetzung. Das Team des WABE-Zentrums der Fachhochschule um Prof. Dr. Elisabeth Leicht-Eckardt und Regina Cordes, weiß um die Bedeutung des Rohstoffs Wasser und veranstaltet aus Anlass seines fünfjährigen Bestehens die Tagung "Wasser: Mittel zum Leben". Dazu hat das Zentrum Referenten eingeladen, die das Thema aus den verschiedensten Perspektiven beleuchten: regional, national und international. Damit schließt sich das WABE-Zentrum dem Themenschwerpunkt Wasser zum internationalen Jahr der Vereinten Nationen an und erfüllt seine Rolle als regionale Plattform zum Austausch für Verbraucher, Wissenschaftler und Praktiker in Fragen der nachhaltigen Ernährung.

    Sieben Referenten sprechen über die Bedeutung des Wassers in den unterschiedlichsten Zusammenhängen. Den globalen Blick auf den Rohstoff Wasser wirft z. B. Dr. Uschi Eid, Mitglied des Deutschen Bundestages, in ihrem Referat "Wasser und sanitäre Grundversorgung - Schlüssel zur Armutsbekämpfung". Sie macht deutlich, dass die Lösung der globalen Wasserprobleme der wichtigste Schlüssel zur Armutsbekämpfung und eine wirksame Maßnahme gegen Kindersterblichkeit wäre. Außerdem würde sich die Gesundheit, Bildung und Gleichstellung der Geschlechter von Millionen Menschen auf der Welt verbessern.

    Das Wasser nicht nur zum Waschen da ist, bringt den Gästen der WABE Margret Datz, Rektorin der Grundschule Jungeroth, näher. Sie wirft einen Blick hinter die Kulissen und beschäftigt sich mit dem Thema "virtuelles Wasser". Das ist Wasser, das wir als Verbraucher nicht sehen, aber das im Herstellungsprozess von alltäglichen Produkten gebraucht wird. So verbergen sich z.B. in einer Tasse Kaffee 140 Liter virtuelles Wasser und für die Produktion eines Hamburgers werden sogar 2.400 Liter benötigt. In ihrer Funktion als Rektorin setzt Datz beispielhaft Schulprojekte um, bei denen Kindern Bewusstsein für verstecktes Wasser vermittelt wird - von ihren Erfahrungen berichtet sie auf der Tagung.

    Das WABE-Zentrum wurde 2004 gemeinsam von der Fachhochschule Osnabrück und der Rut- und Klaus-Bahlsen Stiftung eröffnet. Es befasst sich mit Themen der Verbraucherinformation, Ernährung, nachhaltiger Lebensmittelproduktion und Nacherntetechnologie. Den Studierenden der Ökotrophologie an der FH dient die "WABE" als Versuchsbetrieb und ermöglicht ihnen, erlerntes Wissen in der Praxis anzuwenden.

    FH-Präsident Prof. Dr. Erhard Mielenhausen und Prof. Dr. Burkhard Huch, Vorstand der Ruth- und Klaus-Bahlsen Stiftung, gratulierten dem WABE-Zentrum zum fünften Geburtstag und zeigten sich beeindruckt von seiner Entwicklung: " Nach nur fünf Jahren kann das Team des WABE-Zenrums schon auf eine Erfolgsgeschichte zurückblicken: Ob das zertifizierte Qualitäts- und Umweltmanagementsystem oder die EMAS-Urkunde für Umweltmanagement nach Vorgaben der Europäischen Union - all diese Auszeichnungen hat die WABE bereits erhalten. Auf diese Leistungen können wir gemeinsam stolz sein", sagt Prof. Dr. Mielenhausen und Prof. Dr. Huch fügt hinzu: "Vor fünf Jahren haben wir hier am Standort in eine Idee investiert, die jetzt Wirklichkeit geworden ist. Und das mit so großem Erfolg, dass wir der steigenden Nachfrage nach Angeboten der WABE jetzt mit einem Ausbau begegnen".


    Criteria of this press release:
    Environment / ecology, Nutrition / healthcare / nursing
    transregional, national
    Scientific conferences, Transfer of Science or Research
    German


    Mit einer Tagung zum Thema Wasser feiert das WABE-Zentrum seinen fünften Geburtstag - mit Wasser stoßen darauf, gemeinsam mit den Referentinnen und Referenten, FH-Vizepräsident Prof. Dr. Andreas Bertram (r.), Prof. Dr. Elisabeth Leicht-Eckardt (2.v.r.) und Prof. Dr. Burckhard Huch (5.v.r.) an.


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