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08/19/2009 13:33

Auswahlgespräche jetzt auch für Chemie-Studierende

Dr. Anne Hardy Marketing und Kommunikation
Goethe-Universität Frankfurt am Main

    Ab dem Wintersemester wählt der Fachbereich Biochemie, Chemie und Pharmazie der Goethe-Universität alle Bewerber selbst aus

    FRANKFURT. Was sich in der Vergangenheit bereits für die Fächer Biochemie und Pharmazie bewährt hat, führt die Goethe-Universität ab dem Wintersemester 2009/2010 auch für die Chemie ein: Sie wählt ihre StudienbewerberInnen selbst aus (mit Ausnahme der 40 Prozent BewerberInnen für die zulassungsbeschränkte Biochemie, die der Universität über die Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen, ZVS, zugewiesen werden). In dem zeitaufwändigen Verfahren führen die Professoren des Fachbereichs Einzelgespräche mit allen Studieninteressierten, in denen sie nicht nur deren Eignung und Motivation prüfen, sondern auch einen Abgleich mit den Erwartungen der BewerberInnen anstreben. Die Mühe lohnt sich, denn so kann man nicht nur die Besten auswählen, sondern auch die Zahl der Studienabbrüche senken.
    "Der Fachbereich Biochemie, Chemie und Pharmazie übernimmt damit eine Pilotfunktion an der Goethe-Universität", so Universitätspräsident Prof. Werner Müller-Esterl. Erklärtes Ziel des Präsidiums sei es, die Zahl der hoch motivierten und begabten Studierenden zu steigern.
    "Der Auswahlprozess ist dabei wechselseitig", ergänzt Universitäts-Vizepräsident Manfred Schubert-Zsilavecz, der als Pharmazieprofessor schon viele solcher Auswahlgespräche geführt hat. "Wir bemerken dabei immer wieder, dass der Ruf eines Fachbereichs für viele Bewerber nicht das wichtigste Kriterium für die Wahl des Studienorts ist". Auch die Lebensqualität der Stadt und die Nähe zum bisherigen Wohnort spielten eine Rolle. Bei ihrem Besuch in Frankfurt stellten viele Bewerber dann fest, dass die Stadt besser ist als ihr Ruf und dass der Fachbereich Biochemie, Chemie und Pharmazie bei internationalen Rankings sowohl in der Forschung als auch in der Lehre bestens abschneidet.

    Informationen:
    Prof. Manfred Schubert-Zsilavecz, Vizepräsident der Goethe-Universität, Campus Riedberg, Tel: (069) 798-29339; Schubert-Zsilavecz@pharmchem.uni-frankfurt.de

    Die Goethe-Universität ist eine forschungsstarke Hochschule in der europäischen Finanzmetropole Frankfurt am Main. 1914 von Frankfurter Bürgern gegründet, ist sie heute eine der zehn größten Universitäten Deutschlands. Am 1. Januar 2008 gewann sie mit der Rückkehr zu ihren historischen Wurzeln als Stiftungsuniversität ein einzigartiges Maß an Eigenständigkeit. Rund um das historische Poelzig-Ensemble im Frankfurter Westend entsteht derzeit für rund 600 Millionen Euro der schönste Campus Deutschlands. Mit über 50 seit 2000 eingeworbenen Stiftungs- und Stiftungsgastprofessuren nimmt die Goethe-Universität den deutschen Spitzenplatz ein. In drei Forschungsrankings des CHE in Folge und in der Exzellenzinitiative zeigte sie sich als eine der forschungsstärksten Hochschulen.

    Herausgeber: Der Präsident
    Abteilung Marketing und Kommunikation, Postfach 11 19 32,
    60054 Frankfurt am Main
    Redaktion: Dr. Anne Hardy, Referentin für Wissenschaftskommunikation Telefon (069) 798 - 2 92 28, Telefax (069) 798 - 2 85 30, E-Mail hardy@pvw.uni-frankfurt.de
    Internet: www.uni-frankfurt.de


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    Criteria of this press release:
    Chemistry
    transregional, national
    Studies and teaching
    German


     

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