Die Universität zu Köln hat einen großen Sprung im Förderranking der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gemacht. Dieses wichtige Ranking erfasst fast alle öffentlichen Fördergelder, die von den Universitäten im Wettbewerb eingeworben wurden. Im Vergleich zum vorigen Ranking hat sich Köln in drei Jahren von Platz 18 auf Platz 11 hochgearbeitet. Insgesamt warb die Universität gemeinsam mit der Uniklinik in diesem Zeitraum 126,4 Millionen Euro bei der DFG ein.
Besonders erfolgreich waren die Fächer Außereuropäische Sprachen und Kulturen, Astrophysik, Biologie, Geographie, Medienwissenschaften sowie Statistische Physik, die jeweils zu den drei führenden im Bundesvergleich gehören. Im NRW-Landesvergleich belegt die Universität zu Köln hinter der RWTH Aachen den zweiten Platz und ist in vielen Bereichen führend. Das Rheinland erweist sich erneut als eine der forschungsstärksten Regionen Deutschlands. Die Universitäten des ABC-Verbunds, Aachen, Bonn und Köln, haben gemeinsam mit dem Forschungszentrum Jülich 550 Millionen € erhalten. Rektor Axel Freimuth zeigt sich sehr zufrieden mit den Ergebnissen: "Unsere Universität ist auf einem hervorragenden Weg. Das wird durch dieses Ranking bestätigt."
Das DFG-Förderranking wird seit 1996 alle drei Jahre herausgegeben. Das aktuelle Ranking geht noch einmal deutlich über die vorherigen Berichte hinaus. Im Mittelpunkt stehen erneut die Bewilligungen der DFG, die die Forschung mit inzwischen mehr als zwei Milliarden Euro pro Jahr unterstützt. Darüber hinaus werden die Förderdaten zahlreicher Ministerien des Bundes, weiterer Förderorganisationen sowie der EU und - erstmals - auch des 2007 etablierten European Research Council berücksichtigt. Damit erfasst das neue DFG-Ranking nunmehr fast 90 Prozent aller eingeworbenen Drittmittel
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interdisciplinary
transregional, national
Contests / awards, Science policy
German

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