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08/31/2011 15:25

W3C Deutschland wird Kooperationspartner des Co:llaboratory

Reinhard Karger M.A. DFKI Saarbrücken
Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH, DFKI

    Das deutsch-österreichische Büro des World Wide Web Konsortiums (W3C) ist neuer Partner des Internet & Gesellschaft Co:llaboratory - ein von Google Deutschland initiierter Think Tank und Expertenkreis mit dem Ziel, konstruktive Debatten über die Chancen und Möglichkeiten des Internets für unsere Gesellschaft fördern. Neben Google Deutschland kooperieren in dem Think Tank weitere namhafte Institutionen, wie Creative Commons, Wikimedia und Fraunhofer FOKUS.

    Profitieren wird die öffentliche Debatte zu Open Data. Als Institution für Standardisierung von Web-Gestaltungssprachen hat das W3C den offenen Dialog unter Stakeholdern und die breite Debatte über internetpolitische Themen bereits frühzeitig vorangetrieben. „Diese Kooperation mit dem Co:llaboratory ist für uns ein wichtiger Schritt nationale Webkompetenz zu bündeln, mit dem Auftrag, sich dem öffentlichen Diskurs zum Thema Internet und Digitale Gesellschaft zu stellen“, meint Prof. Felix Sasaki, Leiter des deutsch-österreichischen W3C-Büros am DFKI Projektbüro Berlin. "Konkret sehen wir in der Kooperation mit dem Co:llaboratory die Chance, Themen wie ‘Linked Open Data’ einer breiten Öffentlichkeit näher zu bringen. Dies schließt auch politische Akteure in Deutschland ein, die teilweise noch von dem Mehrwert offener, verknüpfter Daten zu überzeugen sind."

    Das Co:llaboratory bietet unter anderem mit Arbeitsgruppen zu Themen wie Open Government oder Global Internet Governance ideale Plattformen für Fachdiskurse und Projekte. “Wir freuen uns, mit dem W3C einen so kompetenten Partner gewonnen zu haben. Gemeinsam, und über den bewährten Multi-Stakeholder Ansatz können wir einen entscheidenden Beitrag zur Diskussion um das Netz und seine Chancen leisten”, so Dr. Max Senges, Mitglied des Co:llaboratory Lenkungskreises. Neben dem deutsch-österreichischen W3C-Büro sind Google Deutschland, Fraunhofer FOKUS, die SMBS, Creative Commons, CSC und Wikimedia Deutschland weitere institutionelle Kooperationspartner des Co:llaboratory. Die Unterstützung durch Partner sieht unter anderem die Bereitstellung von Veranstaltungsräumen oder Ankündigungen von Aktivitäten vor. Sie gestalten die Themen und Arbeitsweisen von Initiativen sowie Workshops mit und empfehlen wertvolle Experten. Gemeinsame Veranstaltungen, eine personelle Vernetzung und der inhaltliche Austausch zu Fachthemen machen die Kooperation zu einer nachhaltigen Partnerschaft.

    Über das Internet & Gesellschaft Co:llaboratory

    Das Internet & Gesellschaft Co:llaboratory ist ein Expertenkreis, in dem Akteure aus Wissenschaft, Verbänden, Daten- und Verbraucherschutz sowie aus Internetunternehmen zusammenkommen. Es wurde von Google Deutschland initiiert, um gemeinsam an Lösungsansätzen zu gesellschaftlichen Fragen rund um das Internet zu arbeiten. Unter einem offenen Multi-Stakeholder-Ansatz soll eine interdisziplinäre Fachdebatte über Auswirkungen und Chancen des Internets auf die Gesellschaft einer größeren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. In mehrmonatigen Initiativen - der Kernaktivität des Co:llaboratory - machen sich Experten über künftige Entwicklungen Gedanken. Mit den Ohus (Arbeitsgruppe auf Maori) stehen außerdem längerfristige Plattformen für Projekte zur Verfügung. Eine Discussion Paper Series ergänzt die Expertengemeinschaft um eine Publikationsserie. Das Co:llaboratory sieht sich als eine “community of practice” und eine sich kontinuierlich verbessernde Plattform für konstruktive Debatten rund um die Chancen und Möglichkeiten des Internets für unsere Gesellschaft.

    Über das World Wide Web Consortium (W3C)

    Das World Wide Web Consortium (W3C) ist ein internationales Konsortium, in dem alle Mitgliedsorganisationen, ein fest angestelltes Team und die Öffentlichkeit gemeinsam daran arbeiten, Web-Standards zu entwickeln. Das W3C verfolgt seine Ziele vor allem durch die Entwicklung von Web-Standards und Richtlinien für das langfristige Wachstum des World Wide Web. Mehr als 300 Organisationen sind Mitglieder des Konsortiums. Die Arbeiten werden gemeinschaftlich vom MIT Computer Science and Artificial Intelligence Laboratory (CSAIL) in den USA, dem European Research Consortium for Informatics and Mathematics (ERCIM) mit Hauptsitz in Frankreich und der Keio University in Japan gesteuert. Daneben unterhält W3C eine Reihe von World Offices in 14 Regionen rund um die Welt.

    Über das deutsch-österreichische W3C-Büro

    Um seine Beziehungen zur europäischen Industrie- und Forschungslandschaft weiter zu stärken, eröffnete das World Wide Web Consortium (W3C) ein deutsch-österreichisches Büro in den Räumen des Berliner Projektbüros des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI), der führenden deutschen Forschungseinrichtung auf dem Gebiet innovativer Softwaretechnologie.

    Das W3C arbeitet zusammen mit regionalen Organisationen, um die Mission des W3C voranzubringen. Die W3C-Büros helfen bei Promotion-Events in den Landessprachen, sind aktiv engagiert bei der Ausweitung der geographischen Basis des W3C und unterstützen internationale Beteiligungen am W3C. Die Büros des W3C befinden sich in Australien, den Benelux-Staaten, Brasilien, China, Deutschland und Österreich, Finnland, Frankreich, Indien, Israel, Italien, Korea, Marokko, Schweden, Senegal, Spanien, Südafrika und im Vereinigten Königreich/Irland.

    Kontakt - Deutsch-österreichisches W3C Büro

    Prof. Dr. Felix Sasaki
    Leiter deutsch-österreichisches W3C Büro

    DFKI Projektbüro Berlin
    Alt-Moabit 91c
    10559 Berlin

    E-Mail: felix.sasaki@dfki.de
    Tel.: +49 30 23895 1807

    Kontakt - Internet & Gesellschaft Co:llaboratory

    Sebastian Haselbeck, MPP
    Community Manager

    Internet & Gesellschaft Co:llaboratory
    z.Hd. Dr. Max Senges
    Google Germany GmbH
    Unter den Linden 21
    10117 Berlin

    E-Mail: kontakt@collaboratory.de


    More information:

    http://www.collaboratory.de
    http://www.w3c.org
    http://www.w3c.de
    http://www.dfki.de


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    Criteria of this press release:
    Journalists, Scientists and scholars
    Information technology, Law, Media and communication sciences, Politics, Social studies
    transregional, national
    Cooperation agreements
    German


     

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