idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
1000. idw-Mitglied!
1000 Mitglieder
Medienpartner:
Wissenschaftsjahr


Share on: 
09/11/2013 08:54

Saar-Uni bildet Biologen zusammen mit der Universität Straßburg aus

Melanie Löw Pressestelle der Universität des Saarlandes
Universität des Saarlandes

    In diesem Wintersemester bietet das Zentrum für Human- und Molekularbiologie der Universität des Saarlandes erstmals den deutsch-französischen Masterstudiengang Human- und Molekularbiologie in Zusammenarbeit mit der Université de Strasbourg an. Im Fokus stehen in den vier Semestern vor allem Erkrankungen des Menschen. Studenten lernen unter anderem neuste Labortechniken und Analyseverfahren kennen. Das erste Studienjahr verbringen die Studentinnen und Studenten an der Saar-Uni, das zweite in Straßburg. Sie erhalten auf diese Weise auch Einblick in eine andere Wissenschaftsstruktur und erwerben interkulturelle Kompetenzen.

    „Der Studiengang ist an der Schnittstelle zwischen Medizin und Biologie angesiedelt“, erklärt Björn Diehl, Studienkoordinator am Zentrum für Human- und Molekularbiologie der Saar-Uni. „Er ist sehr praxisorientiert. Studenten verbringen einen großen Teil im Labor, um auch an aktuellen Forschungsprojekten mitzuwirken.“ Im Mittelpunkt des Masterstudienganges stehen die biomedizinische und molekularbiologische Forschung, unter anderem mit den Schwerpunkten Tumor- und Epigenetik sowie Infektionsbiologie.

    Das Studium richtet sich in erster Linie an Bachelor-Absolventen der Biologie. Aber auch Studieninteressierte mit ähnlichen Qualifikationen können sich bewerben. Gute Französischkenntnisse sind eine notwendige Voraussetzung. Die Saar-Uni bietet hierfür Sprachkurse an, in denen vorhandenes Wissen aufgefrischt werden kann.

    Die Absolventen erhalten zwei vollwertige Masterabschlüsse, die in beiden Ländern anerkannt werden. Zudem besteht die Möglichkeit, nach dem Master eine deutsch-französische Promotion anzuschließen. Die Doktoranden werden dabei von deutschen und französischen Forschern betreut und erhalten zwei Doktortitel. Absolventen des deutsch-französischen Studiengangs können unter anderem in Forschung und Entwicklung dies- und jenseits der Grenze arbeiten.

    Seit dem Wintersemester 2008/2009 bietet das Zentrum für Human- und Molekularbiologie der Universität des Saarlandes bereits den deutsch-französischen Bachelorstudiengang Biologie in Zusammenarbeit mit der Université de Strasbourg an. „Der Studiengang erfreut sich großem Zuspruch“, weiß Diehl. „Aus ganz Deutschland kommen Studenten dafür ins Saarland.“ Der Bachelor-, aber auch der neue Masterstudiengang werden beide von der Deutsch-Französischen Hochschule finanziell gefördert. „Das ist in der Biologie bundesweit einmalig“, sagt Diehl.
    Studieninteressierte können sich wieder zum Sommersemester für den Masterstudiengang bewerben.

    Weitere Informationen gibt es im Internet unter: http://zhmb.uni-saarland.de/

    Ein Pressefoto zum kostenlosen Gebrauch, finden Sie unter www.uni-saarland.de/pressefotos. Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen.

    Hinweis für Hörfunk-Journalisten: Sie können Telefoninterviews in Studioqualität mit Wissenschaftlern der Universität des Saarlandes führen, über Rundfunk-Codec (IP-Verbindung mit Direktanwahl oder über ARD-Sternpunkt 106813020001).

    Fragen beantwortet:

    Dr. Björn Diehl
    Studienkoordinator
    Zentrum für Human- und Molekularbiologie
    Tel.: 0681 302 3926
    E-Mail: bjoern.diehl(at)uni-saarland.de


    Criteria of this press release:
    Journalists
    Biology
    transregional, national
    Studies and teaching
    German


    Help

    Search / advanced search of the idw archives
    Combination of search terms

    You can combine search terms with and, or and/or not, e.g. Philo not logy.

    Brackets

    You can use brackets to separate combinations from each other, e.g. (Philo not logy) or (Psycho and logy).

    Phrases

    Coherent groups of words will be located as complete phrases if you put them into quotation marks, e.g. “Federal Republic of Germany”.

    Selection criteria

    You can also use the advanced search without entering search terms. It will then follow the criteria you have selected (e.g. country or subject area).

    If you have not selected any criteria in a given category, the entire category will be searched (e.g. all subject areas or all countries).