KOBLENZ. An der Hochschule Koblenz präsentierten Masterstudierende des Fachbereichs bauen – kunst – werkstoffe ihre Entwürfe für eine Geh- und Radwegbrücke über die Hafeneinfahrt zwischen Ehrenbreitstein und Pfaffendorf sowie für die Neugestaltung der Hafenmole und angrenzender Bereiche nördlich der Pfaffendorfer Brücke. Der Oberbürgermeister der Stadt Koblenz David Langner war zu Gast und zeigte sein Interesse an den Ideen.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Frage, wie eine neue fuß- und radverkehrsgerechte Verbindung über die Hafeneinfahrt künftig aussehen könnte und welche städtebaulichen sowie landschaftsplanerischen Potenziale im Umfeld der Mole liegen. Acht innovative und interdisziplinär entwickelte Entwürfe wurden der Öffentlichkeit vorgestellt.
Die Arbeiten entstanden im Rahmen des Moduls „Integrales Planen“, in dem Masterstudierende der Architektur und des Bauingenieurwesens in Teams zusammenarbeiten. Unter der Betreuung von Prof. Marc Immel und Prof. Dr. Andreas Laubach wurden gestalterische Qualität, Einbindung in den sensiblen Ort sowie statische und konstruktive Machbarkeit gleichermaßen berücksichtigt. Prof. Laubach hob die Bedeutung des interdisziplinären Formats hervor: „Gerade das integrale Planen – also das frühzeitige Zusammendenken von Gestaltung, Konstruktion und Umsetzbarkeit – ermöglicht realitätsnahe und zugleich visionäre Konzepte. Unsere Studierenden lernen hier, Verantwortung für komplexe städtebauliche Aufgaben zu übernehmen.“
„Als Hochschulstadt profitieren wir von der Expertise der Studierenden und Lehrenden. Wenn es um die Stadtgestaltung geht, sind uns Visionen willkommen, denn nur so können wir uns weiterentwickeln und Koblenz verbessern“, sagte David Langer, Oberbürgermeister der Stadt Koblenz.
Das interdisziplinäre Modul wird bereits zum zehnten Mal erfolgreich in Kooperation mit Städten und Gemeinden der Region durchgeführt. Es versteht sich als Ideengeber im Vorfeld konkreter Projekte und zeigt mögliche Entwicklungsszenarien auf. Die Aufgabenstellung für das Projekt in Koblenz wurde in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Koblenz – dem Amt für Stadtentwicklung und Bauordnung sowie dem Tiefbauamt – entwickelt.
Bewusst offen formulierte Rahmenbedingungen ermöglichten eine große Bandbreite an Lösungsansätzen. So entstanden acht sehr unterschiedliche Entwürfe, die als Anregungen und Diskussionsgrundlage für eine mögliche Realisierung dienen können. Die Studierenden präsentierten ihre Konzepte anschaulich anhand von Modellen, Präsentationen und Visualisierungen. Im Anschluss an die Vorstellung erfolgte eine fachliche Bewertung der Arbeiten.
Mit dem Projekt unterstreicht die Hochschule Koblenz einmal mehr ihre enge Verbundenheit mit der Region und ihre Bereitschaft, auch künftig kommunale Vorhaben mit fachlicher Expertise und kreativen Impulsen zu unterstützen.
Über die Hochschule Koblenz
Die Hochschule Koblenz ist mit 8.700+ Studierenden an den Standorten Koblenz, Remagen und Höhr-Grenzhausen die größte Hochschule für angewandte Wissenschaften in Rheinland-Pfalz. Sie bietet mehr als 80 praxisorientierte Bachelor-, Master- und Fernstudiengänge sowie duale Studiengänge in 6 Themenfeldern: Bauwesen & Architektur, Ingenieurwesen & Technik, Mathematik, Informatik & Künstliche Intelligenz, Wirtschaft, Freie Kunst und Sozialwissenschaften. Mit engen Kooperationen, anwendungsnaher Forschung und einer internationalen Ausrichtung bereitet die Hochschule Koblenz ihre Studierenden optimal auf die Herausforderungen einer globalisierten Arbeitswelt vor. Die hohe Zufriedenheit der Studierenden bestätigt der StudyCheck Award 2026: Die Hochschule Koblenz zählt zu den Top 50 Hochschulen in Deutschland und belegt Platz 1 unter den öffentlichen Hochschulen in Rheinland-Pfalz.
Oberbürgermeister David Langner (im Bild links) mit zwei Studierenden bei der Präsentation ihres Ent ...
Source: Martin Lisek
Copyright: Hochschule Koblenz
Criteria of this press release:
Business and commerce, Journalists, all interested persons
Construction / architecture
regional
Transfer of Science or Research
German

Oberbürgermeister David Langner (im Bild links) mit zwei Studierenden bei der Präsentation ihres Ent ...
Source: Martin Lisek
Copyright: Hochschule Koblenz
You can combine search terms with and, or and/or not, e.g. Philo not logy.
You can use brackets to separate combinations from each other, e.g. (Philo not logy) or (Psycho and logy).
Coherent groups of words will be located as complete phrases if you put them into quotation marks, e.g. “Federal Republic of Germany”.
You can also use the advanced search without entering search terms. It will then follow the criteria you have selected (e.g. country or subject area).
If you have not selected any criteria in a given category, the entire category will be searched (e.g. all subject areas or all countries).