KOBLENZ. Mit einer gemeinsamen Auftaktveranstaltung an der Hochschule Mainz starteten am 25. August 2026 drei neu eingerichtete Promotionscluster der rheinland-pfälzischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften. Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten Hochschulen kamen zusammen, um den Start der hochschulübergreifenden Zusammenarbeit offiziell zu begehen, die Gremien der Promotionscluster zu konstituieren und die Weichen für die ersten Promotionsvorhaben zu stellen. Zu den Gästen der Veranstaltung zählte auch Staatssekretärin Dr. Tamara Müller aus dem Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Gesundheit.
Mit den drei Promotionsclustern bündeln die beteiligten Hochschulen ihre Forschungskompetenzen und schaffen einen gemeinsamen Rahmen für die Qualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Die Cluster ermöglichen die Grundlage für eigenständige Promotionen an Hochschulen für angewandte Wissenschaften, ergänzen die Grundlagenforschung an den Universitäten und stärken damit die anwendungsorientierte Forschung in Rheinland-Pfalz.
Die drei Promotionscluster decken unterschiedliche Forschungsbereiche ab und werden jeweils von einer Hochschule koordiniert: Das Promotionscluster „Angewandte Informatik“ wird von der Hochschule Trier koordiniert; beteiligt sind die Hochschule Kaiserslautern, die Hochschule Koblenz und die Hochschule Mainz. Die Koordination des Promotionsclusters „Biomedical and Environmental Life Sciences“ liegt bei der Hochschule Kaiserslautern. Als Partnerhochschulen wirken die Technische Hochschule Bingen, die Hochschule Koblenz und die Hochschule Trier mit. Das Promotionscluster „Sustainable Systems and Technologies“ wird von der Hochschule Koblenz koordiniert und gemeinsam mit der Technischen Hochschule Bingen, der Hochschule Kaiserslautern, der Hochschule Mainz und der Hochschule Trier getragen.
Anschubfinanzierung schafft Voraussetzungen für erste Promotionsvorhaben
Ein besonderer Bestandteil der Auftaktveranstaltung ist die Übergabe von Zuwendungsbescheiden der Förderlinie „HAW Promotion“ durch das zuständige Ministerium. Es werden Mittel zur Finanzierung der ersten Doktorandinnen und Doktoranden zur Verfügung gestellt. Damit unterstützt das Land den Aufbau der neuen Promotionsstrukturen und schafft konkrete Voraussetzungen für den Start der ersten Promotionsvorhaben.
„Mit der Schaffung der rechtlichen und organisatorischen Voraussetzungen für ein HAW-Promotionsrecht in Rheinland-Pfalz haben Land und Hochschulen in den letzten zwölf Monaten viel erreicht. Ich freue mich, dass sich die HAW-Promotionscluster nun auf der Zielgeraden der Umsetzung befinden. Das Land begleitet sie bei diesem Prozess und unterstützt die Startphase mit der Förderlinie „HAW-Promotion“. Die heute übergebene Zuwendung des Landes von rund 1,4 Millionen Euro sorgt dafür, dass künftige Doktorandinnen und Doktoranden an den Hochschulen für angewandte Wissenschaften schnell und verlässlich finanziert forschen und promovieren können. Wir leisten damit einen wichtigen Beitrag zum Aufbau tragfähiger Strukturen für die Qualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuchses in der angewandten Forschung. Ich wünsche allen Beteiligten an den drei Promotionsclustern viel Erfolg“, sagt Dr. Tamara Müller, Staatssekretärin im Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Gesundheit.
Gemeinsam Forschung stärken und wissenschaftlichen Nachwuchs fördern
Mit dem Start der drei Promotionscluster bauen die beteiligten Hochschulen ihre vielfach bewährte Zusammenarbeit in Forschung und wissenschaftlicher Nachwuchsförderung weiter aus. Die Cluster schaffen einen strukturierten Rahmen, in dem Professorinnen und Professoren ihre Forschungskompetenzen hochschulübergreifend zusammenführen und Promovierende in einem qualitätsgesicherten und anwendungsorientierten Umfeld wissenschaftlich betreuen können.
Die Auftaktveranstaltung an der Hochschule Mainz markiert damit den Beginn einer neuen Phase der Zusammenarbeit. Die drei Promotionscluster verbinden die Forschungskompetenzen der rheinland-pfälzischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften, stärken die anwendungsorientierte Forschung und eröffnen neue Perspektiven für den wissenschaftlichen Nachwuchs.
Über die Hochschule Koblenz
Die Hochschule Koblenz ist mit rund 9.000 Studierenden an den Standorten Koblenz, Remagen und Höhr-Grenzhausen die größte Hochschule für angewandte Wissenschaften in Rheinland-Pfalz. Sie bietet mehr als 80 praxisorientierte Bachelor- und Masterstudiengänge, Fernstudiengänge und duale Studiengänge in sechs Fachrichtungen: Bauwesen und Architektur, Ingenieurwesen und Technik, Mathematik, Informatik und Künstliche Intelligenz, Wirtschaft, Freie Kunst sowie Sozialwissenschaften. Mit engen Kooperationen zu Unternehmen und Institutionen, anwendungsnaher Forschung und einer starken internationalen Ausrichtung bereitet die Hochschule Koblenz ihre Studierenden optimal auf die Herausforderungen einer globalisierten Arbeitswelt vor.
Dr. Tamara Müller, Staatssekretärin im Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Gesundheit, P ...
Source: Jan Vornholt
Criteria of this press release:
Journalists, Scientists and scholars, Students, all interested persons
interdisciplinary
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Science policy, Studies and teaching
German

Dr. Tamara Müller, Staatssekretärin im Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Gesundheit, P ...
Source: Jan Vornholt
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