idw - Informationsdienst
Wissenschaft
Die Freie Universität hat ihren Energieverbrauch zum sechsten Mal in Folge gesenkt. Im Jahr 2007 lag der Verbrauch von Strom und Wärme bei vergleichbar großer Nutzfläche um 27 Millionen Kilowattstunden niedriger als in dem für die Jahre 2000 und 2001 gebildeten Durchschnitt, wie der Umweltbeauftragte der Freien Universität, Andreas Wanke, in der Energiebilanz für das vergangene Jahr mitteilte. Das entspreche einer Senkung von 18,4 Prozent und einer jährlichen Entlastung des Haushalts um 1,9 Millionen Euro. Gelungen sei die Einsparung durch technisch-bauliche Energieeffizienzprogramme und ein Prämiensystem. Von diesem System profitieren seit 2007 jene Fachbereiche finanziell, die den Energieverbrauch in ihren Gebäuden senken.
Es wurde besonders viel bei Wärme eingespart. Der Verbrauch ist den Angaben zufolge seit 2000/2001 um 24 Prozent gesenkt. Der Heizölverbrauch wurde sogar um mehr als 61 Prozent reduziert. Der Kanzler der Freien Universität, Peter Lange, erklärte, das betriebliche Energie- und Umweltmanagement sei zu einem Pfeiler der Sparanstrengungen geworden. "Damit entlasten wir nicht nur dauerhaft unseren Haushalt, sondern leisten auch einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz."
Lange betonte, man werde sich auf den Erfolgen der vergangenen Jahre nicht ausruhen. So würden weitere Anstrengungen unternommen, um die Energieeffizienz der Gebäude zu verbessern. Das Prämiensystem habe an vielen Stellen der Freien Universität bereits zu einem veränderten Verhalten beim Umgang mit Energie geführt, betonte Lange. Er rechne damit, dass der Energieverbrauch mithilfe des Prämiensystems binnen drei Jahren erneut um rund 10 Prozent gesenkt werden könne.
Die Universität gehört bereits seit 2004 zu dem kleinen Kreis an Hochschulen in Deutschland, die über ein von externen Gutachtern zertifiziertes Umweltmanagement verfügen.
Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:
Andreas Wanke, Koordinator für Energie- und Umweltmanagement der Freien Universität Berlin,
Telefon: 030 / 838-52254, E-Mail: Andreas.Wanke@fu-berlin.de
Criteria of this press release:
interdisciplinary
transregional, national
Organisational matters
German

You can combine search terms with and, or and/or not, e.g. Philo not logy.
You can use brackets to separate combinations from each other, e.g. (Philo not logy) or (Psycho and logy).
Coherent groups of words will be located as complete phrases if you put them into quotation marks, e.g. “Federal Republic of Germany”.
You can also use the advanced search without entering search terms. It will then follow the criteria you have selected (e.g. country or subject area).
If you have not selected any criteria in a given category, the entire category will be searched (e.g. all subject areas or all countries).