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04/29/2008 15:11

Neu: Bachelor-Studiengang "Industrial Design" an der FH Osnabrück

Olga Suin de Boutemard Presse- und Informationsstelle
Fachhochschule Osnabrück

    Zum Wintersemester 2008/09 bietet die Fachhochschule Osnabrück erstmals den Studiengang "Industrial Design" an. In diesem sechssemestrigen Bachelor-Programm (B.A.) können die Studierenden ein vollwertiges Designstudium mit technisch-ergonomischem Schwerpunkt absolvieren.

    Der Faktor "Design" zählt heute zu den wichtigsten Erfolgskriterien eines Produktes am Markt. Die unüberschaubare Vielfalt an hochtechnisierten Produkten mit beinahe unbegrenzter Funktionalität verlangt den Designern einiges ab: Einerseits müssen ästhetische Designlösungen den Nutzern Lust darauf machen, ein Produkt zu kaufen. Andererseits muss das Produkt bedienungsfreundlich gestaltet sein - und das für möglichst viele Zielgruppen.

    "Designerinnen und Designer sind dafür verantwortlich, Produkte 'menschlicher', emotionaler und funktionaler für den Gebrauch zu gestalten", erklärt der Studiengangskoordinator Prof. Dipl.-Des. Thomas Hofmann. "Dafür müssen diese Fachleute nicht nur eine fundierte ästhetische Kompetenz haben, sie müssen sich auch bestens mit der Designtheorie und -praxis, sowie mit technischen Produkteigenschaften auskennen". Deshalb ist der Bachelor-Studiengang an der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik angesiedelt. Dies eröffnet den Studierenden hervorragende Möglichkeiten zur interdisziplinären Kooperation mit den übrigen Lehr- und Forschungsangeboten der Bereiche Technik und Informatik.

    "Großen Wert legen wir darauf, dass die Studierenden stets die Menschen im Auge behalten, die Produkte nutzen sollen", so Prof. Hofmann weiter. Denn Nutzungsgewohnheiten und Anforderungen an Produkte seien höchst unterschiedlich bei Singles und Großfamilien, Teenagern und Senioren, Männern und Frauen. Diese Vielfalt an Nutzern muss sich auch in Designlösungen widerspiegeln. Deshalb sind nutzerspezifische Aspekte fester Bestandteil des Studiums.

    Ein weiterer Pluspunkt: praktische Projekte in Kooperation mit Unternehmen spielen - wie in allen FH-Studiengängen - eine wichtige Rolle. So lernen angehende Designprofis ihren künftigen Arbeitsalltag bereits im Studium kennen.

    Interessenten können sich bis zum 15. Juli um einen Studienplatz bewerben. Zulassungsvoraussetzung ist neben einer Hochschulreife der Nachweis einer gestalterisch-technischen Eignung. Diese wird durch eine Bewerbungsmappe festgestellt. Weitere Informationen zum Studium und der Bewerbung sind erhältlich unter www.ecs.fh-osnabrueck.de - Studium oder Tel.: 0541-969-2934 oder -3635.
    Zudem steht der Studiengangskoordinator Prof. Dipl.-Des. Thomas Hofmann allen Interessierten für Fachberatung zur Verfügung: telefonisch unter 0541/969-2984 oder per E-Mail: t.hofmann@fh-osnabrueck.de.


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    Criteria of this press release:
    interdisciplinary
    transregional, national
    Studies and teaching
    German


     

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