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05/14/2008 16:55

Aufgeklärt: Posttraumtische Belastungsstörungen bei Älteren

Dr. Bärbel Adams Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Universität Leipzig

    In ihrem Kopf herrscht Krieg: Viele ältere Deutsche leiden immer noch an psychischen Folgen des Zweiten Weltkriegs und zeigen eine posttraumatische Belastungsstörung. Das fanden jetzt Psychologen der Universitäten Leipzig und Zürich in einer Studie heraus. Erstmals wurde dafür die deutsche Bevölkerung über alle Altersgruppen hinweg auf posttraumatische Belastungsstörungen hin untersucht.

    Einladung zur Pressekonferenz (s.u.)

    Die Ergebnisse der Studie haben für die medizinische und psychotherapeutische Versorgung älterer Personen mit Depressionen, Schlaf- oder Angststörungen grosse Bedeutung. Denn die posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) Störung äußerst sich gerade auch in solchen Leiden. "Schlafprobleme, Alpträume und unmotiviertes Erschrecken würden dann nicht mehr fehl gedeutet und könnten effektiver behandelt werden", so Prof. Brähler, Leiter der Abteilung Medizinische Psychologie und Soziologie an der Universität Leipzig der die Studie durchführte, gemeinsam mit Prof. Andreas Maercker, Leiter der Abteilung Psychopathologie und Klinische Intervention an der Universität Zürich.

    Über 2400 Personen haben die Wissenschaftler in Ihrer Studie untersucht. Wer genau von PTBS betroffen ist, wie häufig die Störung bei Älteren auftritt und was die neuen Erkenntnisse für die Gesundheitsversorgung von Älteren in Deutschland bedeuten, soll Thema der Pressekonferenz sein.

    weitere Informationen:

    Prof. Dr. Elmar Brähler
    Telefon: 0341 97-18800
    E-Mail: elmar.braehler@medizin.uni-leipzig.de
    www.uni-leipzig.de/~medpsy

    Prof. Dr. med. Dr. phil. A. Maercker
    Telefon: ++41 (0)44 635 73 10
    E-Mail: maercker@psychologie.unizh.ch
    www.psychologie.unizh.ch/psypath

    Einladung zur Pressekonferenz

    Zu Details, Hintergründen und Folgen der Studienergebnisse laden wir zu einer Pressekonferenz herzlich ein.

    Zeit: 19. Mai 2008, 11:00 Uhr
    Ort: Universität Leipzig
    Rektoratsgebäude
    Raum 320 (3.Etage)
    Ritterstr. 26


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    Criteria of this press release:
    Medicine, Nutrition / healthcare / nursing, Psychology
    transregional, national
    Research results
    German


     

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