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Wissenschaft
Die Bayreuther Afrikaforscher haben einen neuen Stützpfeiler: DEVA - das Projekt zur Digitalisierung, elektronischen Edition und Verfügbarmachung von Daten der Afrikawissenschaften - wird für zwei Jahre von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert und startet in diesen Tagen mit dem Ziel, das breite Spektrum der Forschungsergebnisse innerhalb der Bayreuther Afrikaforschung zu erfassen, zu archivieren und der wissenschaftlichen Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Bayreuth (UBT). Das Institut für Afrikastudien (IAS) hat neben dem Afrika- Kunst- und Kulturzentrum Iwalewa-Haus und der Bayreuth International Graduate School of African Studies (BIGSAS) mit DEVA-Bayreuth einen weiteren Stützpfeiler.
DEVA - das Projekt zur Digitalisierung, elektronischen Edition und Verfügbarmachung von Daten der Afrikawissenschaften - wird für zwei Jahre von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert und startet in diesen Tagen mit dem Ziel, das breite Spektrum der Forschungsergebnisse innerhalb der Bayreuther Afrikaforschung zu erfassen, zu archivieren und der wissenschaftlichen Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Der heterogene Datenbestand umfasst neben Schriftdokumenten auch Bild-, Ton- und Kartenmaterial. So warten nicht nur Feldforschungs-Notizbücher und Wortlisten zu afrikanischen Sprachen auf ihre Erschließung, sondern auch unveröffentlichte
Dissertationen afrikanischer Universitäten, Hörspielmanuskripte, Interviews mit Künstlern und Politikern, Abhandlungen zu moderner afrikanischer Literatur, biografisches Material zu Autoren und ihren Werken, politische und religiöse Programme, Zeitungen und Zeitschriften, um nur die Schrift-Daten zu skizzieren.
Die Universität Bayreuth behauptet derzeit mit ihrem Forschungsschwerpunkt Afrika eine Spitzenposition innerhalb der internationalen Forschung. Nun gilt es, die Ergebnisse intensiver Forschung der letzten zwanzig Jahre in den Bereichen Kunstwissenschaft, Ethnologie, Soziologie, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, Sprachwissenschaften, Religionswissenschaften, Geographie, Biologie und Geoökologie zu sichern. Das Projekt DEVA bietet innovative Dokumentationslösungen für diese Vielfalt wissenschaftlicher Daten und ermöglicht gleichzeitig den Zugang zu wissenschaftlich und kulturell relevanten Dokumenten und Artefakten.
Ausgewählte Objekte von internationaler Bedeutung werden detailliert dokumentiert. Ein besonderes Highlight bildet hier die Sammlung von Briefen und Arbeiten des nigerianischen Schriftstellers und Literaturnobelpreisträgers aus dem Jahr 1986: Wole Soyinka, Ehrendoktor der Universität Bayreuth.
Während einzelne Bereiche der Öffentlichkeit von Anfang an zugänglich gemacht werden, sichert der beschränkte Zugang zu Teilbereichen der Datenbank eine exklusive Nutzung des Materials, beispielsweise innerhalb eines Forschungsprojektes.
In Kooperation mit nationalen und internationalen Partnerinstitutionen wird DEVA-Bayreuth eine zentrale Informationsplattform und eine breit gefächerte Datenbank innerhalb der Afrikaforschung aufbauen.
DEVA-Bayreuth - Struktur und Ziele auf einen Blick:
ARCHIV-ZAK:
Ausbau und Digitalisierung des Archivs zum Sondersammelgebiet zeitgenössische Kunst und populäre Kultur Afrikas
INFOSYS-IAS:
Aufnahme der Datenbestände des Bayreuther Instituts für Afrikastudien (IAS) in ein eigenes Informationssystem
INFOSYS-AFRIKA:
Konzeption und Aufbau eines umfassenden Informationssystem Afrika.
Kontakt
DEVA-Bayreuth
Geschwister-Scholl-Platz 3
95445 Bayreuth
Telefon: 0921 55-5076, -5016
e-mail: DEVA@uni-bayreuth.de
http://www.deva.uni-bayreuth.de
Wird digitalisiert: Musikarchiv des Afrika- Kunst- und Kulturzentrums IWALEWA-Hauses
Source: UBT-Pressestelle - Bild zur Veröffentlichung frei
Bereits didtalisiert: Nachlass Ernst Dammann - Bwana Masihii vor Grab eines Sheikhs in Takwa, Manda ...
Source: UBT-Pressestelle - Bild zur Veröffentlichung frei
Criteria of this press release:
Art / design, Information technology, Language / literature, Media and communication sciences, Music / theatre, Social studies
transregional, national
Research projects, Transfer of Science or Research
German

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