idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Instanz:
Teilen: 
15.05.2008 13:47

DEVA-Bayreuth - Afrika-Forschungsarchiv und Digitalisierungsprojekt

Jürgen Abel M. A. Pressestelle
Universität Bayreuth

    Die Bayreuther Afrikaforscher haben einen neuen Stützpfeiler: DEVA - das Projekt zur Digitalisierung, elektronischen Edition und Verfügbarmachung von Daten der Afrikawissenschaften - wird für zwei Jahre von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert und startet in diesen Tagen mit dem Ziel, das breite Spektrum der Forschungsergebnisse innerhalb der Bayreuther Afrikaforschung zu erfassen, zu archivieren und der wissenschaftlichen Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

    Bayreuth (UBT). Das Institut für Afrikastudien (IAS) hat neben dem Afrika- Kunst- und Kulturzentrum Iwalewa-Haus und der Bayreuth International Graduate School of African Studies (BIGSAS) mit DEVA-Bayreuth einen weiteren Stützpfeiler.
    DEVA - das Projekt zur Digitalisierung, elektronischen Edition und Verfügbarmachung von Daten der Afrikawissenschaften - wird für zwei Jahre von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert und startet in diesen Tagen mit dem Ziel, das breite Spektrum der Forschungsergebnisse innerhalb der Bayreuther Afrikaforschung zu erfassen, zu archivieren und der wissenschaftlichen Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
    Der heterogene Datenbestand umfasst neben Schriftdokumenten auch Bild-, Ton- und Kartenmaterial. So warten nicht nur Feldforschungs-Notizbücher und Wortlisten zu afrikanischen Sprachen auf ihre Erschließung, sondern auch unveröffentlichte
    Dissertationen afrikanischer Universitäten, Hörspielmanuskripte, Interviews mit Künstlern und Politikern, Abhandlungen zu moderner afrikanischer Literatur, biografisches Material zu Autoren und ihren Werken, politische und religiöse Programme, Zeitungen und Zeitschriften, um nur die Schrift-Daten zu skizzieren.
    Die Universität Bayreuth behauptet derzeit mit ihrem Forschungsschwerpunkt Afrika eine Spitzenposition innerhalb der internationalen Forschung. Nun gilt es, die Ergebnisse intensiver Forschung der letzten zwanzig Jahre in den Bereichen Kunstwissenschaft, Ethnologie, Soziologie, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, Sprachwissenschaften, Religionswissenschaften, Geographie, Biologie und Geoökologie zu sichern. Das Projekt DEVA bietet innovative Dokumentationslösungen für diese Vielfalt wissenschaftlicher Daten und ermöglicht gleichzeitig den Zugang zu wissenschaftlich und kulturell relevanten Dokumenten und Artefakten.
    Ausgewählte Objekte von internationaler Bedeutung werden detailliert dokumentiert. Ein besonderes Highlight bildet hier die Sammlung von Briefen und Arbeiten des nigerianischen Schriftstellers und Literaturnobelpreisträgers aus dem Jahr 1986: Wole Soyinka, Ehrendoktor der Universität Bayreuth.
    Während einzelne Bereiche der Öffentlichkeit von Anfang an zugänglich gemacht werden, sichert der beschränkte Zugang zu Teilbereichen der Datenbank eine exklusive Nutzung des Materials, beispielsweise innerhalb eines Forschungsprojektes.
    In Kooperation mit nationalen und internationalen Partnerinstitutionen wird DEVA-Bayreuth eine zentrale Informationsplattform und eine breit gefächerte Datenbank innerhalb der Afrikaforschung aufbauen.
    DEVA-Bayreuth - Struktur und Ziele auf einen Blick:
    ARCHIV-ZAK:
    Ausbau und Digitalisierung des Archivs zum Sondersammelgebiet zeitgenössische Kunst und populäre Kultur Afrikas
    INFOSYS-IAS:
    Aufnahme der Datenbestände des Bayreuther Instituts für Afrikastudien (IAS) in ein eigenes Informationssystem
    INFOSYS-AFRIKA:
    Konzeption und Aufbau eines umfassenden Informationssystem Afrika.

    Kontakt

    DEVA-Bayreuth
    Geschwister-Scholl-Platz 3
    95445 Bayreuth

    Telefon: 0921 55-5076, -5016
    e-mail: DEVA@uni-bayreuth.de
    http://www.deva.uni-bayreuth.de


    Bilder

    Wird digitalisiert: Musikarchiv des Afrika- Kunst- und Kulturzentrums IWALEWA-Hauses
    Wird digitalisiert: Musikarchiv des Afrika- Kunst- und Kulturzentrums IWALEWA-Hauses
    Quelle: UBT-Pressestelle - Bild zur Veröffentlichung frei

    Bereits didtalisiert: Nachlass Ernst Dammann - Bwana Masihii vor Grab eines Sheikhs in Takwa, Manda 1936
    Bereits didtalisiert: Nachlass Ernst Dammann - Bwana Masihii vor Grab eines Sheikhs in Takwa, Manda ...
    Quelle: UBT-Pressestelle - Bild zur Veröffentlichung frei


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Gesellschaft, Informationstechnik, Kunst / Design, Medien- und Kommunikationswissenschaften, Musik / Theater, Sprache / Literatur
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer, Forschungsprojekte
    Deutsch


     

    Wird digitalisiert: Musikarchiv des Afrika- Kunst- und Kulturzentrums IWALEWA-Hauses


    Zum Download

    x

    Bereits didtalisiert: Nachlass Ernst Dammann - Bwana Masihii vor Grab eines Sheikhs in Takwa, Manda 1936


    Zum Download

    x

    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).