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Wissenschaft
Ein Handbuch* über Halbleiter-Nanostrukturen von Wissenschaftlern des Exzellenz-Netzwerkes SANDiE, dessen Koordination an der Universität Leipzig liegt, ist jetzt bei Elsevier erschienen. Das Handbuch fasst den weltweit maßgeblichen Stand auf dem Gebiet der Halbleiter-Nanostrukturen zusammen, die z.B. für Laserdioden, Solarzellen und Informationsspeicher genutzt werden.
Auf über 800 Seiten können die Nutzer Ergebnisse der Forschungsarbeiten von SANDiE nachlesen. "Das Handbuch ist gedacht nicht nur für Wissenschaftler auf dem Gebiet der Nanotechnologie, sondern für alle, die sich einen Überblick über aktuelle Möglichkeiten der industriellen Nutzung von Nanotechnologien verschaffen wollen", sagt Professor Marius Grundmann, Direktor des Institutes für Experimentelle Physik II, Koordinator von SANDiE und Mitautor des Handbuches. Es werden u.a. die Herstellung und Charakterisierung von Halbleiter-Quantenpunkten in verschiedenen Materialsystemen sowie deren Anwendungen in Laserdioden, Solarzellen, Quantenkryptographie und Informationsspeichern beschrieben. Zudem werden neueste Erkenntnisse zu Quantenpunkten in Bioanwendungen ("biolabels") sowie deren mögliche Giftigkeit für Zellen (Zytotoxizität) diskutiert.
Im Handbuch sind neben den Beiträgen der Nanophysiker von SANDiE auch Beiträge von Wissenschaftlern aus den USA, Japan, Brasilien und Israel. Editor des Handbuchs ist Mohammed Henini, der beim SANDiE Partner Universität Nottingham Professor für Angewandte Physik ist. Der Leipziger Beitrag in dem Handbuch beschreibt die in der Arbeitsgruppe Halbleiterphysik um Prof. Dr. Marius Grundmann in den letzten Jahren erzielten Erkenntnisse zu ZnO-basierten Nanostrukturen für Anwendungen im ultravioletten Spektralbereich.
*Handbook on Self-Assembled Semiconductor Nanostructures for Novel Devices in Photonics and Electronics, Elsevier, 2008, ISBN 978-0-08-046325-4
www.elsevier.com/wps/find/bookdescription.cws_home/714710/description
Hintergrund:
Das europäische Exzellenznetz SANDiE organisiert die europäische Forschung zu selbstorganisierten Halbleiter-Nanostrukturen für neue photonische und elektronische Bauelemente. Es besteht aus 34 Partnern, davon 20 Universitäten, zehn Forschungsinstitute, darunter drei Max-Planck-Institute, und vier Industriefirmen, darunter Toshiba und Intel.
weitere Informationen:
Prof. Dr. Marius Grundmann
Telefon: 0341 97-32650
E-Mail: grundmann@physik.uni-leipzig.de
www.uni-leipzig.de/~hlp
Criteria of this press release:
Physics / astronomy
transregional, national
Scientific Publications
German

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