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08/05/2009 12:51

Neuer Rekord bei Drittmitteln

Norbert Frie Presse- und Informationsstelle
Westfaelische Wilhelms-Universität Münster

    Rund 88 Millionen Euro hat die Westfälische Wilhelms-Universität Münster im vergangenen Jahr an Drittmitteln eingeworben. Sie setzte damit den Erfolgskurs der vergangenen Jahre fort und steigerte ihr Drittmittel-Aufkommen gegenüber 2007 um fast acht Prozent. Für Rektorin Prof. Dr. Ursula Nelles ist diese "erfreuliche Entwicklung" ein weiterer Beleg für die Konkurrenzfähigkeit der WWU. Schließlich seien die Drittmittel-Millionen im harten Wettbewerb mit Forscherinnen und Forschern anderer Universitäten in Deutschland und Europa erkämpft und nach Münster geholt worden.

    Ohne Berücksichtigung der Medizin, auf die allein Drittmittel in Höhe von rund 38 Millionen Euro entfielen, ist der Anstieg an der WWU Münster im vergangenen Jahr sogar noch höher ausgefallen: Er kletterte um rund 17 Prozent auf 50 Millionen Euro. Fast ein Drittel der Steigerung ging dabei auf das Konto des neuen Exzellenzclusters "Religion und Politik".

    In absoluten Zahlen liegen bei der Drittmittel-Einwerbung in Münster nach der Medizin (38 Millionen Euro) die Geowissenschaften (neun Millionen) und die Chemie (sieben Millionen) vorne. Auch auf der Ebene der Lehreinheiten fällt die Drittmittel-Bilanz für das Jahr 2008 ausgesprochen positiv aus: 22 von 53 Lehreinheiten meldeten den höchsten Stand an Drittmitteln im Untersuchungszeitraum 2000 bis 2008.

    Die positive Entwicklung des Jahres 2008 setzt sich im laufenden Jahr 2009 fort: So hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) erst vor wenigen Wochen eine neue geisteswissenschaftliche Forschergruppe am Philosophischen Seminar der WWU mit einer Fördersumme von rund 1,6 Millionen Euro für drei Jahre bewilligt. Wenige Tage vorher gab die DFG die Einrichtung einer Kolleg-Forschergrupppe zum Thema "Medizinethik und Biopolitik" an der WWU Münster bekannt, die über vier Jahre mit rund 4,6 Millionen Euro unterstützt wird. Die Arbeit aufgenommen hat am 1. Juli in Münster ein neues DFG-Schwerpunktprogramm über "Wissenschaft und Öffentlichkeit", das in den kommenden beiden Jahren mit 2,8 Millionnen Euro gefördert wird.

    Und auch die Erfolgsgeschichte des Instituts für Planetologie der WWU, das im vergangenen Jahr alleine fast 4,7 Millionen Euro an Forschungsdrittmitteln eingeworben hat, geht weiter: Das Team um Prof. Dr. Harald Hiesinger erhielt vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt für die nächste fünfjährige Phase des Weltraumprojekts MERTIS insgesamt 11.4 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

    Als Drittmittel bezeichnet man im Wissenschaftsbetrieb jene Anteile an der Finanzierung von konkreten Forschungsvorhaben, die nicht aus dem regulären Haushalt der Hochschule stammen. Sie kommen nicht nur aus der Privatwirtschaft, sondern vor allem auch von öffentlichen Einrichtungen zur Forschungsförderung, wie zum Beispiel der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Die Höhe der Drittmittel gilt in der hochschulpolitischen Diskussion als wichtiges Qualitätskriterium für die Forschungsleistung einer Hochschule.


    More information:

    http://www.uni-muenster.de/Rektorat/Statistik/index.html


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    Criteria of this press release:
    interdisciplinary
    transregional, national
    Organisational matters, Science policy
    German


     

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