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Wissenschaft
Fachtagung des IWS der FH Koblenz in Budenheim bei Mainz zieht Bilanz und zeigt Perspektiven auf
Für eine nachhaltige berufliche und soziale Integration ist Schuldnerberatung ein unverzichtbarer Bestandteil in der Suchtkrankenhilfe. Fachlich erforderlich ist ein ganzheitlich durchgängiges Hilfeangebot zur Überwindung von Abhängigkeit und Überschuldung. Die Spezialisierungen von Suchtkrankenhilfe, Schuldnerberatung und Arbeitsmarktintegration zeigen Schnittflächen und Reibungspunkte auf, die es zu überwinden gilt. Die Schuldensituation ist zentrales Thema in der Suchthilfe und bei der Arbeitsmarktintegration und erfordert deshalb die fachliche Kooperation mit der Sozialen Schuldnerberatung.
Zehn Jahre Schuldnerberatung auf der Grundlage der InsO in der Suchtkrankenhilfe Rheinland-Pfalz ist Anlass im Rahmen einer Fachtagung am Donnerstag, 24.September, in Schloss Waldthausen, Budenheim Bilanz zu ziehen und Perspektiven zu entwickeln. Bisherige Umsetzungserfahrungen werden auf den Prüfstand gestellt und Reibungspunkte bearbeitet. Best-Practice Ansätze sind zu identifizieren und als Standards abzusichern. Die Fachtagung ist darauf ausgerichtet, die neuen Aufgaben und Herausforderungen in der Suchtkrankenhilfe wie Spielsucht und hier insbesondere auch Glückspielsucht fachlich zu diskutieren, also nach vorne zu blicken, Perspektiven zu entwickeln, Kooperationen neu zu begründen, um die Arbeit nachhaltiger zu machen und damit auch beruflichen Erfolg zu sichern. Aktuell steht in Folge von hohen Entlassungsraten und zunehmender Glücksspielsucht die Suchtkrankenhilfe strukturell und fachlich vor neuen Aufgaben. Darüber hinaus erfordern die psychosomatischen Folgen der Überschuldung sowohl eine Kooperation und Vernetzung mit dem Gesundheitswesen als auch mit den Diensten der Arbeitsmarktintegration.
Im Rahmen der Fachtagung werden die Umsetzungserfahrungen an den Schnittstellen zwischen Sucht- und Schuldnerberatung, Gesundheitshilfe und Arbeitsmarktintegration vorgestellt. In verschiedenen Workshops werden aktuelle Fragestellungen erarbeitet zu: Fallmanagement zwischen ARGEn, Suchtkrankenhilfe und Schuldnerberatung, alternativen und konventionellen Sanierungsmodellen sowie Besonderheiten der Entschuldung bei Glücksspielsucht.
Weitere Informationen:
IWS der Fachhochschule Koblenz
Konrad-Zuse-Straße 1, 56075 Koblenz
Fax: 0261 9528- 261, E-Mail: iws@fh-koblenz.de
Criteria of this press release:
Nutrition / healthcare / nursing, Psychology, Teaching / education
regional
Scientific conferences
German

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