idw - Informationsdienst
Wissenschaft
Verhaltenstherapie-Ambulanz der Goethe-Uni sucht Probanden mit chronischen Alpträumen für Studie zu wirksamer Behandlung
FRANKFURT. Alpträume sind eine weit verbreitete Schlafstörung. Etwa 5 Prozent aller Menschen leiden regelmäßig darunter, meist über Jahre hinweg. Die wenigsten Betroffenen wissen, dass Alpträume psychotherapeutisch schnell und effektiv behandelt werden können. So ist der Leidensweg oftmals unnötig lang. Die Verhaltenstherapieambulanz der Goethe-Universität plant in der Zeit von September 2009 bis voraussichtlich Dezember 2010 eine große Studie zur wirkungsvollen Behandlung von Alpträumen, in die noch Personen aufgenommen werden können.
Man spricht von einem Alptraum, wenn die betroffene Person aus dem Traum erwacht und sich sehr detailliert und lebhaft an diesen erinnern kann. Inhaltlich handelt es sich zumeist um Themen der Bedrohung des eigenen Lebens, der persönlichen Sicherheit oder der Selbstachtung. Nach dem Aufwachen wird eine große Furcht oder Angst erlebt, die oft auch mit körperlichen Reaktionen, wie zum Beispiel Herzrasen einhergeht. Alpträume wirken sich nicht nur negativ auf den Schlaf und das Ausmaß der Erholung aus, sondern können auch zu einer deutlichen Belastung in anderen Lebensbereichen führen. Beispielsweise lösen sie depressive Verstimmungen, Angst und ein erhöhtes Streßempfinden aus. Häufig haben Betroffene auch bereits Angst vor dem Einschlafen.
Im Rahmen der geplanten Studie werden Behandlungskonzepte eingesetzt, deren Wirksamkeit bereits mehrfach nachgewiesen wurde. Dazu gehören sowohl Verfahren, bei denen sich die Betroffenen unter geschützten Bedingungen mit den Inhalten ihrer Alpträume auseinandersetzen, als auch Verfahren, mit denen man in der Vorstellung versucht, die Inhalte der Alpträume zu verändern.
Interessenten können sich telefonisch oder per Email melden.
Informationen: Studientherapeutinnen: Dipl.-Psych. Tana Kröner und Dipl.-Psych. Kathrin Hansen; Verhaltenstherapie-Ambulanz, Varrentrappstr. 40-42 (rechter Eingang) 2. Stock, Tel.: (069)-798 25107, Studie-Alptraum@stud.uni-frankfurt,de
www.psychotherapie-ambulanz-frankfurt.de (Bitte Laufschrift unten im Bild anklicken.)
Die Goethe-Universität ist eine forschungsstarke Hochschule in der europäischen Finanzmetropole Frankfurt am Main. 1914 von Frankfurter Bürgern gegründet, ist sie heute eine der zehn größten Universitäten Deutschlands. Am 1. Januar 2008 gewann sie mit der Rückkehr zu ihren historischen Wurzeln als Stiftungsuniversität ein einzigartiges Maß an Eigenständigkeit. Rund um das historische Poelzig-Ensemble im Frankfurter Westend entsteht derzeit für rund 600 Millionen Euro der schönste Campus Deutschlands. Mit über 50 seit 2000 eingeworbenen Stiftungs- und Stiftungsgastprofessuren nimmt die Goethe-Universität den deutschen Spitzenplatz ein. In drei Forschungsrankings des CHE in Folge und in der Exzellenzinitiative zeigte sie sich als eine der forschungsstärksten Hochschulen.
Herausgeber: Der Präsident
Abteilung Marketing und Kommunikation, Postfach 11 19 32,
60054 Frankfurt am Main
Redaktion: Dr. Anne Hardy, Referentin für Wissenschaftskommunikation Telefon (069) 798 - 2 92 28, Telefax (069) 798 - 2 85 30, E-Mail hardy@pvw.uni-frankfurt.de
Internet: www.uni-frankfurt.de
Criteria of this press release:
Nutrition / healthcare / nursing, Psychology
regional
Research projects
German

You can combine search terms with and, or and/or not, e.g. Philo not logy.
You can use brackets to separate combinations from each other, e.g. (Philo not logy) or (Psycho and logy).
Coherent groups of words will be located as complete phrases if you put them into quotation marks, e.g. “Federal Republic of Germany”.
You can also use the advanced search without entering search terms. It will then follow the criteria you have selected (e.g. country or subject area).
If you have not selected any criteria in a given category, the entire category will be searched (e.g. all subject areas or all countries).