Bottrop, Mai 2014: Stefan Steinwasser, 23, absolvierte erfolgreich den Studiengang Angewandte Informatik an der HRW. Nach seinem Praxissemester und seiner Bachelorarbeit beim Fahrzeughersteller BRABUS bot ihm das Unternehmen einen Job an. Seit März 2014 ist Steinwasser in der Entwicklung tätig und studiert weiter an der HRW im Masterstudiengang Informatik.
Bottrop, Mai 2014: Stefan Steinwasser, 23, absolvierte erfolgreich den Studiengang Angewandte Informatik an der HRW. Nach seinem Praxissemester und seiner Bachelorarbeit beim Fahrzeughersteller BRABUS bot ihm das Unternehmen einen Job an. Seit März 2014 ist Steinwasser in der Entwicklung tätig und studiert weiter an der HRW im Masterstudiengang Informatik.
Ein absolut anwendungsorientiertes Studium, Projekte und Praktika in der Vorlesungszeit, eine Praxisphase im Unternehmen, die Bachelorarbeit im Anschluss und dann ein Jobangebot für die Absolventen – das ist der Weg, den sich die HRW für ihre Studierenden wünscht. Stefan Steinwasser ist genau diesen Weg gegangen. „Schon als Schüler wollte ich beim Fahrzeugunternehmen Brabus arbeiten“, gibt der Kirchhellener zu. „Nach meinem Abitur startete an der neuen Hochschule Ruhr West im Herbst 2010 der Studiengang Angewandte Informatik mit dem Schwerpunkt Fahrzeuginformationstechnik. Ich habe mich für einen Studienplatz beworben und saß ab September 2010 in Vorlesungen und Seminaren“, erzählt Steinwasser.
Im sechsten Semester beginnt für die Studierenden die Praxisphase an die sich die Bachelorarbeit anschließt. Der Informatik-Student bewarb sich 2013 beim Bottroper Fahrzeugunternehmen um einen Praktikumsplatz – und erhielt die Zusage. Während des Praktikums fand sich das Thema der Bachelorarbeit: „Konzeption und Applikation eines CAN-Bus Systems zur Ansteuerung von Stromsteuermodulen im automobilen Umfeld“. Eine der eingebauten und abgestimmten Funktionen ist die Beleuchtung der Einstiegsleiste, für jede Tür einzeln, abhängig vom Türstatus (geöffnet, geschlossen), mit Überblendeffekt der Farbe – von weiß auf rot. Das gibt es in den Wagen nicht und wird von Brabus nachgerüstet. Die Beleuchtung braucht einen eigenen Stromkreis und eine eigene Steuerungselektronik mit entsprechender Software. Stefan Steinwasser hat also auch konzipiert, wie und wo die neuen Kabel für das Licht im Wagen eingebaut werden und die Programmierung des Steuermoduls vorgenommen.
„Die Bachelorarbeit wurde praxisorientiert und zielgerichtet auf das zu entwickelnde Produkt ausgeführt. Stefan Steinwasser arbeitete äußerst selbständig und sehr engagiert. Der Umfang der praktischen Tätigkeit übertrifft meine Erwartungen erheblich. Die Systemlösung ist praxistauglich und wird bereits im Produkt eingesetzt“, informiert Prof. Dr. Stefan Geisler, Informatik-Professor an der HRW und Erstgutachter der Abschlussarbeit.
Jörn Gander, Leiter Entwicklung Gesamtfahrzeug bei BRABUS, betreute Stefan Steinwasser während des Praktikums und der Bachelorarbeit. Jetzt ist er Steinwassers Chef und sehr zufrieden mit seinem jungen Mitarbeiter. „Mein erster Eindruck von ihm aus dem Vorstellungsgespräch hat sich durch das Praktikum bestätigt. Er ist praxisnah und sehr fundiert ausgebildet, verfügt über gute Fachkenntnisse, er setzt seine Aufgaben zuverlässig und sehr eigenständig um. Wichtig war uns auch, dass er gut ins bestehende Team passt“, erklärt Gander mit dem Fazit: „Das alles waren gute Gründe, Stefan Steinwasser bei uns einzustellen.“ Bottrop war bisher nicht unbedingt die erste Adresse für Fahrzeugbau und -entwicklung. Gut ausgebildete und junge Fachkräfte zu finden, ist auch für ein namhaftes Unternehmen wie BRABUS durchaus eine Herausforderung. Eine Herausforderung, die sich gemeinsam mit der HRW lösen lässt.
Als Studiengangsleiter gratuliert Prof. Dr. Stefan Geisler zum erfolgreichen Studienabschluss: „Der erste Absolvent des Studiengangs Angewandte Informatik und sogleich eine Anstellung gefunden. Das freut mich sehr und zeigt, dass wir den Studiengang mit dem Abschluss Bachelor of Science gut konzipiert haben.“
Auf Basis dieser Erfolgsmeldung und den guten Kontakten zur HRW vertiefen die Partner ihre Zusammenarbeit. Beispielsweise beteiligt sich das Unternehmen mit Fahrzeugen an Schülerprojekten des Instituts Informatik.
Neben Stefan Steinwasser hat auch Jan Eberwein seine Abschlussprüfungen abgelegt. Wie Steinwasser studiert Eberwein weiter und möchte seinen Masterabschluss Informatik nach drei Semestern erreichen. Eberweins neuer Arbeitgeber ist übrigens die HRW; er unterschrieb einen Vertrag im Institut Informatik.
Der Weg an die HRW
Noch bis 15. Juli läuft die Bewerbungsphase an der Hochschule Ruhr West. Über ein Onlineportal können sich Studieninteressierte um einen Studienplatz bewerben. Für manche Studiengänge ist eine Anmeldung zum Dialogorientierten Serviceverfahren erforderlich. Weitere Informationen sind auf der Website unter www.hochschule-ruhr-west.de zu finden.
Pressekontakt
Hochschule Ruhr West
Beatrice Liebeheim, stv. Pressesprecherin
Stabsstelle PR & Marketing
Telefon: 0208/ 882 54 251
E-Mail: beatrice.liebeheim@hs-ruhrwest.de
Über den Bachelorstudiengang Angewandte Informatik
Der Studiengang Angewandte Informatik bietet zwei herausragende Vertiefungen: Kognitive Systeme und Fahrzeuginformationstechnik. Die Komplexität in Autos nimmt stetig zu. Auch hier wird immer mehr Informationstechnik (IT) eingesetzt – um die Sicherheit der Fahrgäste zu erhöhen und um den Fahrer zu unterstützen (z. B. beim Einparken). Und da Autos ein Lieblingsspielzeug fast aller Deutschen sind, bleibt es ein zukunftsweisendes, spannendes Thema. Zukunftsweisend ist auch der Schwerpunkt Kognitive Systeme (biologisch inspiriert): Vorstellbar sind der Roboter, der im Haushalt hilft, die Kaffeemaschine, die den Espresso immer nach Wunsch zubereitet. Eine Herausforderung sind Systeme, die für Sicherheit und eine schöne Wohnatmosphäre sorgen. Absolventinnen und Absolventen sind gefragt und haben hervorragende Jobaussichten mit Aufgaben, die gut bezahlt, vielfältig und spannend sind.
Über die Hochschule Ruhr West
Die Hochschule Ruhr West (HRW) ist eine staatliche Fachhochschule mit Standorten in Mülheim an der Ruhr und Bottrop. Gegründet im Jahr 2009, zählt die HRW heute über 2.600 Studierende. Im Herzen der Metropole Ruhr zeichnet sich die HRW vor allem durch die Vielfältigkeit ihrer Beschäftigten, Studierenden und die offene Hochschulkultur aus. Das Studienangebot umfasst 17 Bachelor- und fünf Masterstudiengänge aus den Bereichen Informatik, Ingenieurwissenschaften, Mathematik, Naturwissenschaften und Wirtschaft. Neben der Lehre bildet die anwendungsorientierte Forschung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eine tragende Säule der Hochschule.
Weitere Informationen unter http://www.hochschule-ruhr-west.de.
http://www.hochschule-ruhr-west.de
Merkmale dieser Pressemitteilung:
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Informationstechnik
überregional
Studium und Lehre
Deutsch
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